E-Book “E-Learning: Hexenkessel oder Zauberstube?” ist online!

22. Februar 2010 – 21:22 von Michael Tesar

Endlich, das lange Warten hat ein Ende! Unser E-Book “E-Learning: Hexenkessel oder Zauberstube?” ist online.

Herausgegeben von Muna Agha, Thomas Hainzel, Gisela Hillenbrand, Stefanie Sieber und Michael Tesar.

Mit Beiträgen von Studierenden und jungen Wissenschafter/innen.

Sie finden es auf der Seite “E-Book“.

Wir wünschen viel Vergnügen sowie eine interessante Lektüre und freuen uns auf Kommentare und Rückmeldungen hier im Blog!


GML² 2010 in Berlin

15. Februar 2010 – 16:35 von Michael Tesar

Und noch eine interessante Konferenz findet im März 2010 in Berlin statt: Die “GML² – Grundfragen Multimedialen Lehrens und Lernens” wird zum achten Mal veranstaltet und zwar im Konrad-Zuse-Zentrum in Berlin-Dahlem.

Diesen Grundfragen widmen sich auch meine Kollegen, Alexander Hofmann und Robert Pucher (beide FH Technikum Wien, Institut für Informatik), gemeinsam mit mir in unseren Beiträgen zum QUADRO Projekt, das sich u.a. mit Web 2.0 Techniken in der Lehre beschäftigt. So freut es uns, dass wir ein Forum zum Thema: “Das QUADRO Projekt. Gründe für Dropout-Raten und Möglichkeiten zur Senkung” anbieten dürfen, das viel Raum zur Diskussion zur Verfügung stellen wird.


Moodlemoot 2010 in Berlin

2. Februar 2010 – 10:01 von Michael Tesar

Moodlemoot 2010 BerlinDie deutsche Moodlemoot 2010 steht vor der Türe – diesmal vom 25. bis 26. März in Berlin Adlershof. Diese Konferenz hat wieder einiges zu bieten! Neben einer sehr netten Community auch ein dicht gefülltes Programm, wo es sicher schwer sein wird, sich für einzelne Beiträge zu entscheiden – bei bis 9 Tracks parallel kein Wunder!

Da wären mal die Pre-Conference-Workshops am 23. und 24. März: Neben dem schon  beinahe obligatorischen Entwicklerworkshop mit David Mudrak und Petr Skoda vom Moodle Core Team,  geht es in den Workshops heiß zur Sache! Bei Sieglinde Jakob-Kuehn wird im Moodle Basiskochkurs kein Fast Food gekocht, sondern Moodlegerichte höchster Güte. Bei Stefanie Sieber und mir kann man sich so richtig austoben und gemeinsam mit uns sein bestehendes Lehrkonzept Moodle-tauglich machen: Blended Learning mit Moodle-Unterstützung – Übertragung klassischer Lehrkonzepte und Lerninhalte in Blended Learning Szenarien. Wir zeigen, wie man mit wenig Aufwand rasch zu guten Ergebnissen kommt.  Darüber hinaus steht die Pre-Conference ganz im Zeichen von Kollaboration – bei Gisela Hillenbrand et al. kann man Kollaborativ Arbeiten mit Moodle und Stefan Rinke zeigt auf: Teams sind Trumpf. Moodle für effektives kooperatives Lernen einsetzen.

Die Hauptkonferenz wird mit einer Keynote eröffnet, die nicht spannender sein könnte:

Gilly Salamon wird über E-Moderating: The Key to Teaching und Learning Online sprechen. Gilly beschäftigt sich bereits seit Jahren mit dem Thema. Bekannt ist sie vielen wahrscheinlich durch Ihr gleichnamiges Buch oder einem der Standardwerke im Bereich e-Learning: e-Tivities, The Key to Active Online Learning (oder auch auf Deutsch: e-Tivities, der Schlüssel zu aktivem Online-Lernen).

Weiter geht es mit einer Vielzahl an Vorträgen und kleineren Workshops. Die Tracks sind in Themenbereiche unterteilt, die eine leichtere Orientierung bieten sollen, so zum Beispiel: Moodle an Hochschulen; Technik, Groß-Systeme; Didaktik und Spezielle Szenarien; Internationale Projekte; Moodle und externe Tools; Weiterbildung; Tests und Prüfungen; u.v.m.

Mein Kollege Gerd Holweg (FH Technikum Wien) und ich werden im Track “Tests & Prüfungen” über e-Prüfungen mit Moodle, Vorteile, Nachteile, Erfahrungen und Motive berichten. Wir werden aus unserem langjährigen Erfahrungsschatz berichten und freuen uns auf spannende Diskussionen mit dem Auditorium.

Ralf Hilgenstock berichtet über MiniMoodle oder Moodle Extended und stellt Moodlesysteme vor, die ganz nach Ihren Bedürfnissen adaptiert werden.

Passend dazu berichte ich über Rapid e-Learning mit Moodle und stelle Tools und Tricks vor, wie man ohne allzu großem Aufwand zu technisch gutem Content kommt.

Ein Highlight für uns selbst ist der Freitag, wo wir am Vormittag die MoodleDocs – Das Moodle-Community-Projekt live erleben einerseits vorstellen, andererseits “Recruiting” betreiben und aktiv auf die Suche nach neuen Mitgliedern sein werden. Damit sich ein jeder vorstellen kann, wie wir zusammenarbeiten, stellen wir uns im Rahmen dieses Mini-Workshops persönlich vor. Gisela Hillenbrand, Jörg Weissenhorner, Manfred Roos und ich freuen uns auf Sie!

Das vollständige Programm finden Sie auf http://www.moodlemoot.de.

Ich freue mich auf ein Wiedersehen mit der Community in Berlin! :-)


2. E-Learning-Tag der TU Kaiserslautern

8. November 2009 – 16:06 von Monika Haberer

Veranstaltungshinweis:

Das eTeaching Service Center (DISC/eTSC) veranstaltet am am 18.11.2009 den 2. E-Learning-Tag der TU Kaiserslautern.

Die Veranstaltung zeigt einen Querschnitt der E-Learning-Aktivitäten, die in den letzten Semestern in verschiedenen Fachbereichen der TU entstanden sind, und bietet einen Einblick in ausgewählte E-Learning-Entwicklungen anderer Hochschulen.

Präsentiert werden Blended-Learning-Konzepte, kollaborative E-Szenarien, interaktive Lernmaterialien und Studierendenprojekte, die mit verschiedenen Tools – vom Learning-Management-System bis hin zu Web 2.0-Anwendungen wie Podcasts, Blogs und Wikis – umgesetzt werden und an spezifische Lehrkontexte angepasst sind.

Die Teilnahme am E-Learning-Tag ist kostenlos, weitere Informationen zur Tagung und Anmeldung sind hier zu finden:

http://www.etsc.uni-kl.de/etag

Alle Interessierten sind herzlich zur Teilnahme eingeladen!


Sprachen lernen im Web 2.0

29. Oktober 2009 – 20:53 von Anna Kirchweger

Es gibt vielerlei Möglichkeiten eine Sprache zu lernen. Abseits eines physischen Sprachkurses tummeln sich Trainingsprogramme für den PC, Audio CDs mit Arbeitsbüchern, Podcasts oder auch Online-Kurse mit Vokabel- und Grammatiktraining.

Dieses Angebot ist sehr vielfältig, jedoch lässt es keine Interaktion mit anderen Sprachschülern zu. Anders ist das bei Webportalen welches das Erlernen einer Sprache mit einem sozialen Netzwerk verbindet.
Bekannt dafür sind livemocha und busuu. Beide Portale sind geteilt in einen kostenlosen und einen kostenbehafteten Bereich, der mehr Übungsmaterialien enthält.

Bei busuu hat die online community mehr Gewicht als bei livemocha, außerdem verwendet es eine Art Belohnsystem, welches den Spaßfaktor steigert. Es wird deshalb im weiteren Text vorgestellt.
Die Benutzer bei busuu verfügen über einen Zugang zu audiovisuellen online Kursen in fünf verschiedenen Sprachen (Spanisch, Englisch, Französisch, Italienisch und Deutsch). Neben den Kursen, die auf dem Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen (GERS) aufgebaut sind, ist es den Teilnehmern möglich sich direkt mit anderen Mitwirkenden der community auszutauschen. Somit ist jeder Benutzer Student in einer Fremdsprache und gleichzeitig Lehrer seiner Muttersprache.

Die Plattform selbst hat ein sehr einladendes, freundliches Design, mit einem persönlichen Sprach-Garten (in Gestalt eines Vektorgrafik-Gartens), der durch den Lernfortschritt gedeiht und wächst.

Die Kurseinheiten sind gegliedert in Vokabeln, einem Dialog, einer Schreibaufgabe, der Möglichkeit eines Chats und eines Quizzes. Als zahlendes Mitglied, sind noch einige Zusatzfunktionen, wie z.B. sich die Inhalte der Lehreinheit als Text und Audio-Datei offline zu speichern, aktiviert.
Die Schreibaufgabe wird direkt nach dem Absenden in die community geladen und von anderen Benutzern sofort korrigiert. Für die Absolvierung einer Lehreinheit und auch durch die Korrektur einer eingestellten Schreibaufgabe erhält man Anerkennungssymbole bzw. Abzeichen.
Diese Abzeichen dienen als Belohungssystem und zeigen den anderen Usern wie aktiv man beim Lernen und in der community ist. Dieses Belohnsystem soll die Motivation am Lernen erhöhen. Außerdem wird der oben angesprochene Garten immer prachtvoller.

Die Benutzeranmeldungen zeigen dass dieses Konzept sehr erfolgreich ist, denn 16 Monate nach dem Start des Portals registrierten sich 170.000 Benutzer aus über 200 Ländern.

Ich finde es ein herausragendes Projekt, welches Lernen und auch Spaß vereint. Es ist außerdem eine Möglichkeit mit unterschiedlichen Individuen in Kontakt zu treten und somit aus erster Hand mehr über die Menschen und Kultur des Landes zu lernen, von dem man die Sprache lernen möchte.