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	<title>Kommentare zu: &#8220;Quo vadis, E-Learning-Kompetenz-Zentren&#8230;?&#8221;</title>
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	<description>mitten im e-Learning; Treffen im virtuellen Wald</description>
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		<title>Von: Thanh-Thu Phan Tan</title>
		<link>http://bloghauszweinull.net/2010/03/22/quo-vadis-e-learning-zentren/comment-page-1/#comment-49</link>
		<dc:creator>Thanh-Thu Phan Tan</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Jul 2010 07:49:06 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://bloghauszweinull.net/?p=649#comment-49</guid>
		<description>Leider stoße ich erst jetzt auf diesen interessanten Beitrag. Viele Aspekte sind bereits auf den Punkt gebracht. Ich finde jedoch, dass man bei dem Problem der &quot;mangelnden Kreativität&quot; beachten sollte, dass sich diese nicht nur auf den Einsatz von Medien in der Lehre bezieht. Man kann es den Lehrenden auch nicht übel nehmen. Woher die Kreativität nehmen, wenn keine Impulse gegeben werden? 

Es geht also m.E. eher darum, die &quot;Grundvoraussetzungen&quot; zu schaffen, sich mit Lehre und Lehrkreativität zu beschäftigen. Das bedeutet für die so genannten E-Learning-Kompetenzzentren auch, sich verstärkt in die Lehrentwicklung, sprich Hochschuldidaktik, einzubringen und vice versa.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Leider stoße ich erst jetzt auf diesen interessanten Beitrag. Viele Aspekte sind bereits auf den Punkt gebracht. Ich finde jedoch, dass man bei dem Problem der &#8220;mangelnden Kreativität&#8221; beachten sollte, dass sich diese nicht nur auf den Einsatz von Medien in der Lehre bezieht. Man kann es den Lehrenden auch nicht übel nehmen. Woher die Kreativität nehmen, wenn keine Impulse gegeben werden? </p>
<p>Es geht also m.E. eher darum, die &#8220;Grundvoraussetzungen&#8221; zu schaffen, sich mit Lehre und Lehrkreativität zu beschäftigen. Das bedeutet für die so genannten E-Learning-Kompetenzzentren auch, sich verstärkt in die Lehrentwicklung, sprich Hochschuldidaktik, einzubringen und vice versa.</p>
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		<title>Von: Thomas Hainzel</title>
		<link>http://bloghauszweinull.net/2010/03/22/quo-vadis-e-learning-zentren/comment-page-1/#comment-43</link>
		<dc:creator>Thomas Hainzel</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Mar 2010 23:01:38 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://bloghauszweinull.net/?p=649#comment-43</guid>
		<description>Obiger Artikel zeigt sehr deutlich, dass die Aufgaben und Verantwortungen, die heutzutage an E-Learning-Kompetenzzentren, Lehrende aber auch Studierende (oder allgemein: Lernende) gestellt werden, nicht zu unterschätzen sind. Neben den kommunikativen und didaktischen Konzepten gilt es auch technische Systeme/Infrastruktur und Supportunterstützung aufrecht zu erhalten.

Einen ergänzenden Aspekt hinsichtlich der Einbindung von Studierenden in E-Learning-Konzepte möchte ich noch verdeutlichen. Richtigerweise müssen Studierende beim Erstkontakt mit derartigen Systemen für diese begeistert und motiviert werden. Der erste Schritt ist dabei sicherlich nicht ganz einfach und von den Lehrenden mit Unterstützung von Expert/innen der Kompetenzzentren (oder externer Dienstleister) durchzuführen. 

Nach der Initiierung eines entsprechenden Konzeptes sehe ich jedoch großes Potenzial im Einsatz von Studierenden im E-Learning-Kontext. Sie sollen digitale Medien nicht als aufdringlich oder Zwang verstehen, sondern durch Eigeninitiative und Selbstmotivation an der Gestaltung derartiger Plattformen aktiv partizipieren. Mit kollaborativen Lernkonzepten sollte dies möglich sein und  regelmäßige Feedbackprozesse zwischen Studierenden und Lernenden ermöglichen den Aufbau einer &quot;E-Community&quot;.

Institutionen und Lehrende erhalten dadurch sowohl inhaltliche als auch didaktische oder technische Unterstützung aus den eigenen Reihen und Studierende haben Spaß an der Entwicklung neuer Hochschul-Konzepte. Dieses Bündel, verbunden mit einer für die Studierenden profitablen Bewertung der Lehrveranstaltung durch aktive Mitarbeit, schafft neue Ausbildungszenarien, die auch in ressourcenknappen Zeiten Erfolge erzielen könnten.

Erfahrungen aus meinem studentischen Alltag zeigen zudem, dass E-Learning sehr oft als &quot;E-Learning... Das machen wir auch...&quot; betrieben wird und von den Lehrenden kein wirkliches Konzept zugrunde gelegt wird. Nicht selten erlebe ich Moodle-Kurse, die sich erst im Laufe des Semesters völlig unstrukturiert entwickeln und schlussendlich in einer &quot;PDF-Sammlung bestückt mit einigen HTML-Seiten und Foren&quot; resultieren. Mit einer strukturierten Vorgehensweise könnten mit den teils sehr interessanten Inhalten ganze Web 2.0 Lernwelten geschaffen werden.

Die Unterstützung durch externe Dienstleister oder E-Learning-Kompetenzzentren sehe ich eher im Bereich der Schulung, Systemadministration und Erstellung von E-Learning-Konzepten. Für die aktive Erstellung von digitalen Inhalten bedarf es des entsprechenden Fachwissens aber auch möglichst kurzen Reaktionszeiten zur Publizierung neuer Inhalte. Besonders hinsichtlich des zweiten Punktes wäre daher eine intensive und rasche Kommunikation zwischen Instituten (Lehrenden) und Kompetenzzentren notwendig oder aber durch eine wesentlich bessere Lösung zu etablieren: Die Bereitstellung von institutsbezogenen E-Learning-Experten mit dem notwendigen Know-How, die vor Ort verfügbar sind und alle Institutslehrveranstaltungen im Sinne eines gemeinsamen E-Learning-Konzeptes betreuen.

Neben den Fachaufgaben von E-Learning-Kompetenzzentren sehe ich in naher Zukunft vor allem eine essentielle Aufgabe: Selbstmarketing! Derartige Einrichtungen können nur mit wirklich innovativen, didaktischen Ansätzen punkten und müssen sowohl Lehrende als auch Lernende vom &quot;Spaß des Lernens im Web 2.0&quot; überzeugen...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Obiger Artikel zeigt sehr deutlich, dass die Aufgaben und Verantwortungen, die heutzutage an E-Learning-Kompetenzzentren, Lehrende aber auch Studierende (oder allgemein: Lernende) gestellt werden, nicht zu unterschätzen sind. Neben den kommunikativen und didaktischen Konzepten gilt es auch technische Systeme/Infrastruktur und Supportunterstützung aufrecht zu erhalten.</p>
<p>Einen ergänzenden Aspekt hinsichtlich der Einbindung von Studierenden in E-Learning-Konzepte möchte ich noch verdeutlichen. Richtigerweise müssen Studierende beim Erstkontakt mit derartigen Systemen für diese begeistert und motiviert werden. Der erste Schritt ist dabei sicherlich nicht ganz einfach und von den Lehrenden mit Unterstützung von Expert/innen der Kompetenzzentren (oder externer Dienstleister) durchzuführen. </p>
<p>Nach der Initiierung eines entsprechenden Konzeptes sehe ich jedoch großes Potenzial im Einsatz von Studierenden im E-Learning-Kontext. Sie sollen digitale Medien nicht als aufdringlich oder Zwang verstehen, sondern durch Eigeninitiative und Selbstmotivation an der Gestaltung derartiger Plattformen aktiv partizipieren. Mit kollaborativen Lernkonzepten sollte dies möglich sein und  regelmäßige Feedbackprozesse zwischen Studierenden und Lernenden ermöglichen den Aufbau einer &#8220;E-Community&#8221;.</p>
<p>Institutionen und Lehrende erhalten dadurch sowohl inhaltliche als auch didaktische oder technische Unterstützung aus den eigenen Reihen und Studierende haben Spaß an der Entwicklung neuer Hochschul-Konzepte. Dieses Bündel, verbunden mit einer für die Studierenden profitablen Bewertung der Lehrveranstaltung durch aktive Mitarbeit, schafft neue Ausbildungszenarien, die auch in ressourcenknappen Zeiten Erfolge erzielen könnten.</p>
<p>Erfahrungen aus meinem studentischen Alltag zeigen zudem, dass E-Learning sehr oft als &#8220;E-Learning&#8230; Das machen wir auch&#8230;&#8221; betrieben wird und von den Lehrenden kein wirkliches Konzept zugrunde gelegt wird. Nicht selten erlebe ich Moodle-Kurse, die sich erst im Laufe des Semesters völlig unstrukturiert entwickeln und schlussendlich in einer &#8220;PDF-Sammlung bestückt mit einigen HTML-Seiten und Foren&#8221; resultieren. Mit einer strukturierten Vorgehensweise könnten mit den teils sehr interessanten Inhalten ganze Web 2.0 Lernwelten geschaffen werden.</p>
<p>Die Unterstützung durch externe Dienstleister oder E-Learning-Kompetenzzentren sehe ich eher im Bereich der Schulung, Systemadministration und Erstellung von E-Learning-Konzepten. Für die aktive Erstellung von digitalen Inhalten bedarf es des entsprechenden Fachwissens aber auch möglichst kurzen Reaktionszeiten zur Publizierung neuer Inhalte. Besonders hinsichtlich des zweiten Punktes wäre daher eine intensive und rasche Kommunikation zwischen Instituten (Lehrenden) und Kompetenzzentren notwendig oder aber durch eine wesentlich bessere Lösung zu etablieren: Die Bereitstellung von institutsbezogenen E-Learning-Experten mit dem notwendigen Know-How, die vor Ort verfügbar sind und alle Institutslehrveranstaltungen im Sinne eines gemeinsamen E-Learning-Konzeptes betreuen.</p>
<p>Neben den Fachaufgaben von E-Learning-Kompetenzzentren sehe ich in naher Zukunft vor allem eine essentielle Aufgabe: Selbstmarketing! Derartige Einrichtungen können nur mit wirklich innovativen, didaktischen Ansätzen punkten und müssen sowohl Lehrende als auch Lernende vom &#8220;Spaß des Lernens im Web 2.0&#8243; überzeugen&#8230;</p>
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