<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Bloghauszweinull &#187; Cybertrends</title>
	<atom:link href="http://bloghauszweinull.net/category/cybertrends/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://bloghauszweinull.net</link>
	<description>mitten im e-Learning; Treffen im virtuellen Wald</description>
	<lastBuildDate>Mon, 19 Apr 2010 15:51:34 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2746</generator>
		<item>
		<title>50 deutschsprachige Weblogs rund um Bildung, Lernen und E-Learning</title>
		<link>http://bloghauszweinull.net/2009/09/05/50-deutschsprachige-weblogs-rund-um-bildung-lernen-und-e-learning/</link>
		<comments>http://bloghauszweinull.net/2009/09/05/50-deutschsprachige-weblogs-rund-um-bildung-lernen-und-e-learning/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 05 Sep 2009 20:25:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Tesar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus dem Medienalltag]]></category>
		<category><![CDATA[Cybertrends]]></category>
		<category><![CDATA[Pinnwand]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://bloghauszweinull.net/?p=493</guid>
		<description><![CDATA[Unter diesem Titel hat Jochen Robes 50 deutschsprachige Weblogs aufgelistet, die sich mit den Themen Bildung, Lernen und E-Learning auseinandersetzen &#8211; so wie wir auch. Umso mehr freut es uns, dass wir in diese Liste mit aufgenommen wurden. Danke. Die deutsche Bloggingszene zu diesen Themen ist durchaus überschaubar und so darf es nicht verwundern, wenn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unter diesem Titel hat <a title="Jochen Robes" href="http://www.weiterbildungsblog.de/2009/09/04/50-deutschsprachige-weblogs-rund-um-bildung-lernen-und-e-learning/" target="_blank">Jochen Robes</a> <a title="50 Weblogs" href="http://www.weiterbildungsblog.de/2009/09/04/50-deutschsprachige-weblogs-rund-um-bildung-lernen-und-e-learning/" target="_blank">50 deutschsprachige Weblogs</a> aufgelistet, die sich mit den Themen Bildung, Lernen und E-Learning auseinandersetzen &#8211; so wie wir auch. Umso mehr freut es uns, dass wir in diese Liste mit aufgenommen wurden. <img src='http://bloghauszweinull.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Danke.</p>
<p>Die deutsche Bloggingszene zu diesen Themen ist durchaus überschaubar und so darf es nicht verwundern, wenn sich zahlreiche Blogs bereits in den eigenen Bookmarks oder Feedreadern finden.</p>
<p>Zahlreichen Input, Ideen, Ansätze und Lösungen kann man in diesen Blogs  für eigene Projekte finden. Die Vielfalt der Ausgestaltung von e-Learning verwundert immer wieder, genauso wie die Möglichkeiten reiner &#8220;Datei-Downloads&#8221;, die als e-Learning bezeichnet werden&#8230; Siehe dazu auch den <a title="E-Learning, eine drei Klassen Gesellschaft" href="http://bloghauszweinull.net/2009/09/01/e-learning-an-hochschulen-eine-drei-klassen-gesellschaft/" target="_self">Artikel von Thomas unten</a>.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://bloghauszweinull.net/2009/09/05/50-deutschsprachige-weblogs-rund-um-bildung-lernen-und-e-learning/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ist Wissensarbeit 2.0 traumhaft oder traumatisch?</title>
		<link>http://bloghauszweinull.net/2009/02/27/ist-wissensarbeit-20-traumhaft-oder-traumatisch/</link>
		<comments>http://bloghauszweinull.net/2009/02/27/ist-wissensarbeit-20-traumhaft-oder-traumatisch/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 27 Feb 2009 20:44:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Tesar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus dem Medienalltag]]></category>
		<category><![CDATA[Cybertrends]]></category>
		<category><![CDATA[Für & Wider]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://bloghauszweinull.net/?p=260</guid>
		<description><![CDATA[Die Titelfrage stellt Andrea Back in Ihrem ersten Aufruf zur Teilnahme am &#8220;WissensWert Blog Carnival Nr. 1&#8243;. Zu Beginn meiner Antwort soll geklärt werden, was es mit dem Begriff der &#8220;Wissensarbeit&#8221; auf sich hat.  Eine erste Recherche via Duden und Wikipedia brachte keine Ergebnisse. Also weiter, nun muss eine bekannte Suchmaschine herhalten. Mal sehen, welche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Titelfrage stellt <a title="business20.ch" href="http://www.business20.ch/" target="_blank">Andrea Back</a> in Ihrem ersten Aufruf zur Teilnahme am <strong><a title="WissensWert" href="http://wissenswert.iwi.unisg.ch/" target="_blank">&#8220;WissensWert Blog Carnival Nr. 1&#8243;</a></strong>.</p>
<p>Zu Beginn meiner Antwort soll geklärt werden, was es mit dem Begriff der &#8220;Wissensarbeit&#8221; auf sich hat.  Eine erste Recherche via Duden und Wikipedia brachte keine Ergebnisse. Also weiter, nun muss eine bekannte Suchmaschine herhalten. Mal sehen, welche Informationen diese zu dem Begriff preis gibt. Und siehe da, gleich der erste Treffer liefert ein brauchbares Ergebnis:</p>
<blockquote><p>&#8220;Wissensarbeit leistet, wer Wissen erwirbt, oder bestehende Wissensinhalte so umwandelt und kombiniert, dass neue Einsichten und Erkenntnisse entstehen. &#8221; siehe <a title="wissensarbeit.de" href="http://www.dienstleistungsarbeit.de/wissensarbeit/kwm-wissensarbeit/kwm_wissensarbeit.html" target="_blank">wissensarbeit.de</a></p></blockquote>
<p>Ein weiterer Treffer führt zur Diplomarbeit <a title="Wissensarbeit mit Social Software" href="http://tautoko.info/JohannesKleske-Diplomarbeit-WissensarbeitSocialSoftware.pdf" target="_blank">&#8220;Wissensarbeit mit Social Networks&#8221;</a> von <a title="Johannes Kleske" href="http://tautoko.info/" target="_blank">Johannes Kleske</a>. Er definiert Wissensarbeit wie folgt:</p>
<blockquote><p>&#8220;Wissensarbeit ist [...] das Hantieren mit und das ständige Überarbeiten von Wissen, das sich fortwährend weiterentwickelt.&#8221; S. 8 und weiter<br />
&#8220;Lebenslanges Lernen ist eine Grundbedingung für einen Wissensarbeiter. Er muss offen gegenüber Neuem sein und dies in einen Kontext einordnen können. Um mit der Informationsflut zurechtzukommen und sie sogar zu nutzen, braucht ein Wissensarbeiter Techniken zum Sortieren, Analysieren und Archivieren von relevanten Informationen.&#8221; S. 10</p></blockquote>
<p>Gut, wir hätten einen groben Überblick über die Thematik. Offensichtlich drängt sich der Vergleich des Wissensarbeiters mit einem Wissenschaftler auf und allzu große Unterschiede in den inhaltlichen Definitionen sind wohl nur schwer auszumachen. In der <a title="Wikipedia: Wissenschaft" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wissenschaft" target="_blank">Wikipedia</a> wird Wissenschaft / Wissenschaftler wie folgt definiert:</p>
<blockquote><p>&#8220;Wissenschaft ist die Erweiterung des Wissens durch Forschung, seine Weitergabe durch Lehre, der gesellschaftliche, historische und institutionelle Rahmen, in dem dies organisiert betrieben wird, sowie die Gesamtheit des so erworbenen menschlichen Wissens.&#8221;</p></blockquote>
<p>Als vordergründig einziger Unterschied ist festzuhalten, dass die Wissensarbeit per Definition die Lehre nicht umfasst. Eine genaue Differenzierung der beiden Begriffe würde wohl den Rahmen dieses Beitrages sprengen und auch am Thema vorbeizielen. Die Gemeinsamkeiten: Wissensarbeit umfasst ebenso wie Wissenschaft das Lernen, Hinterfragen, Zusammenfassen, Reflektieren &#8211; es spiegeln sich hier die Grundkonzepte der wissenschaftlichen Arbeit wieder. Bedeutet das nun in Folge: Wissenschaft = Wissensarbeit + Lehre? Vermutet darf es werden.</p>
<p>Bleibt zu klären, was unter Wissensarbeit 2.0 zu verstehen ist. Es zeigt sich immer mehr, dass &#8220;2.0&#8243; zum Schlagwort der heutigen Zeit geworden ist. Der Begriff &#8220;Web 2.0&#8243; wird oftmals überstrapaziert, auch wenn sich die wenigstens konkret etwas darunter vorstellen können. Viele betrachten das Web als das was es ist, egal ob Web 1.0 oder 2.0 oder X.0 drauf steht. User generated Content, jeder kann Autor werden / sein, dominiert das heutige Web. Neben professionell aufbereiteten Inhalten unterschiedlichster Verlage, Agenturen, Institutionen und Firmen stehen immer mehr Inhalte von Laien zur Verfügung. Das Web ist dadurch eine Wissensquelle, Unterhaltungswelt, Spielwiese, Marketingmaschine und letztendlich für viele auch tagtägliche Arbeitsstätte.</p>
<p>Technisch hat sich an den Grundlagen nicht viel verändert, aber die aktive Partizipationsmöglichkeiten und vor allem die Vereinfachungen des Zugangs zu den selbigen lassen es verständlich erscheinen, von einer neuen Version des Internets zu sprechen.</p>
<p>Somit lässt sich der Begriff &#8220;Wissensarbeit 2.0&#8243; dazu zusammenfassen, dass man Wissensarbeit betreibt, unterstützt von den zahlreichen Möglichkeiten des Web 2.0, des &#8220;Mitmach-Webs&#8221;, und dazu auch alle Kommunikationsformen der heutigen Zeit nutzt.</p>
<p>Um nicht allzu weit auszuholen: Was früher der Reiter mit einer Nachricht war, später der Brief und das Telefon sind heute E-Mail und Handy. Was früher Zeitungen, Bücher und Bibliotheken waren, sind heute Webmagazine, Blogs, digitale Bibliotheken mit Suchmaschinen. Fast keine der traditionellen Informationsübermittlungsmethoden bzw. Informationsquellen sind verschwunden, sie werden nach wie vor parallel zu den neuen Methoden angeboten und genutzt. Jedoch: Heute dominieren Online-Dienste die Informationsübermittlung. E-Mails sind nicht mehr wegzudenken, RSS-Feeds dienen der gefilterten Informationsbeschaffung aus einer Vielzahl von Quellen und Kurznachrichten via Twitter erfüllen neben sozialen Aufgaben auch informative.</p>
<p>Aber welche Vor- und Nachteile bringen die neuen Informationstechnologien für die Wissensarbeit mit sich?</p>
<p><strong>Kann ich mit Web-2.0-Tools effektiver mit Information und Wissen umgehen?</strong></p>
<p>Ob man mit Web 2.0-Tools effektiver mit Informationen und Wissen umgehen kann als ohne sie, ist eine Frage, die jeder für sich beantworten muss. Sicher ist es einfacher geworden auf Informationen zu zugreifen, vor allem auch die Geschwindigkeit der Informationsweitergabe ist deutlich gestiegen. Damit ist aber auch die Informationsdichte in die Höhe geschnellt und wir werden beinahe mit einer Unmenge an Informationen und somit auch Wissen überrollt. Folglich kommt es darauf an, wie jeder für sich die Konsumation von Informationen organisiert. Erst dann kann entschieden werden, ob dies effektiv ist oder nicht.</p>
<p>Vielfach kann auch beobachtet werden, dass Wissensarbeit mit Web 2.0 Tools von dem &#8220;sich im Web verlieren&#8221; bzw. &#8220;Lost in Cyberspace&#8221; begleitet wird. Schnell folgt man einem interessanten Link, liest, recherchiert weiter und entfernt sich zunehmend vom eigentlichen Thema.</p>
<p>Es kommt aber auch darauf an, wie man die Effektivität messen / beziffern möchte, mit der man Informationen und Wissen bezieht / verarbeitet oder nutzt. Es bedarf einer entsprechenden Portion Selbstdisziplin sich im Falle einer gezielten Informationsbeschaffung nicht zu sehr von der eigentlichen Rechercheaufgabe ablenken zu lassen.</p>
<p>Positiv entwickelt sich die Verwendung von sozialen Netzwerken zur gezielten und effektiven Weitergabe von Informationen. Freunde / Kollegen empfehlen einem interessante Links auf Texte und Inhalte, von denen sie glauben, dass sie einen interessieren könnten. Hin und wieder ist die ein oder andere Empfehlung unbrauchbar, aber im Großen und Ganzen funktioniert diese Art der Informationsweitergabe -  die persönliche Empfehlung &#8211; sehr gut.</p>
<p>Man kann Web 2.0 Tools auch für eine effektivere Informationsbeschaffung und -verarbeitung heranziehen als dies mit traditionelleren Methoden möglich wäre, wenn man es schafft, die Informationen (deren Dichte, durch das Medium Internet bedingt, steigt) gezielt zu organisieren und die verwendeten Tools korrekt einzusetzen. Letzteres setzt voraus, dass man sich mit den verwendeten Diensten / Angeboten intensivst auseinandersetzt und den Umgang mit diesen erlernt, denn viel Zeit verstreicht durch die falsche Anwendung oder den falschen Einsatz und dann ist der Zeitgewinn durch die Web-Technologien, den man auch durchaus als Faktor zur Effektivität der Informationsbeschaffung hinzurechnen muss, wieder verloren.</p>
<p><strong>Verbessern sich die Produktivität und Qualität der Arbeit?</strong></p>
<p>Kurz und bündig: Meiner Meinung nach nicht. Warum? Es liegt am eigenen Arbeitsstil und der Selbstmotivation wie produktiv und qualitativ man arbeitet oder nicht. Und ob Informationen aus traditionellen Medien gewonnen werden oder aus den &#8220;neuen&#8221; (welche anschließend kritisch hinterfragt werden müssen), spielt für die Qualität kaum eine Rolle &#8211; vielleicht beim Aspekt der Aktualität der Informationen.</p>
<p>Wichtig ist hier vielmehr, wie vorliegende Informationen bewertet werden. Die Information per se kann sowohl aus einem Buch von guter Qualität sein, wie auch z.B. aus dem Internet oder einer beliebigen anderen Quelle. Es obliegt der eigenen kritischen Betrachtung das Beste aus seinen Quellen herauszuholen.</p>
<p><strong>Werden die Vorteile der neuen Arbeitsmittel durch negative Seiteneffekte überkompensiert?</strong></p>
<p>Vermutlich ja. Nach wie vor eine große Unbekannte in der Anwendung der neuen Arbeitsmittel bzw. der Web 2.0 Technologien oder des Internets ist die Reaktion der Gesellschaft oder sollte man besser sagen die Auswirkungen auf die Gesellschaft?! Wie geht die Gesellschaft mit einem Überangebot an Unterhaltungsmedien und Informationen via Internet um? Wie sehr verändern die neuen Methoden zur Wissensvermittlung und -generierung die Gesellschaft? Wird der sozial isolierte und gleichzeitig gläserne Mensch Wirklichkeit?</p>
<p>Um diese Fragen zu beantworten gibt es das Internet, in Relation zum Bestehen der Menschheit, noch viel zu kurz. Erste Anzeichen einer Überkompensation &#8211; einem Überwiegen der Nachteile &#8211; sind sicher zu erkennen und sollten sehr wohl ernst genommen werden. Burn-Out, Reizüberflutung und mangelnde Sozialkompetenzen sind nur einige Schlagwörter, die immer wieder zu lesen sind.</p>
<p>Unabhängig davon muss man Informationen aus dem Internet stets kritisch hinterfragen und verifizieren. Eine gesunde Skepsis muss gewahrt bleiben, Lehrende müssen Lernenden an eine Arbeitsweise heranführen, die es erlaubt Informationen zu prüfen und gleichzeitig versucht die Weiterverbreitung von Falschinformationen zu unterbinden. Das ist wohl die größte Herausforderung in der Nutzung des Internets und Web 2.0 als Informationsquelle.</p>
<p>Mittels korrekter Wissensarbeit (oder besser: korrekter wissenschaftlicher Arbeit?), die man von  Grund auf gelernt hat, ist man in der Lage potentiell falsches oder ungültiges Wissen von richtigem, wahrem Wissen zu unterscheiden. Der Aufwand Wissen aus dem Web zu verifizieren ist sicher zu dem Recherche-Aufwand der Wissensarbeit vergangener Tage hinzuzurechnen. Früher gab es kein Internet, die Verifikation beschränkte sich meist auf gedruckte Publikationen. Folglich steigt in der heutigen Zeit der Aufwand, denn ich bezweifle, ob der leichtere und schnellere Zugriff auf (ehemals gedruckte) Publikationen über das Internet den Mehraufwand wett machen kann.</p>
<p>Und ein weiterer Nachteil darf nicht unerwähnt bleiben: Für unehrliche Wissensarbeiter ist es mittlerweile deutlich einfacher geworden fremdes Wissen als ihr eigenes auszugeben. Fast nichts mehr ist leichter, als Webseiten zu kopieren und in die eigene Arbeit aufzunehmen. Dass in diesen Fällen auch korrekte Zitate und Quellenangaben nötig sind, wird oftmals (un)wissentlich vergessen.</p>
<p><strong>Wie verläuft der persönliche Lernprozess, sich diese Arbeitspraktiken anzueignen?</strong></p>
<p>Mein persönlicher Lernprozess ist von einem fortwährenden &#8220;learning-by-doing&#8221; gekennzeichnet, begleitet von einem konsequenten kritischen Hinterfragen, welche Vor- und Nachteile eine neue Arbeitspraktik mit sich bringt. Ein jedes Ausprobieren einer neuen Technologie oder Dienstes zeigt, dass man die Selbstdisziplin besitzen muss, sich von den eigenen zentralen Aufgaben nicht zu sehr zu entfernen und sich nicht ablenken lassen darf &#8211; was in der anfänglichen &#8220;Alles-ist-neu-und-muss-probiert-werden&#8221;-Phase sicher nicht für jeden ganz einfach ist.</p>
<p>Und dennoch sollte man in der virtuellen Welt der Informationen niemals auf die Realität vergessen: Mit jedem neuen Tool, das man einsetzt, verbringt man noch mehr Zeit vor dem Rechner.  Lösten anfangs statische Webseiten und die Nutzung von E-Mails uneingeschränkte Freude aus, müssen E-Mails heute schon gut vorsortiert und von Spam befreit werden, um effektiv gesichtet und bearbeitet zu werden. RSS erleichterte die Aufbereitung von Informationen und man war stets aktuellst informiert &#8211; nun hat man mehrere Dutzend Feeds abonniert und stellt sich die Frage: Wann liest man denn das alles? Und dann noch unzählige Foren und Blogs, an denen man partizipiert&#8230; Also an Informationen und Verarbeitungsmöglichkeiten mangelt es sicher nicht, sondern an der Zeit!</p>
<p>So komme ich zum Schluss: Nicht jede neue Arbeitspraktik muss mitgemacht werden, nicht alles muss ausprobiert werden. Man sollte sich sein ganz persönliches Portfolio &#8211; den eigenen Werkzeugkasten &#8211; zusammenstellen, mit dem man der Informationsflut entgegen treten möchte.</p>
<p>Und um die Eingangsfrage zu beantworten: Wissensarbeit ist traumhaft. Neue Methoden und Anwendungen im Web erleichtern den Zugriff auf Informationen und Wissen. Nachteile sind natürlich vorhanden &#8211; kein Vorteil ohne Nachteil &#8211; aber letztendlich entscheidet man selbst, wie stark die Nachteile ausfallen: Wenn man sich gut organisiert sowie die aggregierten Informationen entsprechend filtert und aufbereitet, dann kann man durchaus von effektiver und gewinnbringender Wissensarbeit mit dem Internet (Wissensarbeit 2.0) sprechen.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://bloghauszweinull.net/2009/02/27/ist-wissensarbeit-20-traumhaft-oder-traumatisch/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>5</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Twitterst Du schon?</title>
		<link>http://bloghauszweinull.net/2009/02/04/twitterst-du-schon/</link>
		<comments>http://bloghauszweinull.net/2009/02/04/twitterst-du-schon/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 04 Feb 2009 17:08:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Tesar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Cybertrends]]></category>
		<category><![CDATA[Tool-Check]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://bloghauszweinull.net/?p=156</guid>
		<description><![CDATA[Twitter &#8211; social networking total, Kurznachrichten über Channels an Freunde senden &#8211; wird immer mehr zu einem Tool, einem neuen Kommunikationsmittel, das im Stande ist unser Kommunikationsverhalten möglicherweise zu verändern. Zahlreiche Artikel geben Anlass sich Gedanken zu machen, ob man auf den Zug des Twitterns aufspringen soll, eigentlich besser dem Hype(?) folgen sollte oder ob [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.twitter.com" target="_blank">Twitter</a> &#8211; social networking total, Kurznachrichten über Channels an Freunde senden &#8211; wird immer mehr zu einem Tool, einem neuen Kommunikationsmittel, das im Stande ist unser Kommunikationsverhalten möglicherweise zu verändern.</p>
<p>Zahlreiche Artikel geben Anlass sich Gedanken zu machen, ob man auf den Zug des Twitterns aufspringen soll, eigentlich besser dem Hype(?) folgen sollte oder ob man lieber den &#8220;klassischen&#8221; Web 2.0-Anwendungen  (Weblogs, Communitysites, etc.) treu bleibt&#8230; Oder macht es gar die sinnvolle Kombination all dessen aus?</p>
<p>Die Anwendungen von Twitter sind vielfältig. Betrachtet <a href="http://mediendidaktik.uni-duisburg-essen.de/node/4886" target="_blank">Michael Kerres</a> Twitter als ein ambivalentes Tool, welches vor allem in der Freizeit und mobil genutzt werden sollte / kann, geht <a href="http://elearningtech.blogspot.com/2009/01/twitter-as-personal-learning-and-work.html" target="_blank">Tony Karrer</a> mit dem Ansatz voraus, Twitter als Möglichkeit des personalisierten Lernens zu nutzen. Persönlich kritisch hinterfragen tut <a href="http://medienpaedagogik.phil.uni-augsburg.de/randnotizen/?p=545" target="_blank">Alexander Florian</a> Twitter &#8211; ihm reichen bestehende Tools / Methoden wie E-Mail, Foren, Blogs&#8230; Eine wahre Aussage, wenn man bedenkt, wie viel Information von Lehrenden und Lernenden mittlerweile über elektronische Medien verarbeitet werden müssen &#8211; Stunden werden vor dem PC verbracht um E-Mails zu lesen und zu beantworten, Foren zu moderieren, Einträge von Lernenden zu kommentieren, E-Learning-Plattformen mit Inhalten zu füllen &#8211; und dann noch zahlreiche Twitter-Channels die mit weiteren Informationsfluten auf uns einherströmen.  An dieser Stelle sei Rudolf Maresch aus seinem Artikel Wissensgesellschaft 2.0 [1, S. 54] zitiert:</p>
<blockquote><p>&#8220;Diese Zeit der Prüfung und Diskussion bleibt im überhitzten Getriebe der Echtzeit-Gesellschaft kaum noch, sodass eigentlich nur noch die gut bewehrte Skepsis bleibt, der Zweifel gegenüber allem, was Aufklärung, Wahrheit und Gewissheit verspricht. [...]<br />
Eindrücke und Informationen zu sammeln ist nichts Ungewöhnliches, wir machen das tagein, tagaus, beim Autofahren, beim Kochen in der Küche oder beim Flanieren in der City. Und bloß zu wissen, wo man Wissen findet, wenn man es braucht, bleibt letztendlich unzureichend. Wer wirklich wissen will, muss es sich deshalb aneignen.&#8221;</p></blockquote>
<p>Die Reduktion der Informationen via Twitter auf das Wesentliche &#8211; nicht zuletzt begünstigt durch die maximale Zeichenlänge von 140 Zeichen &#8211; lässt eine gut strukturierte Informationsweitergabe zu. Das Potential in Twitter ist nach <a href="http://2headz.ch/blog/2009/01/sinn-und-unsinn-von-twitter/" target="_blank">Mandy Schiefner</a> wohl im informellen Lernen zu sehen. Persönliche Inhalte zu verbreiten mag nicht jedermans Sache sein, hingegen Fakten / Informationen / Neuigkeiten informeller Natur über Twitter zu verbreiten, da scheint eine brauchbare Anwendung des Dienstes im Raum zu stehen, der wir im Bereich des E-Learning, im Bereich der Wissenschaft wohl doch Beachtung schenken sollten. Zumindest eine kritische Beobachtung der Aktivitäten in dem Bereich erscheint unumgänglich.</p>
<p>Wenn Firmen Twitter-Channels als erfolgreiches Marketinginstrument nutzen, warum dann nicht auch die Wissenschaft? Die Öffentlichkeit ist oftmals stark an den wissenschaftlichen Aktivitäten einzelner Institutionen interessiert (ist sie in vielen Fällen doch die Finanzierungskraft) &#8211; nun wäre eine rasche Verbreitung von Neuigkeiten möglich. Ganz im Sinne von Open Access könnten nun alle Interessierten partizipieren. Da stellen sich jedoch zwei Fragen:</p>
<p style="padding-left: 30px;">1.) Wer kennt schon Twitter &#8211; außerhalb der &#8220;Insider-Community&#8221;? Viele Menschen können mit dem Begriff nichts anfangen; Sind damit überfordert; Oder ungewillt sich mit Neuem zu belasten.</p>
<p style="padding-left: 30px;">2.) Kann Twitter das schaffen, was Weblogs und sonstige Instrumente des Web 2.0 nicht geschafft haben? Althergebrachte Kommunikationsstrukturen zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit zu durchbrechen oder gar zu revolutionieren? Seien wir ehrlich, viele Institutionen haben Webseiten, die inhaltlich veraltet sind und wenn es dann hin und wieder  enthusiastische MitarbeiterInnen gibt, die einen Weblog betreiben, werden diese belächelt. Aber vielleicht liegt gerade darin das Potential der Nutzung von Twitter &#8211; geringer Wartungsaufwand, schnelle Publikation der Nachricht, zielgruppen-orientiertes kommunizieren. Letzteres spiegelt sich bei <a href="http://elearningblog.tugraz.at/archives/1722" target="_blank">Martin Ebner</a> wieder, der Twitter als (reines?) Kommunikationsmittel betrachtet.</p>
<p>Die umfangreiche Gedankenaufstellung von <a href="http://www.ifeb.uni-bremen.de/wordpress_staedtler/?p=687" target="_blank">Helge Städtler</a> zum Thema gibt klar zu verstehen zu welch unterschiedlichen Anwendungen Twitter genutzt wird. Aber auch hier wird wieder ersichtlich, mit welcher neuen Informationsflut der Mensch konfrontiert wird.</p>
<p>Als Resümee muss wohl tatsächlich &#8211; wie nicht selten &#8211; zwischen den Vor- und Nachteilen des Tools abgewogen werden und evaluiert werden, ob ein Einsatz gerechtfertigt ist. Die Entwicklung wird kritisch mitzuverfolgen sein. Und: Erste Ansätze Twitter in <a href="http://medienpaedagogik.phil.uni-augsburg.de/randnotizen/?p=545" target="_blank">Lehrveranstaltungen einzusetzen</a> gibt es.</p>
<p>Eine Möglichkeit im Bereich des E-Learning ist es, populäre Lernmanagementsysteme um weitere Kommunikationsmöglichkeiten (außer E-Mail, Instant Messaging, Chat, Foren) wie Twitter zu ergänzen und so über neue Inhalte und Aktualisierungen zu informieren. Denn die Erfahrung zeigt nicht selten, dass sich Lernende über längere Zeiträume hinweg nicht in E-Learning-Kurse einloggen und so über wichtige Ankündigungen bzw. Inhalte uninformiert sind, aber vielleicht schafft ein entsprechender Twitter-Channel Abhilfe!?</p>
<p>Viele Fragen gepaart mit Skepsis und der Befürchtung einer weiteren Quelle der Reizüberflutung hinterlassen einen nüchternen Eindruck; dennoch sollten wir Twitter eine Chance geben &#8211; frei nach dem Motto: Twitterst Du schon?</p>
<p>Literatur:</p>
<p>[1] Maresch, R.: Wissensgesellschaft 2.0; in Iglhaut, S., Kapfer, H., Rötzer, F. (Hrsg.); What if? Zukunftsbilder der Informationsgesellschaft; Telepolis -Buchreihe; Heise Zeitschriften Verlag Hannover; 1. Auflage 2007; S. 31 ff.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://bloghauszweinull.net/2009/02/04/twitterst-du-schon/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>5</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Information zu den Kategorien</title>
		<link>http://bloghauszweinull.net/2009/01/15/neues-aus-der-wissenschaft/</link>
		<comments>http://bloghauszweinull.net/2009/01/15/neues-aus-der-wissenschaft/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 15 Jan 2009 18:30:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dorit Günther</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus dem Medienalltag]]></category>
		<category><![CDATA[Aus der Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Bloghaus-Publikationen]]></category>
		<category><![CDATA[Cybertrends]]></category>
		<category><![CDATA[Dies & Das]]></category>
		<category><![CDATA[Für & Wider]]></category>
		<category><![CDATA[Pinnwand]]></category>
		<category><![CDATA[Tool-Check]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://bloghauszweinull.net/?p=16</guid>
		<description><![CDATA[Das Bloghaus 2.0 bietet folgende Inhaltskategorie für Beiträge an: Pinnwand: hier werden Kurznachrichten rund um das Blogprojekt selbst, Aufrufe zur Mitarbeit und Informationen zu Systemupdates veröffentlicht Aus dem Medienalltag: Fallbeispiele und Konzepte aus der (hochschulischen) E-Learning-Praxis (eigene Erfahrungen, Erfahrungen von Kollegen, Erfahrung von Studierenden) Aus der Wissenschaft: Berichte und Diskussion  zu wissenschaftlichen Tagungen, Veröffentlichungen bzw. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Bloghaus 2.0 bietet folgende Inhaltskategorie für Beiträge an:</p>
<ul>
<li><strong>Pinnwand</strong>: hier werden Kurznachrichten rund um das Blogprojekt selbst, Aufrufe zur Mitarbeit und Informationen zu Systemupdates veröffentlicht</li>
<li><strong>Aus dem Medienalltag</strong>: Fallbeispiele und Konzepte aus der (hochschulischen) E-Learning-Praxis (eigene Erfahrungen, Erfahrungen von Kollegen, Erfahrung von Studierenden)</li>
<li><strong>Aus der Wissenschaft</strong>: Berichte und Diskussion  zu wissenschaftlichen Tagungen, Veröffentlichungen bzw. Fragestellungen zum Thema E-Learning</li>
<li><strong>Veranstaltungen</strong>: Berichte über diverse fachbezogene Veranstaltungen</li>
<li><strong>Cybertrends</strong>: aktuelle Praktiken der Netzkultur</li>
<li><strong>Tool-Check</strong>: E-Werkzeuge selber besprechen oder auf andere gute Quellen verweisen</li>
<li><strong>Bloghaus-Publikationen</strong>: der Ort für formalere „Publikationen“ von Stamm-/Gastautoren, z. B. Studien, Essays, Themenspecial (Dokumente auch zum Download)</li>
<li><strong>Für &amp; Wider</strong>: regelmäßiges Format mit Unterhaltungswert: Zwei Autoren „streiten“ durch einen Pro- und Contra-Beitrag über ein Thema und liefern somit den Ausgangspunkt für eine Diskussion unter den Bloglesern/-autoren.</li>
<li><strong>Dies &amp; Das</strong>: Kategorie für Beiträge, die in keine der vorgegebenen Kategorien passen</li>
</ul>
<p>Bei Bedarf können die Kategorien verändert oder erweitert werden.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://bloghauszweinull.net/2009/01/15/neues-aus-der-wissenschaft/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
