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	<title>Bloghauszweinull &#187; Dies &amp; Das</title>
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	<description>mitten im e-Learning; Treffen im virtuellen Wald</description>
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		<title>E-Learning an Hochschulen: Eine Drei-Klassen-Gesellschaft?</title>
		<link>http://bloghauszweinull.net/2009/09/01/e-learning-an-hochschulen-eine-drei-klassen-gesellschaft/</link>
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		<pubDate>Tue, 01 Sep 2009 17:40:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Hainzel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus dem Medienalltag]]></category>
		<category><![CDATA[Dies & Das]]></category>
		<category><![CDATA[Für & Wider]]></category>

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		<description><![CDATA[E-Learning ist ein Thema, das an vielen Hochschulen mehr oder weniger intensiv betrieben wird. Auch die Technische Universität Wien verfolgt bereits seit über drei Jahren zahlreiche E-Learning-Initiativen. Seit Juni 2006 betreibt das E-Learning-Zentrum, eine zentrale Einrichtigung der TU, eine moodlebasierte E-Learning-Plattform. Rund 20.000 Studierende und 3.700 Universitätsangestellte (Stand: WS 2008/09) haben derzeit Zugriff auf ca. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>E-Learning ist ein Thema, das an vielen Hochschulen mehr oder weniger intensiv betrieben wird. Auch die <a title="Technischen Universität Wien" href="http://www.tuwien.ac.at" target="_blank">Technische Universität Wien</a> verfolgt bereits seit über drei Jahren zahlreiche E-Learning-Initiativen. Seit Juni 2006 betreibt das E-Learning-Zentrum, eine zentrale Einrichtigung der TU, eine moodlebasierte E-Learning-Plattform. Rund 20.000 Studierende und 3.700 Universitätsangestellte (Stand: WS 2008/09) haben derzeit Zugriff auf ca. 700 verschiedene E-Learning-Kurse (Stand: 31.08.2009) aus acht fakultären Bereichen.</p>
<p>So unterschiedlich diese Studienrichtungen in ihren Inhalten sind, so verschieden gestalten sich auch dessen E-Learning-Angebote. Einige dieser durfte ich in den letzten vier Semestern meines Studiums erforschen und habe sowohl gute als auch schlechte Erfahrungen gemacht. Mein Wunsch war das Gegenüberstellen bzw. Vergleichen dieser Online-Kurse, welches mich zur Bildung von &#8220;E-Learning-Kategorien&#8221; motivierte. Diese Klassifizierung ist denkbar einfach und kann auf folgenden drei Ebenen erfolgen:</p>
<ol>
<li>E-Learning als Filesharing</li>
<li>E-Learning als Lehrveranstaltungsmanagement</li>
<li>E-Learning als dynamische, interaktive Lernmöglichkeit</li>
</ol>
<p>Die Bezeichnung &#8220;Drei-Klassen-Gesellschaft&#8221; soll weiters verdeutlichen, dass diese Strukturierung nicht nur auf inhaltiche Aspekte zurückzuführen ist. Neben unterschiedlichen Zielgruppen spielt auch der Zeitaufwand der Kurserstellung/Kursbetreuung sowie die Wertigkeit des gesamten E-Learning-Angebots an einer Hochschule eine zentrale Rolle.</p>
<p>Werfen wir nun einen genaueren Blick auf die einzelnen Klassen an E-Learning-Angeboten:<strong> </strong></p>
<p><strong>1. E-Learning als Filesharing</strong><br />
Die erste und einfachste Form des E-Learnings ist das simple Zurverfügungstellen von Online-Ressourcen jeglicher Art. Überwiegend werden dafür Adobe Acrobat Dateien (PDF-Files) verwendet, die Vorlesungsfolien, Skiptenauszüge oder Übungsangaben beinhalten aber auch gezippte Angaberessourcen oder kurze Informationsseiten finden sich wieder.</p>
<p>Streng genommen kann hier nicht von &#8220;E-Learning&#8221; gesprochen werden, da keinerlei Interaktion betreffend des Lernfortschrittes erfolgt. Das E-Learning-System wird als reiner Dateiserver &#8220;missbraucht&#8221; und die meisten E-Learning-Features (etwa Online-Tests oder Abgabemöglichkeiten) bleiben ungenutzt. Auch die Kommunikation zwischen Studierenden und Lehrenden erfolgt nicht systemintegriert &#8211; Nachrichtenforen werden nicht verwendet, normale Foren erst gar nicht eingerichtet.</p>
<p>Diese genannten Charakteristika sind üblicherweise einer bestimmten Art an Lehrveranstaltungen zuzuweisen. Vor allem reine Vorlesungen (d.h. Lehrveranstaltungen ohne praktischem Übungsteil oder Zwischenprüfungen innerhalb des Semesters) weisen diese Struktur auf, da lediglich Lerninhalt zum Download angeboten wird und am Semesterende eine Abschlussprüfung stattfindet. Leider finden sich solche Online-Kurse auch in Übungen wieder, die im Rahmen von Präsenzveranstaltungen abgewickelt werden &#8211; lediglich Übungsangaben werden hier online bereitgestellt.</p>
<p>Interessanterweise kann auch eine Korrelation dieses E-Learning-Typs mit den Vortragenden festgestellt werden. Wenn die Lehrveranstaltungsleitung sich nicht selbst mit der Betreuung des E-Learning-Systems beschäftigt (sei es aus zeitlichen, organisatorischen oder gesellschaftlichen Gründen), wird diese oft an Assistenten oder Sekretariatsmitarbeiter weitergegeben. Diese haben dann zahlreiche Online-Kurse zu betreuen und daher nicht die Zeit ein umfassenderes Angebot zu erstellen. Hier spielt wieder einmal der Aufwands- bzw. Zeitfaktor für die E-Learning-Betreuung eine zentrale Rolle &#8211; diese wurde bereits mehrfach in diesem Blog angesprochen.</p>
<p>Für Studierende bietet sich der Vorteil einer übersichtlichen Download-Webseite, die zwar wenig zur Individualitätsförderung beiträgt, jedoch rasch und strukturiert zur gewünschten Information führt.</p>
<p><strong>2. E-Learning als Lehrveranstaltungsmanagement</strong><br />
Etwas umfangreicher versprechen die Online-Angebote der zweiten Kategorie zu sein. Während im ersten Fall lediglich Dateien zum Download angeboten wurden, erweitern sich die Funktionalitäten des E-Learning-Systems hier um Online-Tests, Online-Aufgabenabgabe sowie die Kommunikation über Foren und Feedbackmeldungen. Der komplette Lehrveranstaltungsablauf wird über das E-Learning-System koordiniert &#8211; daher &#8220;E-Learning als Lehrveranstaltungsmanagement&#8221;.</p>
<p>Charakteristisch für solche Szenarien sind vor allem kombinierte Lehrveranstaltungen, die aus einer Vorlesungkomponente und einer Übungskomponente bestehen. Während für erstere überwiegend Print-Ressourcen angeboten werden, wird die Übung teilweise oder vollständig über das System abgewickelt. Dies kann von der simplen Abgabe der Übungsaufgaben bis zur Reservierung von Abgabegesprächsterminen reichen.</p>
<p>Da es in den Informatik-Studienrichtungen zahlreiche kombinierte Lehrveranstaltungen gibt, existiert eine Vielzahl solcher E-Learning-Kurse. Besonders die Administration von großen Teilnehmerzahlen (300+ Studierende) lässt sich mit vertretbarem Aufwand realisieren und stellt ausreichende Supportmöglichkeiten für die Teilnehmer bereit.<strong> </strong></p>
<p><strong>3. E-Learning als dynamische, interaktive Lernmöglichkeit</strong><br />
Einzelne Lehrveranstaltungsleiter weiten das oben beschriebene Online-Portal weiter aus und bieten neben den üblichen Print- und Abgaberessourcen zusätzliches Online-Material an. Individuelle Podcasts/Vidcasts zu den Themenbereichen, freiwillige Übungsbeispiele und Bonusaufgaben oder quiz-ähnliche Rätsel als Reise durch das Fachgebiet seien hier nur als Beispiele genannt. Abgerundet werden diese E-Learning-Kurse meistens durch topaktuelle News, gepflegte Kalender (Vorlesungstermine, Gastvorträge usw.) sowie das laufende Hinzufügen neuer Materialien.</p>
<p>Studierende sind nun nicht mehr nur an das verpflichtende Lernangebot gebunden, sondern können je nach Lernfortschritt ihr Wisssen ergänzen und die bereitgestellten Ressourcen optimal ausnutzen. E-Learning wird hier sehr intensiv praktiziert und kann als dynamische, interaktive Lernmöglichkeit angesehen werden.</p>
<p>Für die Kursbetreuung bedeuten solche Online-Portale einen erheblichen Mehraufwand im Vergleich zu einfacheren E-Learning-Kursen. Es ist jedoch für eine individuelle Entwicklung der Lernenden gesorgt und durch die laufende Kursbearbeitung bleibt das Online-Material hoffentlich einigermaßen aktuell.</p>
<p>Leider gibt es an der <a title="Technischen Universität Wien" href="http://www.tuwien.ac.at" target="_blank">Technischen Universität Wien</a> nur einige wenige Lehrveranstaltungen, die ein solches Online-Angebot bereitstellen. Nicht zuletzt sind auch die begrenzten Ressourcen der Institute und des Universitätsbudgets dafür verantwortlich. Positiv anzumerken ist, dass es trotzdem einige aufopferungsvolle Mitarbeiter, Tutoren und Studenten gibt, die versuchen ein möglichst attraktives Lernmedium in Form von &#8220;Klasse-3-E-Learning-Kursen&#8221; zur Verfügung zu stellen.</p>
<p>Die oben vorgenommene Kategorisierung kann sicher nicht als vollkommen angesehen werden und auch eine eindeutige Klassifizierung jeder Lehrveranstaltung ist aus meiner Sicht nicht oder nur sehr schwer möglich. Weiters kann auch keine Kategorie als gut oder schlecht angesehen werden, da es sowohl von der Zielgruppe als auch vom Inhalt der jeweiligen Lehrveranstaltung abhängt, welches E-Learning-Szenario am besten geeignet scheint.</p>
<p>Trotzdem ergibt sich daraus ein Einblick, wie E-Learning im heutigen Hochschulbetrieb eingesetzt wird und wo Probleme bzw. Konfliktpunkte liegen. Es ist offensichtlich, dass die aktuelle Situation einiger Verbesserungen bedarf, jedoch kann nicht verschwiegen werden, dass diese mit intensiven Aufwänden auf unterschiedlichen Ebenen verbunden sind. Dieser Artikel soll daher zur Diskussion und zur Ideensammlung zum Thema &#8220;E-Learning an Hochschulen: Eine Drei-Klassen-Gesellschaft?&#8221; anregen.</p>
<p>Ich bin gespannt, wie sich diese Drei-Klassen-Gesellschaft in der Zukunft weiterentwickelt und ob wir uns in einigen Jahren über ein teures, betreuungsaufwändiges, dafür aber reichhaltiges E-Learning-Angebot freuen dürfen, welches sich nicht durch simples Filehosting auszeichnet.</p>]]></content:encoded>
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		<title>KinderuniTechnik 2009</title>
		<link>http://bloghauszweinull.net/2009/07/22/kinderunitechnik-2009/</link>
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		<pubDate>Wed, 22 Jul 2009 11:32:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Tesar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus dem Medienalltag]]></category>
		<category><![CDATA[Dies & Das]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Klimaschutz &#8211; was ist das? Das Kyoto-Protokoll für Kinder So lautet der Titel einer unserer Beiträge vom Fachbereich Rechtswissenschaften für die heurige Kinderuni an der Technischen Universtität Wien. Da es diesmal einen Klima-Schwerpunkt gibt, eignet sich dieser Beitrag umso mehr, Kindern etwas über Klimaschutz und die ambitionierten Ziele des Kyoto-Protokolls zu erzählen. Klar, dass das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Klimaschutz &#8211; was ist das? Das Kyoto-Protokoll für Kinder</strong></p>
<p>So lautet der Titel einer <a title="Link zum Programm der Kinderuni" href="http://www.kinderuni-anmeldung.at/event.php?event_id=330&amp;field_id=54" target="_blank">unserer Beiträge</a> vom Fachbereich Rechtswissenschaften für die heurige <a title="Kinderuni 2009" href="http://www.kinderuni.at" target="_blank">Kinderuni</a> an der Technischen Universtität Wien. Da es diesmal einen Klima-Schwerpunkt gibt, eignet sich dieser Beitrag umso mehr, Kindern etwas über Klimaschutz und die ambitionierten Ziele des Kyoto-Protokolls zu erzählen.</p>
<p>Klar, dass das zwar wissenschaftlich passiert, aber eben kindgerecht aufbereitet. Das verlangt einiges an Umdenken beim Lehrenden &#8211; kindgerechte Formulierungen wollen geübt sein <img src='http://bloghauszweinull.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Und wie es sich für &#8220;moderne Lehrveranstaltungen&#8221; gehört, dürfen neben der Standard-Präsentation via Beamer Videos, Animationen und Podcasts auf keinen Fall fehlen&#8230;</p>
<p>Zu unserer Überraschung waren die Kids von dem Medien-Mix sehr begeistert &#8211; die meisten kannten multimedialen Unterricht überhaupt nicht. Da gab es plötzlich bunte und mit Bildern versehene Folien zu lesen, da gab es Animationen, die den Treibhauseffekt erklärten und einen Podcast, der klar machte, dass auch Erwachsene nicht immer wissen, was der Treibhauseffekt eigentlich ist.</p>
<p>Wir haben hier die wichtigsten Quellen, die wir verwendet haben, zusammengetragen &#8211; selbst für uns Erwachsene sind hier noch sehr spannende Dinge zu finden <img src='http://bloghauszweinull.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><a title="Klimatissimo" href="http://www.klimatissimo.at/index.php" target="_blank">Klimatissimo</a> &#8211; Die Kinder-Plattform für Klimaschutz</p>
<p><a title="BMU" href="http://www.bmu.de/klimaschutz/aktuell/aktuell/1675.php" target="_blank">Klimaschutz aktuell</a> &#8211; Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, D</p>
<p><a title="BMU Kids" href="http://www.bmu-kids.de/Themen/Klimaschutz/" target="_blank">BMU-Kinderseite</a> &#8211; Kinderseite des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, D</p>
<p><a title="Schappfisch Podcast" href="http://schnappfisch.net/?p=91" target="_blank">Schnappfisch</a> &#8211; der Treibhauseffekt einfach erklärt (Podcast)</p>
<p><a title="Tagesschau, Animation zum Treibhauseffekt" href="http://www.tagesschau.de/multimedia/animation/animation114.html" target="_blank">Animation zum Treibhauseffekt</a> &#8211; ARD, Tagesschau</p>
<p>Leider ging sich aus Zeitgründen der allseits beliebte Klassiker: <a title="Sendung mit der Maus" href="http://www.wdrmaus.de" target="_blank">&#8220;Die Sendung mit der Maus&#8221;</a> nicht mehr aus, zu sehr wurde mit den Kindern die Problematik des Treibhauseffektes, der globalen Erwärmung und die Maßnahmen dagegen diskutiert&#8230; Dennoch, hier zwei spannende Links&#8230;</p>
<p><a title="Batterierecycling - Sendung mit der Maus" href="http://www.wdrmaus.de/sachgeschichten/sachgeschichten/sachgeschichte.php5?id=78" target="_blank">Batterierecycling </a></p>
<p><a title="Biotonne - Sendung mit der Maus" href="http://www.wdrmaus.de/sachgeschichten/sachgeschichten/sachgeschichte.php5?id=323" target="_blank">Biotonne</a></p>
<p><strong>Lernen mit dem MP3-Player, geht das?</strong></p>
<p>Zur Abrundung der heurigen KinderuniTechnik bieten wir auch wieder unseren Workshop<a title="KinderuniTechnik Programm 2009" href="http://www.kinderuni-anmeldung.at/event.php?event_id=331&amp;field_id=54" target="_blank"> &#8220;Lernen mit dem MP3-Player, geht das?&#8221;</a> an. Dieser Workshop war letztes Jahr bereits zweimal ausgebucht und ist es auch heuer wieder <img src='http://bloghauszweinull.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Im Rahmen dieser Veranstaltung werden einfach und verständlich alle Schritte der professionellen Podcast-Produktion erläutert &#8211; von der Idee, über das Brainstorming, ersten Skizzen, dem Storyboard bis hin zur Aufnahme, dem Schnitt und der Veröffentlichung ist alles dabei.</p>
<p>Das Ergebnis des letzten Jahres kann auf <a title="KinderuniTechnik 2008" href="http://www.el3.at/kinderuni" target="_blank">www.el3.at/kinderuni</a> nachgehört werden. Natürlich dürfen auch hier Demo-Beispiele nicht fehlen, so haben wir einen interessanten <a title="Radio Lilipuz - Internet ABC" href="http://www.wdr5.de/nachhoeren/lilipuz-internet-abc.html" target="_blank">Podcast zur Thematik Spam</a> gefunden und sehr beliebt ist der Vidcast &#8220;<a title="Blitzer - Sendung mit der Maus" href="http://www.wdrmaus.de/sachgeschichten/sachgeschichten/sachgeschichte.php5?id=82" target="_blank">Blitzer</a>&#8221; aus der &#8220;Sendung mit der Maus&#8221; zum Abschluss des Workshops.</p>]]></content:encoded>
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		<title>E-Learning einmal anders</title>
		<link>http://bloghauszweinull.net/2009/04/23/e-learning-einmal-anders/</link>
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		<pubDate>Thu, 23 Apr 2009 09:46:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Tesar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus dem Medienalltag]]></category>
		<category><![CDATA[Dies & Das]]></category>

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		<description><![CDATA[Unter E-Learning wird in den meisten Fällen ein Lernen mit Computern am Arbeitsplatz (Desktop-PCs) oder mobilen Geräten (PDA, Smartphones, Multimedia-Geräten, Notebooks, &#8230;) verstanden. Doch wer sagt, dass der eingesetzte Computer ein Computer im herkömmlichen Sinn sein muss &#8211; also mit Bildschirm, Tastatur, Maus, Lautsprechern etc. ? Dieser könnte doch auch situationsbezogen anders aussehen und so [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unter E-Learning wird in den meisten Fällen ein Lernen mit Computern am Arbeitsplatz (Desktop-PCs) oder mobilen Geräten (PDA, Smartphones, Multimedia-Geräten, Notebooks, &#8230;) verstanden. Doch wer sagt, dass der eingesetzte Computer ein Computer im herkömmlichen Sinn sein muss &#8211; also mit Bildschirm, Tastatur, Maus, Lautsprechern etc. ? Dieser könnte doch auch situationsbezogen anders aussehen und so einen wesentlich höheren Lerneffekt erzielen.</p>
<p>Zielgruppen-orientiertes Design von E-Learning-Anwendungen oder Szenarien ist zwar vordergründig selbstverständlich, aber selten kann oder wird dies korrekt umgesetzt. Scheitert es doch oftmals an den zur Verfügung stehenden Ressourcen. Die Bedürfnisse der Endanwender zu erkunden und diese Erkenntnisse in das E-Learning-Produkt einfließen zu lassen ist aufwändig, aber letztendlich notwendig um einen entsprechenden Erfolg beim Lernen zu erzielen. Denn niemand lernt gerne mit Unterlagen, die nicht ansprechend gestaltet sind und so demotivieren.</p>
<p>Und bevor ich nun zum eigentlichen Inhalt dieses Artikels vorstoße, noch ein dritter Punkt, der eine wichtige Rolle in der Entwicklung von E-Learning-Angeboten spielt: Die Farbe. Die psychologische Wirkung von Farben ist schon lange bekannt. Werbung zielt genau mit diesen Methoden auf unser Unterbewusstsein ab und Menschen merken sich vieles dadurch besser oder leichter. Warum also diese Effekte nicht auch im E-Learning-Bereich bewusst einsetzen und das Unterbewusstsein von Lernenden in den Lernprozess aktiv miteinbeziehen?</p>
<p>Die drei oben genannten Punkte wurden in einer &#8220;E-Learning-Anwendung&#8221; der etwas anderen Art berücksichtigt und eingearbeitet. Neben den Symbolen, die Auskunft geben, ob alles richtig gemacht wurde oder nicht, spielt auch die farbliche Hinterlegung eine wichtige Rolle. Wenn alles richtig gemacht wurde färbt sich die Anzeige grün, wurden Fehler gemacht, wird die Anzeige blau unterlegt. Rot scheint in diesem Fall doch etwas zu dominant zu sein, vor allem weil man hier nicht wirklich von &#8220;falsch&#8221; sprechen kann. Wovon ich rede?</p>
<p>Das &#8220;etwas andere&#8221; E-Learning-Beispiel, welches ich hier kurz vorstellen möchte, kommt aus der Autowelt: Der neue <a title="Honda Insight Österreich" href="http://www.honda-insight.at/website/index.php#/home" target="_blank">Honda Insight</a> &#8211; ein Hybrid-Fahrzeug &#8211; ist mit E-Learning-Features zum Erlernen einer umweltschonenden Fahrweise ausgestattet. Neben einem Hybrid-Antrieb setzt der Hersteller auf zusätzliche Informationen und Rückmeldungen an die FahrerInnen um diesen eine verbrauchsarme Fahrweise beizubringen. Und dazu gehört nicht nur eine Verbrauchsanzeige, sondern zwei wesentliche Erweiterungen:</p>
<ol>
<li>Der Tacho wird je nach Fahrstil <a title="Der Tacho im Insight" href="http://www.honda-insight.at/website/index.php#/technology_ecoassist" target="_blank">blau oder grün</a> unterlegt. Wer verbrauchsarm fährt, kann sich über einen grün hinterlegten Tacho freuen. Aggressives Fahren und abruptes Bremsen färben das Tacho-Display blau. Eine gemäßigte Fahrweise lässt den Tacho blau/grün erscheinen.</li>
<li>Das &#8220;Belohnungssystem&#8221;, der <a title="Eco-Score" href="http://www.honda-insight.at/website/index.php#/technology_ecoassist" target="_blank">Gesamt-Eco-Score</a>: Je vorausschauender und ökologischer das Fahrzeug bewegt wird, desto schneller und prächtiger beginnen die Pflanzen am Display zu blühen und zu wachsen. Fährt man zu aggressiv, wird zu viel CO2 ausgestoßen und die Pflanze wächst nicht weiter. Am Ende einer jeden Fahrt sieht man das Resultat der eigenen Fahrweise in Form dieser Pflanzen (bis zu 5). Abgerundet wird diese Information mit einer Gesamtwertung über die komplette Lebenszeit des Fahrzeugs.</li>
</ol>
<p>Diese beiden Features des Fahrzeugs sollen die FahrerInnen dazu motivieren, umweltschonend unterwegs zu sein &#8211; und ganz nebenbei wird der Straßenverkehr auch ein wenig sicherer. Die FahrerInnen sollen also mit dem Fahrzeug aktiv lernen: Einerseits Treibstoff zu sparen (Umweltschutz) und andererseits sich eine ruhige Fahrweise anzueignen (Sicherheit). Und das ganz nebenbei, neben den alltäglichen Fahrten in die Arbeit, zum Supermarkt oder in den Urlaub.</p>
<p>Und ehrlich: Wer von uns hätte nicht lieber fünf blühende Blumen am Display anstatt kahler Stängel&#8230;?</p>
<p>Links: Bilder und Pressetext zum &#8220;<a title="Honda News" href="http://www.hondanews.eu/en/news/index.pmode/modul,detail,0,1023-DEFAULT,21,text,1/index.pmode" target="_blank">Ecological Drive Assist System to enhance real world fuel economy</a>&#8220;</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Das war die dt. Moodlemoot 2009 in Bamberg!</title>
		<link>http://bloghauszweinull.net/2009/03/22/das-war-die-dt-moodlemoot-2009-in-bamberg/</link>
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		<pubDate>Sun, 22 Mar 2009 12:27:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Tesar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dies & Das]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Moodle]]></category>

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		<description><![CDATA[Von vielen bereits erwartet, folgt hier nun eine Rückschau zur 4. deutschen Moodlemoot 2009, die in der schönen bayrischen Stadt Bamberg an der Otto-Friedrichs Universität stattgefunden hat. Keynote von Martin Sicher einer der Höhepunkte der diesjährigen Konferenz war die Keynote von Martin Dougiamas, der uns Appetit auf Moodle 2.0 machte. Zahlreiche Neuerungen sollen den Umgang [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Von vielen bereits erwartet, folgt hier nun eine Rückschau zur 4. deutschen <a title="Moodlemoot 2009" href="http://www.moodlemoot.de" target="_blank">Moodlemoot 2009</a>, die in der schönen bayrischen Stadt Bamberg an der Otto-Friedrichs Universität stattgefunden hat.</p>
<p style="text-align: left;">
<div class="mceTemp mceIEcenter" style="text-align: left;">
<dl id="attachment_334" class="wp-caption aligncenter" style="width: 290px;">
<dt class="wp-caption-dt" style="text-align: center;"><img class="size-full wp-image-334" title="Martin Dougiamas" src="http://bloghauszweinull.net/wp-content/uploads/2009/03/martin_moodlemoot_bamberg.jpg" alt="Keynote von Martin " width="280" height="186" /></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Keynote von Martin </dd>
</dl>
</div>
<p style="text-align: left;">Sicher einer der Höhepunkte der diesjährigen Konferenz war die Keynote von <a title="Martins Profil auf moodle.org" href="http://moodle.org/user/view.php?id=1" target="_blank">Martin Dougiamas</a>, der uns Appetit auf Moodle 2.0 machte. Zahlreiche Neuerungen sollen den Umgang mit Moodle weiter vereinfachen, so z.B. die Einbindung von Online-Repositorien, Usability-Verbesserungen (vor allem auch im Gradebook) oder aber auch eine individuelle Lernfortschrittskontrolle (man wird Aktivitäten als absolviert markieren können). Das sind nur einige der neuen Funktionalitäten, die uns mit Moodle 2.0 zur Verfügung stehen und den Moodle-Arbeitsalltag zahlreicher Anwender vereinfachen werden. Da stellt sich doch gleich die Frage, ab wann diese verfügbar sein werden? Doch da ist sich die Community selbst noch nicht ganz einig. Einige träumen vom Spätsommer 2009, andere vom Jahresende 2009. Glaubt man dem Kernentwicklerteam, ist eine Release im Jahr 2010 realistisch. Es heißt abwarten und die durchaus motivierte Roadmap zu verfolgen.</p>
<p>Nach der Keynote von Martin ging es bereits mit den einzelnen Vorträgen los, die in acht parallelen Tracks stattfanden und wirklich ein sehr breites Spektrum an Inhalten rund um den Einsatz und die Möglichkeiten von Moodle boten.</p>
<p>Ein Schwerpunkt lag heuer bei der Anbindung von Moodle an unterschiedliche Online-Repositorien, wie Mahara, Moodalis, Alfresco und anderen. Hier wurden einige Beiträge geboten, u.a. von <a title="Mahara &amp; Penny Leach" href="http://mahara.org/group/view.php?id=1" target="_blank">Penny Leach</a> oder <a title="André Krüger bei eledia.de" href="http://eledia.de/wir-ueber-uns" target="_blank">André Krüger</a>.</p>
<p>Neben den sehr gut angekommenen Preworkshops mit Entwicklern von Moodle, hat sich <a title="Helen Foster" href="http://moodle.org/blog/index.php?userid=24152" target="_blank">Helen Foster</a> aktiv in der deutsprachigen Moodleszene eingebracht und begleitete u.a. den Vortrag &#8220;Das deutsche MoodleDocs-Projekt &#8211; ein Projekt mit Zukunft?!&#8221;. Die <a title="Deutsche MoodleDocs" href="http://docs.moodle.org/de" target="_blank">MoodleDocs</a> stellen die offizielle Moodle-Dokumentation dar, die von der Moodle-Community betreut und geschrieben wird, eben unter der Leitung von Helen, in ihrer Funktion als Community-Managerin. Hauptziel der Docs ist, neben einer vollständigen Erläuterung aller Standard-Funktionen von Moodle, Beispiele für den praktischen Einsatz zu liefern und interessante Weblinks zu den einzelnen Themen zur Verfügung zu stellen. Derzeit gibt es die Docs in 28 verschiedenen Sprachen, neben Englisch (als &#8220;Original-Doku&#8221;).</p>
<p>Einige interessierte KonferenzteilnehmerInnen haben in dem Workshop &#8220;Wanted: MoodleDocs-Autoren! &#8211; Wir suchen MoodleDocs-Autoren &#8211; finden Sie hier zur Mitarbeit!&#8221; erstmals MoodleDocs Luft geschnuppert und Artikel erstellt bzw. geschrieben. Neben <a title="Gisela Hillenbrand" href="http://moodle.org/user/view.php?id=40518&amp;course=18" target="_blank">Gisela Hillenbrand</a>, als Koordinatorin und Administratorin der deutschen MoodleDocs, freuen sich auch <a title="Jörg Weißenhorner" href="http://moodle.org/user/view.php?id=239041&amp;course=18" target="_blank">Jörg Weißenhorner</a> und ich, als aktive MoodleDocs-Schreiber, sehr über den regen Zuspruch. Um das Projekt mit noch mehr Elan und Motivation voranzutreiben, wurden mir von Helen und Gisela Adminstrator-Rechte für die deutschen MoodleDocs zugewiesen &#8211; vielen Dank an dieser Stelle! Sollten Sie, liebe LeserIn Interesse an einer Mitarbeit haben, so wenden Sie sich bitte jederzeit formlos an einen von uns! Wir freuen uns über jeden Beitrag <img src='http://bloghauszweinull.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Die große Vielfalt an Einsatzmöglichkeiten von Moodle in den unterschiedlichsten Szenarien wurde in den vielen Vorträgen sehr gut behandelt. Eigentlich müssten alle aufgezählt werden, was den Rahmen dieses Beitrages sicher sprengen würde, daher sei an dieser Stelle noch einmal auf das <a title="Moodlemoot.de" href="http://www.moodlemoot.de" target="_blank">Programm</a> verwiesen. Begleitet wurden die Tracks von einem Catering, welches in den Pausen einlud zum umfangreichen Informationsaustausch und zur Diskussion.</p>
<p>Meine Kollegin Daniela Schremser, vom Department für Knowledge- und Business Engineering der Universität Wien, und ich haben mit drei Beiträgen aufgezeigt, wie mit (Open Source)-Tools die Funktionalitäten von Moodle erweitert bzw. wie ohne teure Lizenzkosten Lehrmaterialien erstellt werden können. Weiters haben wir unseren Plagiatsfinder <a title="Webseite von Yaplaf++" href="http://www.law.tuwien.ac.at/plagiat" target="_blank">Yaplaf++</a> vorgestellt, der über eine entsprechende Moodle-Schnittstelle verfügt.</p>
<p>Unsere Beiträge sowie Live-Mitschnitte finden Sie in der<a title="Dokumoot zur Moodlemoot" href="http://moodlemoot.moodle.de/course/view.php?id=26" target="_blank"> Dokumoot zur Moodlemoot</a>.</p>
<p>Nach einem erfolgreichen ersten Tag klang der erste Konferenzteil mit einer Stadtführung und einem gemütlichen Beisammensein zum Abendessen aus. Auch hier war natürlich das Thema Nummer 1: Moodle, wie könnte es anders sein. Weitere Ideen wurden kreiert, kreative Lösungsvorschläge für individuelle Probleme erarbeitet oder über mögliche Einsatzszenarien diskutiert. Neben gutem Essen kam die gute Laune nicht zu kurz.</p>
<p>Der zweite Tag begann mit einer spannenden Keynote von <a title="Jochen Robes" href="http://www.weiterbildungsblog.de/" target="_blank">Jochen Robes</a>, in der es zwar nicht unbedingt um Moodle ging, sondern viel mehr um den generellen Einsatz von e-Learning und dessen Entwicklung. Schlagwörter wie &#8220;Bildung 1.0&#8243; oder &#8220;e-Learning 1.0&#8243; zeigten auf, dass noch viel Potential in diesem Bereich zur Verfügung steht, denn die vielfältigen Möglichkeiten des selbstgesteuerten Lernens sind nicht einmal ansatzweise erschöpft. Von einem &#8220;e-Learning 2.0&#8243; in diesem Kontext zu sprechen wäre wohl noch zu früh.</p>
<p>Mein Resümee zur Keynote:  Es wird all zu oft ein Fehler in der Entwicklung von e-Learningszenarien begangen: E-Learningprozesse bzw. -Angebote werden an der Zielgruppe vorbei entwickelt! Äußerst selten werden SchülerInnen oder Studierende in den Entwicklungsprozess miteinbezogen. So darf es nicht verwundern, dass die Akzeptanz der neuen Methoden und Möglichkeiten durch die Nutzer oftmals unter den Erwartungen der Verantwortlichen zu liegen kommt. E-Learning ist als ein interdisziplinärer Prozess zu verstehen, der von allen Beteiligten gemeinsam gestaltet und getragen werden muss.</p>
<p>Die weiteren Vorträge und Workshops, wiederum in acht parallelen Tracks, zeigten Szenarien und Einsatzmöglichkeiten auf und für jeden, egal ob Anfänger oder Moodle-Profi, war etwas dabei.</p>
<p>Zeitgleich stand an beiden Konferenztagen das &#8220;Dr. Moodle Service&#8221; bereit. Unter dem Oberbegriff &#8220;Moodle-Anwender für Moodle-Anwender&#8221; konnten große wie kleine Probleme rund um die Lernplattform Moodle gelöst werden, auch Dank der tatkräftigen Unterstützung durch die Moodle-Entwickler <a title="Petr Skoda" href="http://skodak.org/blog/" target="_blank">Petr Skoda</a> und <a title="David Mudrak" href="http://blog.mudrak.name/" target="_blank">David Mudrak</a> oder auch Helen und Martin.</p>
<p>Begleitet von zahlreichen Diskussionen und Wiedersehen von KollegInnen, klang der zweite Konferenztag langsam aus, ehe im Closing dem Konferenzteam, das wirklich tolle Arbeit im Hintergrund leistete, von <a title="Ralf Hilgenstock" href="http://dialoge.info/b2/index.php/2009/03/25/feedback-zur-moodlekonferenz-in-bamberg" target="_blank">Ralf Hilgenstock</a>, im Namen der Organisatoren, gedankt wurde. Auch an dieser Stelle von mir recht herzlichen Dank! Es war eine Freude von einem engagierten Team begleitet zu werden und wir, als ReferentInnen und/oder TeilnehmerInnen, konnten uns voll und ganz auf die Konferenz konzentrieren. Stets wurde für ausreichend Verpflegung gesorgt, immer war eine/r der HelferInnen &#8211; leicht erkennbar an den roten T-Shirts &#8211; verfügbar und selbst bei technischen Problemen wurde rasch geholfen. Vielen, vielen Dank!</p>
<p>Der Konferenzausblick auf die nächsten deutschsprachigen MoodleMoots macht Freude auf ein Wiedersehen mit der Community:</p>
<ul>
<li>Am 24. und 25. September 2009 findet die diesjährige <a title="Moodlemoot.at" href="http://www.moodlemoot.at" target="_blank">österreichische MoodleMoot</a> an der TU Wien statt.</li>
</ul>
<ul>
<li> Neben einer Tageskonferenz in Elmshorn bei Hamburg am 18. September 2009 findet im März 2010 die 5. deutsche MoodleMoot in Berlin statt.</li>
</ul>
<p>Wir freuen uns auf die kommenden Moodlemoots und auf ein Wiedersehen mit allen ambitionierten und begeisterten Moodlern.</p>
<p>Fröhliches moodlen <img src='http://bloghauszweinull.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Moodle: Jahre sind nicht genug&#8230;</title>
		<link>http://bloghauszweinull.net/2009/02/22/moodle-jahre-sind-nicht-genug/</link>
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		<pubDate>Sun, 22 Feb 2009 20:10:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Tesar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus dem Medienalltag]]></category>
		<category><![CDATA[Dies & Das]]></category>

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		<description><![CDATA[Inspiriert von einem aktuellen Beitrag von Maik Riecken und einem &#8220;Antwort&#8221;-Beitrag von Ralf Hilgenstock soll die Diskussion weitergeführt werden: Verändert Moodle wirklich die Lehre oder besser: Wozu überhaupt Moodle? Einige Jahre Einsatz von Moodle in den unterschiedlichsten Szenarien hinterlassen nicht nur Spuren in der eigenen Herangehensweise an E-Learning-Projekte, sondern bieten auch Gelegenheit, ähnlich wie Maik [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Inspiriert von einem aktuellen Beitrag von <a title="www.riecken.de" href="http://riecken.de/index.php/2009/02/moodle-eine-personliche-zwischenbilanz/" target="_blank">Maik Riecken</a> und einem &#8220;Antwort&#8221;-Beitrag von <a title="Ralf Hilgenstock" href="http://dialoge.info/b2/index.php/2009/02/22/in-medias-res-was-moodle-kann-und-was-ni" target="_blank">Ralf Hilgenstock</a> soll die Diskussion weitergeführt werden:</p>
<p>Verändert Moodle wirklich die Lehre oder besser: Wozu überhaupt Moodle?</p>
<p>Einige Jahre Einsatz von Moodle in den unterschiedlichsten Szenarien hinterlassen nicht nur Spuren in der eigenen Herangehensweise an E-Learning-Projekte, sondern bieten auch Gelegenheit, ähnlich wie Maik Riecken, eine Zwischenbilanz zu ziehen.</p>
<p>Die zentralen Fragen, die sich Maik dabei stellt, sind nicht einfach zu beantworten:</p>
<ul>
<li>Wofür halte ich mittlerweile Moodle?</li>
</ul>
<ul>
<li>Was sehe ich an Moodle kritisch?</li>
</ul>
<p>Moodle ist ein Werkzeug. Nicht mehr und nicht weniger. Moodle alleine kann nichts verändern, kann keine didaktischen Konzepte umkrempeln und kann schon gar nicht die Lehre von Grund auf revolutionieren. Moodle kann unterstützen und manche Tätigkeit im Lehralltag erleichtern.</p>
<p>Um mit Moodle wirklich Erfolge feiern zu können, bedarf es mehr als ein einfacher Einsatz als Content-Managment-System oder Diskussions-Plattform. Die Kreativität der Lehrenden ist gefragt, aufbauend auf ein grundlegendes Verständnis der Basiskonzepte von Moodle, u.a. Konstruktivismus. Wie Maik Riecken völlig richtig ausführt, wird in vielen Fällen Moodle nur zur Abbildung der Realität in einer virtuellen Welt genutzt. Schade. Moodle kann mehr, wenn man möchte und kann.</p>
<p>An Moodle selbst ist sicher einiges kritisch zu hinterfragen, jedoch muss auch hervorgehoben  werden, dass sich in den letzten Versionen zahlreiche Verbesserungen eingefunden haben und viele (kreative) Möglichkeiten zur Nutzung eröffnet werden.</p>
<p>Vielmehr kritisch zu hinterfragen ist der Einsatz von Moodle an sich. Um Moodle effektiv zu nutzen sollte eine gute Synthese zwischen fachlich versierten Systembetreuern (Administratoren), E-Learning-Spezialisten (Medienkompetenten) und den eigentlichen Lehrenden bestehen. So kann sich jeder Beteiligte auf das konzentrieren, was er am besten kann, und gemeinsam mit den anderen ein Ziel verfolgen. Leider zeigt die Realität, dass in vielen Bereichen Moodle von einzelnen Enthusiasten betrieben wird (was auch keinesfalls als schlecht zu sehen ist, bitte nicht falsch verstehen), jedoch kann so in den seltensten Fällen das Potenzial von Moodle auch nur annähernd ausgeschöpft werden. Werden diese Umstände wirklich immer nur durch finanzielle Probleme oder nicht auch durch zu starre und traditionelle Lehrmethoden herbeigeführt, die keinen innovativen Einsatz von Medien erlauben? Wahrscheinlich spielen beide Punkte eine Rolle, nur mit welcher jeweiligen Gewichtung?</p>
<p>Einzelkämpfer statt Teamarbeit. Ist dieses Handeln heute noch zeitgemäß? In einer Welt, die von immer mehr Informationen getrieben wird, begleitet von einem technologischen Fortschritt, den viele gar nicht mehr wahrnehmen können&#8230; Man kann nicht alleine alles wissen. Unmöglich. Das kollektive Wissen ist gefragt. Moodle kann &#8211; richtig eingesetzt &#8211; hierzu einen wertvollen Beitrag leisten.</p>
<p>Das kollektive Wissen ist letztendlich auch das, worauf m.E. Moodle baut: die <a title="Moodle Community" href="http://www.moodle.org/community/" target="_blank">Moodle-Community</a>. Ein Open Source Produkt mit derzeit ca. <a title="Moodle Statistik" href="http://moodle.org/stats/" target="_blank">28 Mio. Nutzern</a> (hierbei handelt es sich &#8220;nur&#8221; um die registrierten Moodle-Seiten) und einer großen Community. Jedoch wenn man sich die Statistiken ansieht, fragt man sich, wo der Großteil der Community zu suchen ist?! Selbst wenn es &#8220;nur&#8221; 1,8 Mio. Moodle-Lehrende oder Personen mit der entsprechenden Rollenzuordnung gibt, ist das eine beinah unvorstellbare Menge. Die Moodle-Community zählt zur Zeit &#8220;gerade mal&#8221; knapp 630 000 registrierte User. Und von denen ist wieder nur ein geringer Anteil in den Foren von moodle.org aktiv oder helfen bei der Programmierung / Weiterentwicklung (in welcher Form auch immer). Und der Rest?</p>
<p>Die Moodle-Community wäre und ist eines von etlichen guten Beispielen für kollaboratives selbstgesteuertes Lernen. Daran sollte jeder Moodle-Nutzer teilnehmen, um selbst zu erfahren, wie so etwas aussehen und wie gegenseitige Hilfestellung zum Erfolg führen kann.</p>
<p>Weiterhin kritisch angemerkt werden muss, dass viele E-Learning-Verantwortliche an (Hoch)Schulen keinen Unterschied zwischen Open Source und gratis sehen oder ihn womöglich gar nicht kennen (Das ist aber ein generelles Problem, mit dem fast alle Open Source Projekte zu kämpfen haben). Open Source kann nur dadurch erfolgreich sein, wenn jeder, der von dem Produkt profitiert, auch seinen Anteil wieder an die Community zurück gibt &#8211; in welcher Form auch immer. Wenn aber der &#8220;Rücklauf&#8221; zu gering ist, muss das Projekt anderweitig am Leben erhalten, finanziert werden, sei es durch Spenden oder eben kommerzielle Unterstützung, wie im Falle von Moodle durch die Moodle-Partner.</p>
<blockquote><p>&#8220;Die weitere Entwicklung von Moodle ist mir noch zu ungewiss. Innerhalb der Moodlecommunity verschränken sich für mich wirtschaftliche und ideelle Kräfte ohne klare Trennung wie in anderen OpenSource-Projekten üblich, sodass ich noch viel weniger als sonst weiß, wer von freiem Content wirklich profitiert.&#8221; <a title="Maik Riecken" href="http://riecken.de/index.php/2009/02/moodle-eine-personliche-zwischenbilanz/" target="_blank">Maik Riecken</a></p></blockquote>
<p>Aber vielleicht macht es gerade diese Mischung aus: Ein Open Source Projekt, welches technisch ansprechend betreut wird, und Lehrende, die sich gestützt auf eine bewährte Plattform, auf ihre Hauptaufgaben, das Lehren und Content-Erstellen, konzentrieren können!? Open Content ist auf jeden Fall wünschenswert und profitieren können davon alle Lehrenden.  Leider sind nur die wenigsten Lehrenden bereit, ihre Materialien anderen zu überlassen, aus welchen Gründen auch immer. Innerhalb der Institution ist das manchmal sogar schon ein Problem. Hier bedarf es wohl noch einiges an Überzeugungsarbeit&#8230;</p>
<p>Und wenn man dann auch noch versucht, Content und Kurse über geographische Grenzen hinweg zu tauschen, wird es ein beinahe unmögliches Unterfangen, aber es gibt doch Hoffnung, zumindest <a title="Diskussion Peter Sereinigg" href="http://moodle.org/mod/forum/discuss.php?d=107838" target="_blank">Peter Sereinigg</a> und einige andere sind bereit, es zu versuchen. Vielleicht gelingt es (uns) doch hier, etwas zu bewegen. Wer es nicht versucht, kann es auch nicht schaffen.</p>
<p>Mein persönliches Zwischen-Resümee mit Moodle?</p>
<p>Auch eine jahrelange Nutzung von Moodle ist nicht ausreichend, um behaupten zu können, man hat alle Facetten des Systems kennengelernt und man hat jedes beliebige Anwendungsszenario durchgespielt. Die Erfahrung ist jedoch ausreichend, um festzustellen, wie Moodle falsch eingesetzt werden kann.</p>
<p>Nur PPT-Folien zum Download in Moodle zur Verfügung zu stellen, hat absolut nichts mit selbstbestimmten Lernen zu tun. Das kann mit jeder beliebigen Webseite (auch mit Zugangsbeschränkungen) realisiert werden, dafür braucht es kein komplexes Werkzeug wie Moodle. Und sicher ist es auch zu wenig nur Tests zur (Wissens-)Überprüfung zur Verfügung zu stellen, denn auch das hat (fast) nichts mit selbstgesteuertem Lernen zu tun.</p>
<p>Lernende ihr Wissen selbst generieren zu lassen, idealerweise kollaborativ, hierin ist eine Stärke von Moodle zu sehen &#8211; und da gibt es immer wieder Neues zu entdecken. Dazu müssen aber Lehrende zu einer Rollenänderung bereit sein: weg vom reinen Lehrenden hin zu einem Trainer und Moderator, der bei der Erarbeitung von Wissen unterstützt.</p>
<p>Und: Das Wichtigste ist die richtige Motivation der Lernenden, denn die besten Konzepte nützen nichts, wenn keiner partizipiert.</p>
<p>In diesem Sinne, auf weitere Jahre mit Moodle!</p>]]></content:encoded>
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		<title>Information zu den Kategorien</title>
		<link>http://bloghauszweinull.net/2009/01/15/neues-aus-der-wissenschaft/</link>
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		<pubDate>Thu, 15 Jan 2009 18:30:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dorit Günther</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus dem Medienalltag]]></category>
		<category><![CDATA[Aus der Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Bloghaus-Publikationen]]></category>
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		<description><![CDATA[Das Bloghaus 2.0 bietet folgende Inhaltskategorie für Beiträge an: Pinnwand: hier werden Kurznachrichten rund um das Blogprojekt selbst, Aufrufe zur Mitarbeit und Informationen zu Systemupdates veröffentlicht Aus dem Medienalltag: Fallbeispiele und Konzepte aus der (hochschulischen) E-Learning-Praxis (eigene Erfahrungen, Erfahrungen von Kollegen, Erfahrung von Studierenden) Aus der Wissenschaft: Berichte und Diskussion  zu wissenschaftlichen Tagungen, Veröffentlichungen bzw. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Bloghaus 2.0 bietet folgende Inhaltskategorie für Beiträge an:</p>
<ul>
<li><strong>Pinnwand</strong>: hier werden Kurznachrichten rund um das Blogprojekt selbst, Aufrufe zur Mitarbeit und Informationen zu Systemupdates veröffentlicht</li>
<li><strong>Aus dem Medienalltag</strong>: Fallbeispiele und Konzepte aus der (hochschulischen) E-Learning-Praxis (eigene Erfahrungen, Erfahrungen von Kollegen, Erfahrung von Studierenden)</li>
<li><strong>Aus der Wissenschaft</strong>: Berichte und Diskussion  zu wissenschaftlichen Tagungen, Veröffentlichungen bzw. Fragestellungen zum Thema E-Learning</li>
<li><strong>Veranstaltungen</strong>: Berichte über diverse fachbezogene Veranstaltungen</li>
<li><strong>Cybertrends</strong>: aktuelle Praktiken der Netzkultur</li>
<li><strong>Tool-Check</strong>: E-Werkzeuge selber besprechen oder auf andere gute Quellen verweisen</li>
<li><strong>Bloghaus-Publikationen</strong>: der Ort für formalere „Publikationen“ von Stamm-/Gastautoren, z. B. Studien, Essays, Themenspecial (Dokumente auch zum Download)</li>
<li><strong>Für &amp; Wider</strong>: regelmäßiges Format mit Unterhaltungswert: Zwei Autoren „streiten“ durch einen Pro- und Contra-Beitrag über ein Thema und liefern somit den Ausgangspunkt für eine Diskussion unter den Bloglesern/-autoren.</li>
<li><strong>Dies &amp; Das</strong>: Kategorie für Beiträge, die in keine der vorgegebenen Kategorien passen</li>
</ul>
<p>Bei Bedarf können die Kategorien verändert oder erweitert werden.</p>]]></content:encoded>
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