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	<title>Bloghauszweinull &#187; Aus dem Medienalltag</title>
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	<description>mitten im e-Learning; Treffen im virtuellen Wald</description>
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		<title>Grenz-überschreitende Kooperation? – Kommunikation und Moodle machen es möglich!</title>
		<link>http://bloghauszweinull.net/2010/04/02/grenzuberschreitende-kooperation-%e2%80%93-kommunikation-und-moodle-machen-es-moglich/</link>
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		<pubDate>Fri, 02 Apr 2010 08:17:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Tesar und Stefanie Sieber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus dem Medienalltag]]></category>
		<category><![CDATA[Aus der Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Bloghaus-Publikationen]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein etwas anderer Rückblick auf einen Workshop Die Moodlemoot 2009 war schon lange Geschichte als neu entstandene Kontakte und Verbindungen begannen erste Früchte zu tragen. Eine erfolgreiche Kooperation zur Erstellung eines E-Books von Studierenden und jungen WissenschafterInnen (http://bloghauszweinull.net/e-book/) machte Lust auf mehr… So wurde im November 2009 die Idee geboren, mit einer Alpen-übergreifenden Kooperation (Bamberg [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><em>Ein etwas anderer Rückblick auf einen Workshop</em></p>
<p>Die <img class="alignright size-full wp-image-568" title="MoodleMoot2010_klein_neu" src="http://bloghauszweinull.net/wp-content/uploads/2010/02/MoodleMoot2010_klein_neu.jpg" alt="Moodlemoot 2010 Berlin" width="230" height="282" />Moodlemoot 2009 war schon lange Geschichte als neu entstandene Kontakte und Verbindungen begannen erste Früchte zu tragen. Eine erfolgreiche Kooperation zur Erstellung eines E-Books von Studierenden und jungen WissenschafterInnen (<a title="E-Book &quot;E-Learning: Hexenkessel oder Zauberstube&quot;" href="http://bloghauszweinull.net/e-book/" target="_blank">http://bloghauszweinull.net/e-book/</a>) machte Lust auf mehr…</p>
<p>So wurde im November 2009 die Idee geboren, mit einer Alpen-übergreifenden Kooperation (Bamberg – Wien) einen Beitrag zur deutschen<a title="Dt. Moodlemoot 2010" href="http://www.moodlemoot.de" target="_blank"> Moodlemoot 2010 in Berlin</a> zu leisten. Den Gedanken der grenzüberschreitenden Kooperation wollten wir in unseren Workshop mitnehmen – <em>Blended Learning mit Moodle-Unterstützung, die Übertragung klassischer Lehrkonzepte und Lerninhalte in Blended Learning Szenarien</em>.<br />
Anfänger, Fortgeschrittene  und Experten aus den Bereichen Schule, Hochschule, Erwachsenenbildung und Wirtschaft sollten die Möglichkeit bekommen sich in Kleingruppen zusammensetzen um sich gegenseitig – auch durch neue Blickwinkel auf die eigenen Inhalte – bei der Kurserstellung und der Übertragung ihrer existenten Konzepte in Blended Learning Szenarien zu unterstützen.</p>
<p><strong>Die Vorbedingungen</strong></p>
<p>Knapp drei Wochen vor der Moodlemoot erreichte uns dann der entscheidende Anruf. Wir hatten mit unserem Workshop buchstäblich „den Vogel abgeschossen“. 45 Anmeldungen waren aufgelaufen und weitere Anfragen trudelten immer noch ein. Wir standen vor der Entscheidung – Absage oder Konzeptanpassung.</p>
<p>Nach kurzem Nachdenken entschieden wir uns schließlich dafür, die entstandene Herausforderung anzunehmen und unser Konzept umzustellen, so dass eine derartige Gruppengröße möglich war. Natürlich war ab diesem Zeitpunkt nicht mehr an eine individuelle Kurserstellung zu denken, doch durch die größere Gruppe erhofften wir uns einen umso intensiveren Dialog unter den einzelnen Gruppenmitgliedern und vor allem einen breiteren Erfahrungsschatz aus dem die einzelnen Gruppenmitglieder – uns eingeschlossen – profitieren konnten.</p>
<p>Wir informierten die Gruppe über die Veränderungen und freuten uns auf einen intensiven Workshop in Berlin! Unser Motto war offensichtlich –<em> The more, the more intense, the better!</em></p>
<p><strong>Der Workshop</strong></p>
<p>Am 24. März 2010 um 10.00 Uhr fanden sich ca. 40 Personen im Erwin-Schrödinger-Zentrum in Berlin Adlershof ein – begierig die Voraussetzungen, Grundlagen und Besonderheiten des Blended Learning zu diskutieren. Der Workshop begann mit dem, was uns alle zusammengeführt hatte – dem <em><strong>Aufeinandertreffen von klassischem Lernen und E-Learning</strong></em>. Mithilfe eines kleinen – lustig aufgezogenen, aber durchaus ernsthaften – Rollenspiels gaben wir einen kurzen Überblick zu Vorteilen der einzelnen Extrempunkte und kamen schließlich zu unserem Thema – <em>Blended Learning</em> – als Kombination der Vorteile beider Sichtweisen. Gleichzeitig versuchten wir natürlich so alle TeilnehmerInnen aktiv in den Workshop zu holen und eventuelle Müdigkeit zu vertreiben. Im Anschluss wurden wir etwas konkreter – Michael stellte Kommunikation als einen der wichtigsten Erfolgsfaktoren des Blended Learning heraus und wir zeigten einige Praxisbeispiele, einerseits zur Abbildung der Kommunikation in virtuellen Kursräumen mit entsprechender Verknüpfung zu Präsenzphasen, andererseits als Einstieg in den Hauptteil des Workshops – die Gruppenphasen!<br />
Wir stellten für die Gruppenphase fünf Themen bereit, die sich im Vorfeld durch Diskussion im Forum als die dringlichsten erwiesen hatten.</p>
<ol>
<li>Grundlagen des Blended Learning</li>
<li>Verzahnung des Präsenzunterrichts mit dem virtuellen Kursraum</li>
<li>Gruppenarbeit in Moodle</li>
<li>Selbständiges Lernen</li>
<li>Beurteilungskonzepte im Blended Learning</li>
</ol>
<p>Jede(r) TeilnehmerIn konnte zwei Themen frei wählen. Die Gruppenarbeit selbst lief in drei verschiedenen, aufeinander aufbauenden Phasen ab. Nach zwei intensiven Phasen zur eigentlichen Arbeit an den Themen, bildete eine Phase zur Dokumentation und Zusammenfassung der Ergebnisse für alle TeilnehmerInnen als Paket zum „mit nach Hause nehmen“ den Abschluss.<br />
Es waren alles in allem sehr interessante und auch konstruktive sechs Stunden, so dass sich die Ergebnisse dieses Workshops schlecht umfassend zusammenfassen lassen. Sicherlich werden sich die persönlichen Ergebnisse auch individuell stark unterscheiden. Um dennoch einen Eindruck der entstandenen Impulse zu gewinnen hier eine Gesamt-Tag Cloud der fünf Arbeitsgruppen:</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://bloghauszweinull.net/wp-content/uploads/2010/04/gesamt_tagcloud.jpg"><img class="size-medium wp-image-694  aligncenter" title="gesamt_tagcloud" src="http://bloghauszweinull.net/wp-content/uploads/2010/04/gesamt_tagcloud-300x201.jpg" alt="" width="300" height="201" /></a></p>
<p>Die vorgesehene Zeit war natürlich zu viel kurz um alle Themen mit der angebrachten Ausführlichkeit zu diskutieren und vor allem zu einem abschließenden Ergebnis oder gar zu einer Lösung der Problematik zu kommen. Die Plenumsdiskussion zeigte aber deutlich auf, dass wir alle mit ähnlichen Problemen im „Blended Learning-Alltag“ zu kämpfen haben und der Erfahrungsaustausch diesbezüglich sehr wichtig ist.</p>
<p><strong>Die Schlüsselfaktoren</strong></p>
<p>Zahlreiche Schlüsselfaktoren wären im Zusammenhang mit Blended Learning zu nennen, jedoch wollen wir uns an dieser Stelle auf die, unserer Meinung nach, drei wichtigsten beschränken: Kommunikation, Medienkompetenz und selbstgesteuertes Lernen.</p>
<p>Die grenzübergreifende <strong><em>Kommunikation</em> </strong>über die Alpen hinweg verlief zwar – von einigen, offensichtlich durch zu hohe Berge verursachten, Skype-Aussetzern abgesehen <img src='http://bloghauszweinull.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  – reibungslos und äußerst effizient. Die Kommunikation innerhalb der Gruppe konnten wir leider trotz des Bewusstseins für diesen Erfolgsfaktor nicht immer zielführend steuern. Obwohl alle TeilnehmerInnen Erfahrung als Lehrende mitbrachten und Kommunikation zu Beginn des Workshops als einer der Erfolgsfaktoren des Blended Learning hervorgehoben wurde, konnte dieses Wissen in unserem Blended Learning Szenario (dem stattfindenden Workshop) nicht immer erfolgreich eingebracht werden. Rückblickend gelang es trotz Erfahrung aller Anwesenden mit Gruppenarbeiten (aus Sicht der Lehrenden) nicht immer die unterschiedlichen Interessengruppen (Schule, Hochschule, Erwachsenenbildung, Wirtschaft) und Erfahrungslevels so zusammenzubringen, dass alle Einzelpersonen gleichermaßen beteiligt waren und vor allem wie gewünscht profitieren konnten.</p>
<p>Mit dem Voranschreiten des Workshops wurde ebenso klar, dass neben Kommunikation auch die <strong><em>Medienkompetenz der Lehrenden und Lernenden</em></strong> als ein kritischer Erfolgsfaktor betrachtet werden muss. Das war uns zwar als Workshopleitern bereits im Vorfeld durchaus bewusst, aber dennoch überraschend zu beobachten. Irritiert waren wir, als kaum eine Wissensweitergabe der TeilnehmerInnen in den Gruppen stattfand, als neue Technologien (z.B. das Erstellen von Tag Clouds) eingesetzt wurden. Es gab hier leider kein „Miteinander-Erarbeiten“, sondern nur ein „Wer es kann, der/die macht es“. Dabei wäre diese kleine Lerneinheit prädestiniert gewesen voneinander und miteinander zu lernen. Diese Beobachtungen sind sehr kritisch zu betrachten und weiter zu hinterfragen.</p>
<p>Auch unser Gedanke, der eigenständigen praktische Umsetzung punktueller Aspekte oder des Einbringens vorhandener Praxisbeispiele innerhalb der Gruppe klappte ohne expliziten Hinweis und Anleitung leider nicht. Das zeigte klar auf, dass <strong><em>selbstgesteuertes Lernen</em></strong> ebenso ein gewisses Maß an Steuerung verlangt, denn ganz ohne ging es nicht.</p>
<p>Die beinahe omnipräsente Forderung nach Handlungsvorgaben oder Kursvorlagen können wir einerseits verstehen, die Erfahrung hat uns aber gelehrt, dass eine allgemeingültige Vorgabe nicht möglich ist – zu individuell sind die Anforderungen an die einzelnen Kurse / Lehrveranstaltungen. Jedoch kann man sich mit Erfahrung (Ausprobieren sowie durch Diskussionen mit KollegInnen) und Geduld Schritt für Schritt an ein Best-Case-Szenario heranwagen, das eingebettet wird in entsprechende Rahmenbedingungen.</p>
<p><strong>Fazit </strong></p>
<p>Mit unserem Workshopangebot haben wir einen immensen Bedarf aufgedeckt. Trotz dieses teils kritischen Rückblicks sind wir überzeugt, dass mit dem Workshop für alle TeilnehmerInnen – uns eingeschlossen – ein Schritt in die richtige Richtung gegangen wurde. Auch wurden die Schlüsselfaktoren in der Praxis sehr deutlich aufgezeigt (positiv wie negativ). Und am besten lernt man noch immer nach der Methode: <em><strong>„Learning by Doing“</strong></em>.<br />
Weiters sind wir der Meinung – und Rückmeldung der TeilnehmerInnen bestätigen uns hier – dass durchdachte Blended Learning-Szenarien einen positiven Einfluss auf das Lernen und Lehren für alle Beteiligten haben können. Erste Fortführungen der Diskussionen und Ideen fanden bereits auf der anschließenden Hauptkonferenz der Moodlemoot 2010 statt.</p>
<p>Die Früchte des Workshops werden hoffentlich für alle TeilnehmerInnen nach und nach im Arbeitsalltag zum Tragen kommen! Wir hoffen mit diesem Workshop einen Erfahrungsaustausch auf längere Sicht angeregt zu haben und freuen uns selbst auf weitere interessante, intensive und erfahrungsreiche Diskussionen.</p>
<p><strong>Weitere Rückblicke auf die Moodlemoot:</strong></p>
<p><a title="Johannes Maurek" href="http://elearning4me.wordpress.com/2010/03/26/moodlemoot-berlin-2010-day-one/" target="_blank">Johannes Maurek &#8211; elearning4me</a></p>
<p><a title="Maik Riecken" href="http://riecken.de/index.php/2010/03/moodlemoot2010-in-berlin/" target="_blank">Maik Riecken</a></p>
<p><a title="Ulrich Weber" href="http://ulrichweberuw.blogspot.com/2010/03/nachlese-moodlemoot-2010-berlin.html" target="_blank">Ulrich  Weber</a></p>
<p><a title="ETC Heidelberg" href="http://elearning.blog.uni-heidelberg.de/2010/03/31/bericht-zur-moodlemoot-berlin/" target="_blank">http://elearning.blog.uni-heidelberg.de</a></p>
<p><a title="TU Darmstadt" href="http://blog.e-learning.tu-darmstadt.de/2010/03/29/eindrucke-von-der-moodlemoot-2010-in-berlin/" target="_blank">http://blog.e-learning.tu-darmstadt.de</a></p>]]></content:encoded>
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		<title>&#8220;Wer abschreibt,&#8230;&#8221; &#8211; Über den Umgang mit studentischen Plagiaten in der universitären Lehre</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Mar 2010 07:00:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Hainzel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus dem Medienalltag]]></category>
		<category><![CDATA[Aus der Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Für & Wider]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>

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		<description><![CDATA[So lautete der Titel eines Vortrags von DI Mag. Dr. Michael Tesar, Stammautor und Initiator des Bloghaus 2.0, beim E-Learning-Impuls des E-Learning-Zentrums der Technischen Universität Wien am vergangenen Donnerstag (18. März 2010). In einem etwa 25-minütigen Impulsreferat wurden Rahmenbedingungen und Gründe für Plagiate skizziert sowie Forderungs-, Präventions- und Aufklärungsmaßnahmen im universitären Kontext vorgestellt: Was ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="size-full wp-image-621 alignleft" src="http://bloghauszweinull.net/wp-content/uploads/2010/03/wer_abschreibt.jpg" alt="Wer abschreibt..." hspace="10" width="145" height="99" />So lautete der Titel eines Vortrags von <a title="DI Mag. Dr. Michael Tesar" href="http://bloghauszweinull.net/uber-uns/" target="_blank">DI Mag. Dr. Michael Tesar</a>, Stammautor und Initiator des Bloghaus 2.0, beim <a title="E-Learning Zentrum der Technischen Universität Wien" href="http://elearning.tuwien.ac.at" target="_blank">E-Learning-Impuls des E-Learning-Zentrums der Technischen Universität Wien</a> am vergangenen Donnerstag (18. März 2010).</p>
<p>In einem etwa 25-minütigen Impulsreferat wurden Rahmenbedingungen und Gründe für Plagiate skizziert sowie Forderungs-, Präventions- und Aufklärungsmaßnahmen im universitären Kontext vorgestellt:</p>
<ul>
<li> Was ist überhaupt ein Plagiat und welche gesetzlichen Rahmenbedingungen gibt es?</li>
<li>Welche Eigenschaften sollten studentische Arbeiten im Hinblick auf den Wesenskern aufweisen?</li>
<li> Wo liegen praktische Probleme für Plagiate und welche Lösungsansätze bzw. Präventionsmaßnahmen für Lehrende gibt es?</li>
</ul>
<p>In einer anschließenden Diskussion stellte das Auditorium (Lehrende aus unterschiedlichsten Fachbereichen) Fragen zu Definition und Erkennung von Plagiaten aber auch zu möglichen Maßnahmen und internationalen Vorbildern.</p>
<p>Lesen Sie alle Details zum Impulsvortrag sowie der Publikumsdiskussion im Artikel<br />
<a href="http://bloghauszweinull.net/wp-content/uploads/2010/03/wer_abschreibt_article.pdf">&#8220;Wer abschreibt,&#8230;&#8221; Über den Umgang mit studentischen Plagiaten in  der universitären Lehre&#8230;</a> (PDF-Dokument, 130 KB)</p>]]></content:encoded>
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		<title>&#8220;Quo vadis, E-Learning-Kompetenz-Zentren&#8230;?&#8221;</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Mar 2010 13:59:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Tesar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus dem Medienalltag]]></category>
		<category><![CDATA[Für & Wider]]></category>

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		<description><![CDATA[In Anlehnung an den Foren-Beitrag &#8220;Quo vadis, E-Learning&#8221; von Prof. Dr. Nicolas Apostolopoulos auf der GML² 2010 &#8211; Tagung, in dem über die Dezentralisierung oder Zentralisierung von E-Learning-Kompetenz-Zentren (oder wie auch immer sie heißen mögen) diskutiert wurde, möchte ich kurz aus meinen Erfahrungen skizzieren, welche Aufgaben so einem Kompetenz-Zentrum zuzuschreiben wären und wo die Herausforderungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Anlehnung an den Foren-Beitrag &#8220;Quo vadis, E-Learning&#8221; von <a title="Webseite von Prof. Apostolopoulos" href="http://www.cedis.fu-berlin.de/mitarbeiter/napostolopoulos.html" target="_blank">Prof. Dr. Nicolas Apostolopoulos</a> auf der GML² 2010 &#8211; Tagung, in dem über die Dezentralisierung oder Zentralisierung von E-Learning-Kompetenz-Zentren (oder wie auch immer sie heißen mögen) diskutiert wurde, möchte ich kurz aus meinen Erfahrungen skizzieren, welche Aufgaben so einem Kompetenz-Zentrum zuzuschreiben wären und wo die Herausforderungen für die Zukunft zu sehen sind.</p>
<p>Einige Entstehungsgeschichten von E-Learning-Kompetenz-Zentren (nehmen wir diesen Begriff als Synonym für fast alle Einrichtungen diese Art an) haben mich bislang begleitet. Manche davon sind gescheitert, einige davon erfolgreich umgesetzt worden und andere haben sich nach einer mehr oder weniger langen Orientierungsphase doch zu einer hilfreichen Einrichtung etabliert.</p>
<p>Die Gründe, <strong>warum der Aufbau</strong> entsprechender Kompetenz-Zentren<strong> scheiterte</strong>, sind meist die gleichen:</p>
<ul>
<li><strong>Mangelnde Kommunikation und Information</strong> in der eigenen Institution über das Bestehen einer solchen Einrichtung. Das resultiert in einer zu geringen Nachfrage des Angebotes und damit zum Verlust einer eventuellen Daseins-Berechtigung der Support-Einheit.</li>
<li>Zu <strong>wenig ausgebildete Spezialist/innen</strong> im E-Learning- und Medienbereich. E-Learning ist eng mit Didaktik verbunden. Grob formuliert: Ein/e Webseiten-Designer/in macht zwar schöne Webseiten, aber das macht ihn/sie noch nicht zu einer/m Experten/in im E-Learning-Bereich.</li>
<li>Die<strong> Interdisziplinarität </strong>stellte eine der größten Herausforderungen dar. Es bedarf für die Abdeckung der unterschiedlichen Bedürfnisse der Lehrenden auch entsprechende Fach-Expert/innen, die über E-Learning-Kompetenzen verfügen.</li>
<li><strong>Mangelnde Kreativität und Experimentierfreudigkeit</strong> lassen viele Lehrende davor zurückschrecken, etwas &#8220;Neues&#8221; zu probieren. Motivationen seitens der Institutionsleitung (E-Learning Awards o.ä.) helfen dabei, neue didaktische Konzepte und multimediale Elemente in der Lehre zu etablieren.</li>
</ul>
<p>Diese Gründe und ähnliche weitere sind sowohl in Firmen als auch Hochschulen zu beobachten gewesen. Ein oder zwei Personen mit den Agenden eines E-Learning-Kompetenz-Zentrums zu betrauen, die über mangelnde Fachkenntnis der einzelnen Lehrfächer verfügen und auch wenig mit den Lehrenden kommunizieren, ist zu wenig.</p>
<p>Lehrende wünschen sich aktive Unterstützung bei der zeitraubenden Erstellung von Lernmaterialien, die sie oft selber, auf Grund mangelnder Medienkompetenzen, nicht bewältigen können. Müssten sie auch nicht, das wäre eine von vielen Aufgaben von E-Learning-Kompetenz-Zentren. Auch externe Kompetenz-Zentren (mit Dienstleistungen on demand), wie z.B. <a title="www.el3.at" href="http://www.el3.at" target="_blank">el3.at</a>, können mit solchen Tätigkeiten beauftragt werden und unterstützend agieren.</p>
<p>Ein wichtiger Aspekt ist der regelmäßige Austausch über neue Gestaltungsmöglichkeiten in der Lehre &#8211; &#8220;der frische Wind&#8221; für die Lehrveranstaltung sozusagen. Durch eine intensive Zusammenarbeit von E-Teachern und Lehrenden könnte es zu sehr guten Ergebnissen für die Lernenden kommen, die durch innovative Konzepte und erfrischende Gestaltungen sicher motivierter an die Erarbeitung von Lehrstoff herangehen.</p>
<p><strong>Die Aufgaben, die Herausforderungen an E-Learning-Kompetenz-Zentren</strong> lauten zusammengefasst wie folgt:</p>
<ol>
<li><strong>Offenheit</strong> aller Beteiligten für eine interdisziplinäre und institutionsübergreifende Zusammenarbeit in der Lehre, die sich letztendlich in einer steigenden Qualität des Lehrangebots positiv für die Lernenden auswirken soll.</li>
<li><strong>Aktive Unterstützung</strong> der Lehrenden bei der Erstellung von multimedialen Inhalten.</li>
<li>Enge <strong>Kooperation mit Lehrenden</strong> um diese beim didaktischen Design Ihrer Lehrveranstaltungen zu unterstützen und die bestmöglichen Wege zur Realisierung unter zur Hilfenahme von webbasierten oder multimedialen Diensten vorzuschlagen.</li>
<li><strong>Schulungen</strong> zur Bedienung der E-Learning-Tools für Lehrende und(!) Lernende anbieten.</li>
<li>Bereitstellungen von<strong> Informationen und Support-Angeboten</strong>, die für alle Mitarbeiter/innen und Lernende von Bedeutung sind. Viele Grundlagen einzelner Studiengänge oder Weiterbildungsangebote finden sich in zahlreichen Kursen wieder. Diese könnte man zentralisieren, was den Wartungsaufwand reduzieren würde und in den betreffenden Kursen mehr Freiraum für spezifischen Lehrstoff oder Diskussionen schaffen würde.</li>
<li>Die Präsentation von <strong>Best-Practice-Beispielen</strong> ist eine weitere wichtige Aufgabe von E-Learning-Kompetenz-Zentren, denn nur so kann aufgezeigt werden, was möglich ist und die Kolleg/innen, die noch nicht E-Learning einsetzen, motiviert werden, dies einmal auszuprobieren.</li>
<li>Die <strong>Vernetzung und Zentralisierung der E-Learning-Initiativen</strong> im eigenen  Haus darf nicht vernachlässigt werden. In Zeiten von fehlenden Ressourcen und Einsparungen ist eine Bündelung der bestehenden ein unbedingtes Muss geworden. Darüber hinaus ist der Erfahrungsaustausch mit ähnlichen Einrichtungen unumgänglich. Denn oftmals werden Projekte realisiert, die ähnliche Inhalte haben. Hier wäre eine Kompetenzbündelung von großem Vorteil.</li>
<li>Letztendlich ist die <strong>Präsentation der Aktivitäten</strong> nach außen ein Punkt, der vor allem neuen Studierenden oder Lernenden aufzeigen soll, wie Lehre tatsächlich stattfindet. Damit wird gerade bei Studienanfänger/innen die Möglichkeit geschaffen, sich bereits im Vorfeld gezielt zu informieren, was auf sie zu kommen wird.</li>
</ol>
<p>Letztendlich darf man gespannt sein, wie sich die Zukunft von E-Learning-Kompetenz-Zentren (oder wie man sie auch immer nenne möchte) gestalten wird. Meine Erfahrung zeigt: Ohne geht es nicht, wenn man intensiv E-Learning betreiben und anbieten möchte. Aber ob es &#8220;mit&#8221; zu den gewünschten Ergebnissen führt, hängt stark von den einzelnen Akteur/innen ab. Dass sich kleinere Hochschulen oder Weiterbildungsanbieter kein eigenes E-Learning-Kompetenz-Zentrum leisten können oder möchten, ist verständlich. Hier wären institutionsübergreifende Initiativen oder die Einbeziehung externer Anbieter nach Bedarf sicher überlegenswert und mit geringeren Kosten verbunden.</p>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow: hidden;">
<h1>Prof. Dr. 	Nicolas 	Apostolopoulos</h1>
</div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Das war die GML² 2010 in Berlin</title>
		<link>http://bloghauszweinull.net/2010/03/12/das-war-die-gml%c2%b2-2010-in-berlin/</link>
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		<pubDate>Fri, 12 Mar 2010 15:02:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Tesar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus dem Medienalltag]]></category>
		<category><![CDATA[Aus der Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Bloghaus-Publikationen]]></category>
		<category><![CDATA[GML]]></category>

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		<description><![CDATA[Anknüpfend an die hervorragende Tagung im vergangenen September, der E-Learning 2009, präsentierte das CeDiS die achte Auflage der GML² in Berlin. Eine Konferenz, die zunehmend wächst, in 2 parallelen Tracks Vorträge, Thementische/Foren und eine Posterausstellung zu bieten hat. Neben reichlich Raum zum Erfahrungsaustausch in den Pausen blieb meist auch Zeit für Fragen an die Vortragenden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Anknüpfend an die hervorragende Tagung im vergangenen September, der<a title="Bloghaus zur E-Learning 2009" href="http://bloghauszweinull.net/2009/09/18/e-learning-2009-in-berlin/" target="_blank"> E-Learning 2009</a>, präsentierte das CeDiS die achte Auflage der <a title="Programm der GML " href="http://www.gml-2010.de/programm/index.html" target="_self">GML²</a> in Berlin. Eine Konferenz, die zunehmend wächst, in 2 parallelen Tracks Vorträge, Thementische/Foren und eine Posterausstellung zu bieten hat. Neben reichlich Raum zum Erfahrungsaustausch in den Pausen blieb meist auch Zeit für Fragen an die Vortragenden &#8211; dank einer straffen Moderation, konnte der Zeitplan dennoch stets eingehalten werden. Nur bei der E-Learning Preisverleihung kam es zur Überziehung &#8211; was zwar zu einem verspäteten Networking-Dinner führte &#8211; jedoch entschädigte die Vorstellung der Siegerprojekte die längere Wartezeit auf das Essen <img src='http://bloghauszweinull.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Fünf interessante Projekte wurden in drei Kategorien ausgezeichnet &#8211; wir vom Bloghaus gratulieren ganz herzlich! Die Projekte sind unter <a title="E-Learning Preis der FU Berlin" href="http://www.e-learning.fu-berlin.de/beratung/foerderprogramm/foerderpreis/index.html" target="_blank">http://www.e-learning.fu-berlin.de/beratung/foerderprogramm/foerderpreis/index.html</a> anzusehen.</p>
<p>Sehr positiv hervorzuheben sind die Thementische / Foren, die eine sehr intensive Diskussion zu den Themen der Moderator/innen zulässt. Die dadurch generierten Ideen und Impulse können sehr gut in die eigene Arbeit mit aufgenommen werden. Als &#8220;Highlight&#8221; darf hier der als Ersatzprogramm angesetzte Thementisch &#8220;Quo vadis, E-Learning?&#8221; genannt werden, der sehr gut die aktuellen Herausforderungen der E-Learning-Akteure aufzeigte.</p>
<p>Einige zentrale Aussagen dieser Tagung möchte ich an dieser Stelle anführen:</p>
<p><strong>Wissen 2.0 ist verteilter</strong> denn je, die Vernetzung der einzelnen Akteure gewinnt zunehmend an Bedeutung, allerdings wird dies in der Praxis oftmals vernachlässigt. Viele Einzelgespräche zeigen auf, dass ähnliche Projekte an unterschiedlichen Hochschulen / Universitäten durchgeführt werden, von denen man kaum etwas weiß &#8211; wobei gerade der Informations- und Erfahrungsaustausch untereinander sehr wichtig und fruchtbar wäre. Kooperationen würden Parallelentwicklungen von Softwarelösungen verhindern und Ressourcen bündeln für weitere Entwicklungen.</p>
<p>Die <strong>Zentralisierung der E-Learning-Aktivitäten</strong> in den einzelnen Institutionen darf nicht vernachlässigt werden, wobei anzumerken ist, dass die Individualität der einzelnen Lehrveranstaltungen wahre Herausforderungen an E-Learning-Zentren darstellen. Die interne Vernetzung der Aktivitäten, die gemeinsame Nutzung von Ressourcen und der Austausch von Erfahrungen muss in diesem interdisziplinärem Kontext, in dem sich E-Learning bewegt, gefördert und gepflegt werden. Denn gemeinsam war schon immer mehr zu erreichen als alleine <img src='http://bloghauszweinull.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  In weiterer Folge ist die Vernetzung nach außen, zu anderen Institutionen und auch zur Öffentlichkeit, ein wesentlicher Aufgabenbereich der E-Learning-Zentren. Gebündelte Kompetenzen sollen den Lehrenden als Unterstützung dienen, Dienstleistungsangebote zur Erstellung von Content den Erstellungsaufwand auf ein erträgliches Maß reduzieren.</p>
<p>Letztendlich stand und steht weiterhin die Diskussion im Raum, <strong>was der Begriff &#8220;E-Learning&#8221; und &#8220;Wissen 2.0&#8243; überhaupt bedeuten</strong>. Wie in vielen Fällen üblich, lässt sich keine allgemeine Aussage treffen, zu unterschiedlich sind die Ansätze und Realisierungsmöglichkeiten, die mittlerweile Einzug in die Lehre gefunden haben. Einig ist man sich jedoch, dass Strukturen und Möglichkeiten von den Verantwortlichen geschaffen werden müssen erfolgreiche Konzepte der &#8220;early adpoters&#8221; im E-Learning in den Lehralltag zahlreicher Lehrveranstaltungen zu integrieren und zu fördern. Dass E-Learning in allen Bereichen der Lehre, egal Kleingruppen-Seminar oder Massenlehrveranstaltungen, erfolgreich eingesetzt werden kann, zeigte die Tagung sehr gut auf. Jetzt ist es an der Zeit E-Learning &#8220;alltagstauglich&#8221; zu machen.</p>]]></content:encoded>
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		<title>E-Book &#8220;E-Learning: Hexenkessel oder Zauberstube?&#8221; ist online!</title>
		<link>http://bloghauszweinull.net/2010/02/22/e-book-e-learning-hexenkessel-oder-zauberstube-ist-online/</link>
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		<pubDate>Mon, 22 Feb 2010 20:22:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Tesar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus dem Medienalltag]]></category>
		<category><![CDATA[Aus der Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Bloghaus-Publikationen]]></category>

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		<description><![CDATA[Endlich, das lange Warten hat ein Ende! Unser E-Book &#8220;E-Learning: Hexenkessel oder Zauberstube?&#8221; ist online. Herausgegeben von Muna Agha, Thomas Hainzel, Gisela Hillenbrand, Stefanie Sieber und Michael Tesar. Mit Beiträgen von Studierenden und jungen Wissenschafter/innen. Sie finden es auf der Seite &#8220;E-Book&#8220;. Wir wünschen viel Vergnügen sowie eine interessante Lektüre und freuen uns auf Kommentare [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Endlich, das lange Warten hat ein Ende! Unser E-Book &#8220;E-Learning: Hexenkessel oder Zauberstube?&#8221; ist online.</p>
<p>Herausgegeben von Muna Agha, Thomas Hainzel, Gisela Hillenbrand, Stefanie Sieber und Michael Tesar.</p>
<p>Mit Beiträgen von Studierenden und jungen Wissenschafter/innen.</p>
<p>Sie finden es auf der Seite &#8220;<a title="Link zum Download des E-Books" href="http://bloghauszweinull.net/e-book/" target="_self">E-Book</a>&#8220;.</p>
<p>Wir wünschen viel Vergnügen sowie eine interessante Lektüre und freuen uns auf Kommentare und Rückmeldungen hier im Blog!</p>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Moodlemoot 2010 in Berlin</title>
		<link>http://bloghauszweinull.net/2010/02/02/moodlemoot-2010-in-berlin/</link>
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		<pubDate>Tue, 02 Feb 2010 09:01:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Tesar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus dem Medienalltag]]></category>
		<category><![CDATA[Aus der Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Die deutsche Moodlemoot 2010 steht vor der Türe &#8211; diesmal vom 25. bis 26. März in Berlin Adlershof. Diese Konferenz hat wieder einiges zu bieten! Neben einer sehr netten Community auch ein dicht gefülltes Programm, wo es sicher schwer sein wird, sich für einzelne Beiträge zu entscheiden &#8211; bei bis 9 Tracks parallel kein Wunder! [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-full wp-image-568" title="MoodleMoot2010_klein_neu" src="http://bloghauszweinull.net/wp-content/uploads/2010/02/MoodleMoot2010_klein_neu.jpg" alt="Moodlemoot 2010 Berlin" width="230" height="282" />Die deutsche Moodlemoot 2010 steht vor der Türe &#8211; diesmal vom <strong>25. bis 26. März in Berlin Adlershof</strong>. Diese Konferenz hat wieder einiges zu bieten! Neben einer sehr netten Community auch ein dicht gefülltes Programm, wo es sicher schwer sein wird, sich für einzelne Beiträge zu entscheiden &#8211; bei bis 9 Tracks parallel kein Wunder!</p>
<p>Da wären mal die Pre-Conference-Workshops am 23. und 24. März: Neben dem schon  beinahe obligatorischen<strong> Entwicklerworkshop</strong> mit David Mudrak und Petr Skoda vom Moodle Core Team,  geht es in den Workshops heiß zur Sache! Bei Sieglinde Jakob-Kuehn wird im <strong>Moodle Basiskochkurs kein Fast Food</strong> gekocht, sondern Moodlegerichte höchster Güte. Bei Stefanie Sieber und mir kann man sich so richtig austoben und gemeinsam mit uns sein bestehendes Lehrkonzept Moodle-tauglich machen: <strong>Blended Learning mit Moodle-Unterstützung</strong> &#8211; Übertragung klassischer Lehrkonzepte und Lerninhalte in Blended Learning Szenarien. Wir zeigen, wie man mit wenig Aufwand rasch zu guten Ergebnissen kommt.  Darüber hinaus steht die Pre-Conference ganz im Zeichen von Kollaboration &#8211; bei Gisela Hillenbrand et al. kann man <strong>Kollaborativ Arbeiten mit Moodle</strong> und Stefan Rinke zeigt auf: <strong>Teams sind Trumpf. Moodle für effektives kooperatives Lernen einsetzen</strong>.</p>
<p>Die Hauptkonferenz wird mit einer Keynote eröffnet, die nicht spannender sein könnte:</p>
<p>Gilly Salamon wird über <strong>E-Moderating: The Key to Teaching und Learning Online</strong> sprechen. Gilly beschäftigt sich bereits seit Jahren mit dem Thema. Bekannt ist sie vielen wahrscheinlich durch Ihr <a title="Buch &quot;e-Moderation&quot; bei Amazon" href="http://www.amazon.de/gp/product/0415335442?ie=UTF8&amp;tag=seeitat-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=0415335442" target="_blank">gleichnamiges Buch</a> oder einem der Standardwerke im Bereich e-Learning: <a title="Buch e-Tivities bei Amazon" href="http://www.amazon.de/gp/product/0749436867?ie=UTF8&amp;tag=seeitat-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=0749436867" target="_blank">e-Tivities, The Key to Active Online Learning</a> (oder auch auf Deutsch: <a title="Buch e-Tivities auf deutsch bei Amazon" href="http://www.amazon.de/gp/product/3280040264?ie=UTF8&amp;tag=seeitat-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3280040264" target="_blank">e-Tivities, der Schlüssel zu aktivem Online-Lernen</a>).</p>
<p>Weiter geht es mit einer Vielzahl an Vorträgen und kleineren Workshops. Die Tracks sind in Themenbereiche unterteilt, die eine leichtere Orientierung bieten sollen, so zum Beispiel: Moodle an Hochschulen; Technik, Groß-Systeme; Didaktik und Spezielle Szenarien; Internationale Projekte; Moodle und externe Tools; Weiterbildung; Tests und Prüfungen; u.v.m.</p>
<p>Mein Kollege Gerd Holweg (FH Technikum Wien) und ich werden im Track &#8220;Tests &amp; Prüfungen&#8221; über <strong>e-Prüfungen mit Moodle, Vorteile, Nachteile, Erfahrungen und Motive</strong> berichten. Wir werden aus unserem langjährigen Erfahrungsschatz berichten und freuen uns auf spannende Diskussionen mit dem Auditorium.</p>
<p><a title="Ralf Hilgenstock" href="http://dialoge.info/b2/index.php/2010/01/30/moodlemoot-berlin-2010-anmeldung-gestart" target="_blank">Ralf Hilgenstock</a> berichtet über <strong>MiniMoodle oder Moodle Extended</strong> und stellt Moodlesysteme vor, die ganz nach Ihren Bedürfnissen adaptiert werden.</p>
<p>Passend dazu berichte ich über <strong>Rapid e-Learning mit Moodle </strong>und stelle Tools und Tricks vor, wie man ohne allzu großem Aufwand zu technisch gutem Content kommt.</p>
<p>Ein Highlight für uns selbst ist der Freitag, wo wir am Vormittag die <strong><a title="Die dt. MoodleDocs" href="http://docs.moodle.org/de" target="_blank">MoodleDocs</a> &#8211; Das Moodle-Community-Projekt live erleben</strong> einerseits vorstellen, andererseits &#8220;Recruiting&#8221; betreiben und aktiv auf die Suche nach neuen Mitgliedern sein werden. Damit sich ein jeder vorstellen kann, wie wir zusammenarbeiten, stellen wir uns im Rahmen dieses Mini-Workshops persönlich vor. Gisela Hillenbrand, Jörg Weissenhorner, Manfred Roos und ich freuen uns auf Sie!</p>
<p>Das vollständige Programm finden Sie auf <a title="Moodlemoot" href="http://www.moodlemoot.de" target="_blank">http://www.moodlemoot.de</a>.</p>
<p>Ich freue mich auf ein Wiedersehen mit der Community in Berlin! <img src='http://bloghauszweinull.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Sprachen lernen im Web 2.0</title>
		<link>http://bloghauszweinull.net/2009/10/29/sprachen-lernen-im-web-2-0/</link>
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		<pubDate>Thu, 29 Oct 2009 19:53:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anna Kirchweger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus dem Medienalltag]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt vielerlei Möglichkeiten eine Sprache zu lernen. Abseits eines physischen Sprachkurses tummeln sich Trainingsprogramme für den PC, Audio CDs mit Arbeitsbüchern, Podcasts oder auch Online-Kurse mit Vokabel- und Grammatiktraining. Dieses Angebot ist sehr vielfältig, jedoch lässt es keine Interaktion mit anderen Sprachschülern zu. Anders ist das bei Webportalen welches das Erlernen einer Sprache mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt vielerlei Möglichkeiten eine Sprache zu lernen. Abseits eines physischen Sprachkurses tummeln sich Trainingsprogramme für den PC, Audio CDs mit Arbeitsbüchern, Podcasts oder auch Online-Kurse mit Vokabel- und Grammatiktraining.</p>
<p>Dieses Angebot ist sehr vielfältig, jedoch lässt es keine Interaktion mit anderen Sprachschülern zu. Anders ist das bei Webportalen welches das Erlernen einer Sprache mit einem sozialen Netzwerk verbindet.<br />
Bekannt dafür sind <a href="http://www.livemocha.com" target="_blank">livemocha</a> und <a href="http://www.busuu.com" target="_blank">busuu</a>. Beide Portale sind geteilt in einen kostenlosen und einen kostenbehafteten Bereich, der mehr Übungsmaterialien enthält.</p>
<p>Bei busuu hat die online community mehr Gewicht als bei livemocha, außerdem verwendet es eine Art Belohnsystem, welches den Spaßfaktor steigert. Es wird deshalb im weiteren Text vorgestellt.<br />
Die Benutzer bei busuu verfügen über einen Zugang zu audiovisuellen online Kursen in fünf verschiedenen Sprachen (Spanisch, Englisch, Französisch, Italienisch und Deutsch). Neben den Kursen, die auf dem Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen (GERS) aufgebaut sind, ist es den Teilnehmern möglich sich direkt mit anderen Mitwirkenden der community auszutauschen. Somit ist jeder Benutzer Student in einer Fremdsprache und gleichzeitig Lehrer seiner Muttersprache.</p>
<p>Die Plattform selbst hat ein sehr einladendes, freundliches Design, mit einem persönlichen Sprach-Garten (in Gestalt eines Vektorgrafik-Gartens), der durch den Lernfortschritt gedeiht und wächst.</p>
<p>Die Kurseinheiten sind gegliedert in Vokabeln, einem Dialog, einer Schreibaufgabe, der Möglichkeit eines Chats und eines Quizzes. Als zahlendes Mitglied, sind noch einige Zusatzfunktionen, wie z.B. sich die Inhalte der Lehreinheit als Text und Audio-Datei offline zu speichern, aktiviert.<br />
Die Schreibaufgabe wird direkt nach dem Absenden in die community geladen und von anderen Benutzern sofort korrigiert. Für die Absolvierung einer Lehreinheit und auch durch die Korrektur einer eingestellten Schreibaufgabe erhält man Anerkennungssymbole bzw. Abzeichen.<br />
Diese Abzeichen dienen als Belohungssystem und zeigen den anderen Usern wie aktiv man beim Lernen und in der community ist. Dieses Belohnsystem soll die Motivation am Lernen erhöhen. Außerdem wird der oben angesprochene Garten immer prachtvoller.</p>
<p>Die Benutzeranmeldungen zeigen dass dieses Konzept sehr erfolgreich ist, denn 16 Monate nach dem Start des Portals registrierten sich 170.000 Benutzer aus über 200 Ländern.</p>
<p>Ich finde es ein herausragendes Projekt, welches Lernen und auch Spaß vereint. Es ist außerdem eine Möglichkeit mit unterschiedlichen Individuen in Kontakt zu treten und somit aus erster Hand mehr über die Menschen und Kultur des Landes zu lernen, von dem man die Sprache lernen möchte.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Was bringen eigentlich Wikis in Unternehmen?</title>
		<link>http://bloghauszweinull.net/2009/09/13/was-bringen-eigentlich-wikis-in-unternehmen/</link>
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		<pubDate>Sun, 13 Sep 2009 12:13:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Hainzel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus dem Medienalltag]]></category>
		<category><![CDATA[Für & Wider]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Wiki]]></category>

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		<description><![CDATA[Im WissensWert Blog Carnival Nr. 7 stellt sich Gastgeberin Prof. Dr. Andrea Back von der Universität St. Gallen (Schweiz) die zentrale Frage &#8220;Was bringen eigentlich Wikis?&#8220;. Dabei sollen vor allem Wikis von Unternehmen analysiert sowie deren Einsatzbereich und Sinnhaftigkeit untersucht werden. Was bringen Wikis überhaupt und welche Erfahrungen bringt der Arbeitsalltag mit sich? Neben meinem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im <a title="WissensWert Blog Carnival Nr. 7" href="http://wissenswert.iwi.unisg.ch/?p=716" target="_blank">WissensWert Blog Carnival Nr. 7</a> stellt sich Gastgeberin <a title="Prof. Dr. Andrea Back" href="http://www.business20.ch/" target="_blank">Prof. Dr. Andrea Back</a> von der Universität St. Gallen (Schweiz) die zentrale Frage &#8220;<strong>Was bringen eigentlich Wikis?</strong>&#8220;. Dabei sollen vor allem Wikis von Unternehmen analysiert sowie deren Einsatzbereich und Sinnhaftigkeit untersucht werden. Was bringen Wikis überhaupt und welche Erfahrungen bringt der Arbeitsalltag mit sich?</p>
<p>Neben meinem Studium der Wirtschaftsinformatik an der <a title="Technischen Universität Wien" href="http://www.tuwien.ac.at" target="_blank">Technischen Universität Wien</a> arbeite ich in einer IT-Abteilung eines großen, österreichischen Unternehmens. Etwa 50 der über 2000 Mitarbeiter arbeiten im Bereich der Datenbereitstellung/-analyse bzw. im Reporting Management. Mehrere tausend Datenquellen mit unterschiedlichen Strukturen versorgen uns mit weitreichenden Informationen.</p>
<p>Als zentrales &#8220;Knowledge Distribution System&#8221; (Wo wird nochmal schnell diese und jene Information gespeichert?) kommt dabei ein auf PHP basierendes Wikisystem zum Einsatz.<br />
Diese Dokumentationsplattform enthält&#8230;</p>
<ul>
<li>Beschreibungen von Datenquellen und Datenstrukturen zur Report-Erstellung</li>
<li>Prozess- und Verfahrensdefinitionen für standardisierte Business-Prozesse</li>
<li>Unternehmensweite Definitionen, Begriffe und Glossare zur Vereinheitlichung von technischen Anforderungen</li>
<li>Tipps und Tricks aus dem Datenauswertungsalltag</li>
<li>Updates und Systeminformationen</li>
</ul>
<p>Auf den ersten Blick wirkt dieses unternehmensinterne Wiki sehr mächtig und informativ. In der Tat gibt es einige Artikel und Kategorien, in denen sehr ausführliche Informationen zur Verfügung gestellt werden und dessen Autor/innen auch laufend mit der Aktualisierung dieser beschäftigt sind. In meiner täglichen Arbeit bin ich hier sehr schnell am Ziel und habe die gewünschte Information (meistens sogar mit Beispielen) direkt vor Augen.</p>
<p>Daneben gibt es leider zahlreiche Artikel, die Informationsmängel aufweisen. Teilweise sind die Beschreibungen unvollständig bzw. veraltet oder für einen mit der Materie nicht so vertrauten Mitarbeiter nur sehr schwer verständlich. Letzteres ist vor allem bei der Neueinstellung von Mitarbeitern unangenehm, da diese keine Orientierungshilfe in Form des Wikis vorfinden. Problematisch ist auch, dass einige abteilungsinterne Systeme überhaupt nicht im Wiki dokumentiert sind und daher jeglicher Anknüpfungspunkt an die bestehende Dokumentation fehlt.</p>
<p>Diese negative Tatsache führe ich auf zwei zentrale Aspekte zurück:</p>
<ol>
<li><em>Ressourcen:</em> Im heutigen Wettbewerb sparen die Unternehmen wo es nur geht &#8211; am meisten bei den Personalressourcen. Damit verbunden ist ein erhöhter Druck auf die Mitarbeiter, die dann wenig oder überhaupt keine Zeit für die Dokumentation bzw. das Kommentieren ihrer Datenbank- und Softwareprodukte haben.<br />
Dazu kommt noch der Administrationsaufwand für das Wiki, da es zumindest eine Person in der Abteilung geben muss, die zentrale Wartungsaufgaben wahrnimmt, Aktualisierungen durchführt und Supportanfragen beantwortet.</li>
<li><em>Wille der Mitarbeiter:</em> Die Dokumentation von Projekten und Produkten ist den meisten IT-Beschäftigten ein Dorn im Auge. Der sogenannte &#8220;Papierkram&#8221; (auch wenn er online in Form eines Wikis abläuft) wird nur ungern erledigt und es wird lieber mit einem neuen Projekt begonnen, als die fertiggestellten Produkte ordnungsgemäß zu dokumentieren.</li>
</ol>
<p>Der zweite Aspekt kann, besonders am Beispiel der Online-Wikis, mit einer weiteren technischen Tatsache untermauert werden. Die Bedienung von Wikis, insbesondere das Verfassen, Verlinken und Formatieren von Artikeln, ist nicht immer intuitiv und WYSIWYG-Editoren (What-You-See-Is-What-You-Get-Editoren) sind in älteren Wiki-Systemen oft nur über zusätzliche Plugins verfügbar. Das erschwert die rasche, unkomplizierte Dokumentation und hält zumindest einige meiner Kollegen von der regelmäßigen Benutzung des Wikis ab.</p>
<p>Diese unangenehmen Nebenwirkungen schwächen somit die anfangs beschriebenen Vorteile erheblich ab. Denn ein Wiki, in dem niemand schreibt, liest auch niemand!</p>
<p>Die Behebung dieser Mängel bedarf daher einiger Gegenmaßnahmen auf unterschiedlichen Ebenen:<br />
In einem ersten Schritt sollte das Management bzw. die Führungsebene konkrete Aktionen setzen. Daten und Informationen sind in unserer heutigen Gesellschaft sehr wertvolles Kapitel. Deshalb ist es unumgänglich das vorhandene Wissen der Mitarbeiter zu Sammeln, zu Strukturieren und entsprechend Aufzubereiten. Wikis und Online-Plattformen, in denen die Mitarbeiter selbst gestalten und dokumentieren können, sind sicherlich interessante und auch einigermaßen kostengünstige Möglichkeiten dies umzusetzen.</p>
<p>Dafür ist nicht nur eine geeinete Ressourcenplanung der Mitarbeiter (damit diese auch Zeit für die Nutzung des Wikis haben) sondern auch eine entsprechende technische Betreuung des Systems notwendig. Dies reicht von der Installation und Wartung bis zur individuellen Erweiterung von Modulen und benutzerfreundlichen Gestaltung der Weboberfläche im Corporate Design des Unternehmens. Kurz gesagt: Der Einsatz eines Unternehmenswikis kostet Geld!</p>
<p>Ein zweiter Schritt betrifft das Umdenken der Mitarbeiter selbst. Die Weitergabe von eigenständig erarbeitetem Wissen darf nicht als persönlicher Nachteil oder gar Entbehrlichmachung für das Unternehmen verstanden werden. Es geht vielmehr um die dynamische Interaktion aller Beteiligten (ganz nach dem Motto &#8220;Vier Augen sehen mehr als zwei.&#8221;) und die gemeinsame Bewältigung des Arbeitsalltags. Zugegebenermaßen ist die Theorie hier weitaus einfacher als die Praxis, da gerade in den letzten Monaten die Thematik &#8220;Arbeitsplatzsicherheit&#8221; international heftigst diskutiert wurde.</p>
<p>Neben der Bewusstseinsvermittlung an die Mitarbeiter sollte auch dessen Motivation entsprechend gesteigert werden. Dies wäre für mich mit passenden Bonussystemen (die es in unserer Firma bereits für andere IT-Tätigkeiten und Projekte gibt) denkbar. Beispiele hierfür wären etwa monetäre Zuschläge, firmeninterne Auszeichnungen (z.B. Wiki-Power-User) oder wettbewerbsähnliche Veranstaltungen.</p>
<p>Das Fazit meiner bisherigen Erfahrungen mit unserem Abteilungs-Wiki fällt daher zweigeteilt aus. Einerseits begrüße ich die Idee der zentralen Wissensspeicherung und der Vielfalt der vorhandenen Artikel, andererseits wünsche ich mir intensivere Dokumentation sowie den gezielten Einsatz von neuen Technologien (Stichwort Web 2.0) zur effizienteren Verteilung der Personalressourcen und Motivation der Mitarbeiter. Eine meiner großen Zukunftsvisionen ist daher die vollständige Integration der Dokumentation (und damit die Verwendung des Wikis) in den Arbeitsalltag und der sukzessive Aufbau von unternehmensweiten Wissens-, Informations- und Definitionsdatenbanken.</p>
<p>Ich bin gespannt, ob ich mich eines Tages über ein derat interaktives und reichhaltiges Unternehmenswiki &#8211; ganz im Stil der zahlreichen Blogs im Web 2.0 Stil &#8211; freuen darf.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>50 deutschsprachige Weblogs rund um Bildung, Lernen und E-Learning</title>
		<link>http://bloghauszweinull.net/2009/09/05/50-deutschsprachige-weblogs-rund-um-bildung-lernen-und-e-learning/</link>
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		<pubDate>Sat, 05 Sep 2009 20:25:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Tesar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus dem Medienalltag]]></category>
		<category><![CDATA[Cybertrends]]></category>
		<category><![CDATA[Pinnwand]]></category>

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		<description><![CDATA[Unter diesem Titel hat Jochen Robes 50 deutschsprachige Weblogs aufgelistet, die sich mit den Themen Bildung, Lernen und E-Learning auseinandersetzen &#8211; so wie wir auch. Umso mehr freut es uns, dass wir in diese Liste mit aufgenommen wurden. Danke. Die deutsche Bloggingszene zu diesen Themen ist durchaus überschaubar und so darf es nicht verwundern, wenn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unter diesem Titel hat <a title="Jochen Robes" href="http://www.weiterbildungsblog.de/2009/09/04/50-deutschsprachige-weblogs-rund-um-bildung-lernen-und-e-learning/" target="_blank">Jochen Robes</a> <a title="50 Weblogs" href="http://www.weiterbildungsblog.de/2009/09/04/50-deutschsprachige-weblogs-rund-um-bildung-lernen-und-e-learning/" target="_blank">50 deutschsprachige Weblogs</a> aufgelistet, die sich mit den Themen Bildung, Lernen und E-Learning auseinandersetzen &#8211; so wie wir auch. Umso mehr freut es uns, dass wir in diese Liste mit aufgenommen wurden. <img src='http://bloghauszweinull.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Danke.</p>
<p>Die deutsche Bloggingszene zu diesen Themen ist durchaus überschaubar und so darf es nicht verwundern, wenn sich zahlreiche Blogs bereits in den eigenen Bookmarks oder Feedreadern finden.</p>
<p>Zahlreichen Input, Ideen, Ansätze und Lösungen kann man in diesen Blogs  für eigene Projekte finden. Die Vielfalt der Ausgestaltung von e-Learning verwundert immer wieder, genauso wie die Möglichkeiten reiner &#8220;Datei-Downloads&#8221;, die als e-Learning bezeichnet werden&#8230; Siehe dazu auch den <a title="E-Learning, eine drei Klassen Gesellschaft" href="http://bloghauszweinull.net/2009/09/01/e-learning-an-hochschulen-eine-drei-klassen-gesellschaft/" target="_self">Artikel von Thomas unten</a>.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>E-Learning an Hochschulen: Eine Drei-Klassen-Gesellschaft?</title>
		<link>http://bloghauszweinull.net/2009/09/01/e-learning-an-hochschulen-eine-drei-klassen-gesellschaft/</link>
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		<pubDate>Tue, 01 Sep 2009 17:40:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Hainzel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus dem Medienalltag]]></category>
		<category><![CDATA[Dies & Das]]></category>
		<category><![CDATA[Für & Wider]]></category>

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		<description><![CDATA[E-Learning ist ein Thema, das an vielen Hochschulen mehr oder weniger intensiv betrieben wird. Auch die Technische Universität Wien verfolgt bereits seit über drei Jahren zahlreiche E-Learning-Initiativen. Seit Juni 2006 betreibt das E-Learning-Zentrum, eine zentrale Einrichtigung der TU, eine moodlebasierte E-Learning-Plattform. Rund 20.000 Studierende und 3.700 Universitätsangestellte (Stand: WS 2008/09) haben derzeit Zugriff auf ca. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>E-Learning ist ein Thema, das an vielen Hochschulen mehr oder weniger intensiv betrieben wird. Auch die <a title="Technischen Universität Wien" href="http://www.tuwien.ac.at" target="_blank">Technische Universität Wien</a> verfolgt bereits seit über drei Jahren zahlreiche E-Learning-Initiativen. Seit Juni 2006 betreibt das E-Learning-Zentrum, eine zentrale Einrichtigung der TU, eine moodlebasierte E-Learning-Plattform. Rund 20.000 Studierende und 3.700 Universitätsangestellte (Stand: WS 2008/09) haben derzeit Zugriff auf ca. 700 verschiedene E-Learning-Kurse (Stand: 31.08.2009) aus acht fakultären Bereichen.</p>
<p>So unterschiedlich diese Studienrichtungen in ihren Inhalten sind, so verschieden gestalten sich auch dessen E-Learning-Angebote. Einige dieser durfte ich in den letzten vier Semestern meines Studiums erforschen und habe sowohl gute als auch schlechte Erfahrungen gemacht. Mein Wunsch war das Gegenüberstellen bzw. Vergleichen dieser Online-Kurse, welches mich zur Bildung von &#8220;E-Learning-Kategorien&#8221; motivierte. Diese Klassifizierung ist denkbar einfach und kann auf folgenden drei Ebenen erfolgen:</p>
<ol>
<li>E-Learning als Filesharing</li>
<li>E-Learning als Lehrveranstaltungsmanagement</li>
<li>E-Learning als dynamische, interaktive Lernmöglichkeit</li>
</ol>
<p>Die Bezeichnung &#8220;Drei-Klassen-Gesellschaft&#8221; soll weiters verdeutlichen, dass diese Strukturierung nicht nur auf inhaltiche Aspekte zurückzuführen ist. Neben unterschiedlichen Zielgruppen spielt auch der Zeitaufwand der Kurserstellung/Kursbetreuung sowie die Wertigkeit des gesamten E-Learning-Angebots an einer Hochschule eine zentrale Rolle.</p>
<p>Werfen wir nun einen genaueren Blick auf die einzelnen Klassen an E-Learning-Angeboten:<strong> </strong></p>
<p><strong>1. E-Learning als Filesharing</strong><br />
Die erste und einfachste Form des E-Learnings ist das simple Zurverfügungstellen von Online-Ressourcen jeglicher Art. Überwiegend werden dafür Adobe Acrobat Dateien (PDF-Files) verwendet, die Vorlesungsfolien, Skiptenauszüge oder Übungsangaben beinhalten aber auch gezippte Angaberessourcen oder kurze Informationsseiten finden sich wieder.</p>
<p>Streng genommen kann hier nicht von &#8220;E-Learning&#8221; gesprochen werden, da keinerlei Interaktion betreffend des Lernfortschrittes erfolgt. Das E-Learning-System wird als reiner Dateiserver &#8220;missbraucht&#8221; und die meisten E-Learning-Features (etwa Online-Tests oder Abgabemöglichkeiten) bleiben ungenutzt. Auch die Kommunikation zwischen Studierenden und Lehrenden erfolgt nicht systemintegriert &#8211; Nachrichtenforen werden nicht verwendet, normale Foren erst gar nicht eingerichtet.</p>
<p>Diese genannten Charakteristika sind üblicherweise einer bestimmten Art an Lehrveranstaltungen zuzuweisen. Vor allem reine Vorlesungen (d.h. Lehrveranstaltungen ohne praktischem Übungsteil oder Zwischenprüfungen innerhalb des Semesters) weisen diese Struktur auf, da lediglich Lerninhalt zum Download angeboten wird und am Semesterende eine Abschlussprüfung stattfindet. Leider finden sich solche Online-Kurse auch in Übungen wieder, die im Rahmen von Präsenzveranstaltungen abgewickelt werden &#8211; lediglich Übungsangaben werden hier online bereitgestellt.</p>
<p>Interessanterweise kann auch eine Korrelation dieses E-Learning-Typs mit den Vortragenden festgestellt werden. Wenn die Lehrveranstaltungsleitung sich nicht selbst mit der Betreuung des E-Learning-Systems beschäftigt (sei es aus zeitlichen, organisatorischen oder gesellschaftlichen Gründen), wird diese oft an Assistenten oder Sekretariatsmitarbeiter weitergegeben. Diese haben dann zahlreiche Online-Kurse zu betreuen und daher nicht die Zeit ein umfassenderes Angebot zu erstellen. Hier spielt wieder einmal der Aufwands- bzw. Zeitfaktor für die E-Learning-Betreuung eine zentrale Rolle &#8211; diese wurde bereits mehrfach in diesem Blog angesprochen.</p>
<p>Für Studierende bietet sich der Vorteil einer übersichtlichen Download-Webseite, die zwar wenig zur Individualitätsförderung beiträgt, jedoch rasch und strukturiert zur gewünschten Information führt.</p>
<p><strong>2. E-Learning als Lehrveranstaltungsmanagement</strong><br />
Etwas umfangreicher versprechen die Online-Angebote der zweiten Kategorie zu sein. Während im ersten Fall lediglich Dateien zum Download angeboten wurden, erweitern sich die Funktionalitäten des E-Learning-Systems hier um Online-Tests, Online-Aufgabenabgabe sowie die Kommunikation über Foren und Feedbackmeldungen. Der komplette Lehrveranstaltungsablauf wird über das E-Learning-System koordiniert &#8211; daher &#8220;E-Learning als Lehrveranstaltungsmanagement&#8221;.</p>
<p>Charakteristisch für solche Szenarien sind vor allem kombinierte Lehrveranstaltungen, die aus einer Vorlesungkomponente und einer Übungskomponente bestehen. Während für erstere überwiegend Print-Ressourcen angeboten werden, wird die Übung teilweise oder vollständig über das System abgewickelt. Dies kann von der simplen Abgabe der Übungsaufgaben bis zur Reservierung von Abgabegesprächsterminen reichen.</p>
<p>Da es in den Informatik-Studienrichtungen zahlreiche kombinierte Lehrveranstaltungen gibt, existiert eine Vielzahl solcher E-Learning-Kurse. Besonders die Administration von großen Teilnehmerzahlen (300+ Studierende) lässt sich mit vertretbarem Aufwand realisieren und stellt ausreichende Supportmöglichkeiten für die Teilnehmer bereit.<strong> </strong></p>
<p><strong>3. E-Learning als dynamische, interaktive Lernmöglichkeit</strong><br />
Einzelne Lehrveranstaltungsleiter weiten das oben beschriebene Online-Portal weiter aus und bieten neben den üblichen Print- und Abgaberessourcen zusätzliches Online-Material an. Individuelle Podcasts/Vidcasts zu den Themenbereichen, freiwillige Übungsbeispiele und Bonusaufgaben oder quiz-ähnliche Rätsel als Reise durch das Fachgebiet seien hier nur als Beispiele genannt. Abgerundet werden diese E-Learning-Kurse meistens durch topaktuelle News, gepflegte Kalender (Vorlesungstermine, Gastvorträge usw.) sowie das laufende Hinzufügen neuer Materialien.</p>
<p>Studierende sind nun nicht mehr nur an das verpflichtende Lernangebot gebunden, sondern können je nach Lernfortschritt ihr Wisssen ergänzen und die bereitgestellten Ressourcen optimal ausnutzen. E-Learning wird hier sehr intensiv praktiziert und kann als dynamische, interaktive Lernmöglichkeit angesehen werden.</p>
<p>Für die Kursbetreuung bedeuten solche Online-Portale einen erheblichen Mehraufwand im Vergleich zu einfacheren E-Learning-Kursen. Es ist jedoch für eine individuelle Entwicklung der Lernenden gesorgt und durch die laufende Kursbearbeitung bleibt das Online-Material hoffentlich einigermaßen aktuell.</p>
<p>Leider gibt es an der <a title="Technischen Universität Wien" href="http://www.tuwien.ac.at" target="_blank">Technischen Universität Wien</a> nur einige wenige Lehrveranstaltungen, die ein solches Online-Angebot bereitstellen. Nicht zuletzt sind auch die begrenzten Ressourcen der Institute und des Universitätsbudgets dafür verantwortlich. Positiv anzumerken ist, dass es trotzdem einige aufopferungsvolle Mitarbeiter, Tutoren und Studenten gibt, die versuchen ein möglichst attraktives Lernmedium in Form von &#8220;Klasse-3-E-Learning-Kursen&#8221; zur Verfügung zu stellen.</p>
<p>Die oben vorgenommene Kategorisierung kann sicher nicht als vollkommen angesehen werden und auch eine eindeutige Klassifizierung jeder Lehrveranstaltung ist aus meiner Sicht nicht oder nur sehr schwer möglich. Weiters kann auch keine Kategorie als gut oder schlecht angesehen werden, da es sowohl von der Zielgruppe als auch vom Inhalt der jeweiligen Lehrveranstaltung abhängt, welches E-Learning-Szenario am besten geeignet scheint.</p>
<p>Trotzdem ergibt sich daraus ein Einblick, wie E-Learning im heutigen Hochschulbetrieb eingesetzt wird und wo Probleme bzw. Konfliktpunkte liegen. Es ist offensichtlich, dass die aktuelle Situation einiger Verbesserungen bedarf, jedoch kann nicht verschwiegen werden, dass diese mit intensiven Aufwänden auf unterschiedlichen Ebenen verbunden sind. Dieser Artikel soll daher zur Diskussion und zur Ideensammlung zum Thema &#8220;E-Learning an Hochschulen: Eine Drei-Klassen-Gesellschaft?&#8221; anregen.</p>
<p>Ich bin gespannt, wie sich diese Drei-Klassen-Gesellschaft in der Zukunft weiterentwickelt und ob wir uns in einigen Jahren über ein teures, betreuungsaufwändiges, dafür aber reichhaltiges E-Learning-Angebot freuen dürfen, welches sich nicht durch simples Filehosting auszeichnet.</p>]]></content:encoded>
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