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	<title>Bloghauszweinull &#187; Tool-Check</title>
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	<description>mitten im e-Learning; Treffen im virtuellen Wald</description>
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		<title>Twitterst Du schon?</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Feb 2009 17:08:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Tesar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Cybertrends]]></category>
		<category><![CDATA[Tool-Check]]></category>

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		<description><![CDATA[Twitter &#8211; social networking total, Kurznachrichten über Channels an Freunde senden &#8211; wird immer mehr zu einem Tool, einem neuen Kommunikationsmittel, das im Stande ist unser Kommunikationsverhalten möglicherweise zu verändern. Zahlreiche Artikel geben Anlass sich Gedanken zu machen, ob man auf den Zug des Twitterns aufspringen soll, eigentlich besser dem Hype(?) folgen sollte oder ob [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.twitter.com" target="_blank">Twitter</a> &#8211; social networking total, Kurznachrichten über Channels an Freunde senden &#8211; wird immer mehr zu einem Tool, einem neuen Kommunikationsmittel, das im Stande ist unser Kommunikationsverhalten möglicherweise zu verändern.</p>
<p>Zahlreiche Artikel geben Anlass sich Gedanken zu machen, ob man auf den Zug des Twitterns aufspringen soll, eigentlich besser dem Hype(?) folgen sollte oder ob man lieber den &#8220;klassischen&#8221; Web 2.0-Anwendungen  (Weblogs, Communitysites, etc.) treu bleibt&#8230; Oder macht es gar die sinnvolle Kombination all dessen aus?</p>
<p>Die Anwendungen von Twitter sind vielfältig. Betrachtet <a href="http://mediendidaktik.uni-duisburg-essen.de/node/4886" target="_blank">Michael Kerres</a> Twitter als ein ambivalentes Tool, welches vor allem in der Freizeit und mobil genutzt werden sollte / kann, geht <a href="http://elearningtech.blogspot.com/2009/01/twitter-as-personal-learning-and-work.html" target="_blank">Tony Karrer</a> mit dem Ansatz voraus, Twitter als Möglichkeit des personalisierten Lernens zu nutzen. Persönlich kritisch hinterfragen tut <a href="http://medienpaedagogik.phil.uni-augsburg.de/randnotizen/?p=545" target="_blank">Alexander Florian</a> Twitter &#8211; ihm reichen bestehende Tools / Methoden wie E-Mail, Foren, Blogs&#8230; Eine wahre Aussage, wenn man bedenkt, wie viel Information von Lehrenden und Lernenden mittlerweile über elektronische Medien verarbeitet werden müssen &#8211; Stunden werden vor dem PC verbracht um E-Mails zu lesen und zu beantworten, Foren zu moderieren, Einträge von Lernenden zu kommentieren, E-Learning-Plattformen mit Inhalten zu füllen &#8211; und dann noch zahlreiche Twitter-Channels die mit weiteren Informationsfluten auf uns einherströmen.  An dieser Stelle sei Rudolf Maresch aus seinem Artikel Wissensgesellschaft 2.0 [1, S. 54] zitiert:</p>
<blockquote><p>&#8220;Diese Zeit der Prüfung und Diskussion bleibt im überhitzten Getriebe der Echtzeit-Gesellschaft kaum noch, sodass eigentlich nur noch die gut bewehrte Skepsis bleibt, der Zweifel gegenüber allem, was Aufklärung, Wahrheit und Gewissheit verspricht. [...]<br />
Eindrücke und Informationen zu sammeln ist nichts Ungewöhnliches, wir machen das tagein, tagaus, beim Autofahren, beim Kochen in der Küche oder beim Flanieren in der City. Und bloß zu wissen, wo man Wissen findet, wenn man es braucht, bleibt letztendlich unzureichend. Wer wirklich wissen will, muss es sich deshalb aneignen.&#8221;</p></blockquote>
<p>Die Reduktion der Informationen via Twitter auf das Wesentliche &#8211; nicht zuletzt begünstigt durch die maximale Zeichenlänge von 140 Zeichen &#8211; lässt eine gut strukturierte Informationsweitergabe zu. Das Potential in Twitter ist nach <a href="http://2headz.ch/blog/2009/01/sinn-und-unsinn-von-twitter/" target="_blank">Mandy Schiefner</a> wohl im informellen Lernen zu sehen. Persönliche Inhalte zu verbreiten mag nicht jedermans Sache sein, hingegen Fakten / Informationen / Neuigkeiten informeller Natur über Twitter zu verbreiten, da scheint eine brauchbare Anwendung des Dienstes im Raum zu stehen, der wir im Bereich des E-Learning, im Bereich der Wissenschaft wohl doch Beachtung schenken sollten. Zumindest eine kritische Beobachtung der Aktivitäten in dem Bereich erscheint unumgänglich.</p>
<p>Wenn Firmen Twitter-Channels als erfolgreiches Marketinginstrument nutzen, warum dann nicht auch die Wissenschaft? Die Öffentlichkeit ist oftmals stark an den wissenschaftlichen Aktivitäten einzelner Institutionen interessiert (ist sie in vielen Fällen doch die Finanzierungskraft) &#8211; nun wäre eine rasche Verbreitung von Neuigkeiten möglich. Ganz im Sinne von Open Access könnten nun alle Interessierten partizipieren. Da stellen sich jedoch zwei Fragen:</p>
<p style="padding-left: 30px;">1.) Wer kennt schon Twitter &#8211; außerhalb der &#8220;Insider-Community&#8221;? Viele Menschen können mit dem Begriff nichts anfangen; Sind damit überfordert; Oder ungewillt sich mit Neuem zu belasten.</p>
<p style="padding-left: 30px;">2.) Kann Twitter das schaffen, was Weblogs und sonstige Instrumente des Web 2.0 nicht geschafft haben? Althergebrachte Kommunikationsstrukturen zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit zu durchbrechen oder gar zu revolutionieren? Seien wir ehrlich, viele Institutionen haben Webseiten, die inhaltlich veraltet sind und wenn es dann hin und wieder  enthusiastische MitarbeiterInnen gibt, die einen Weblog betreiben, werden diese belächelt. Aber vielleicht liegt gerade darin das Potential der Nutzung von Twitter &#8211; geringer Wartungsaufwand, schnelle Publikation der Nachricht, zielgruppen-orientiertes kommunizieren. Letzteres spiegelt sich bei <a href="http://elearningblog.tugraz.at/archives/1722" target="_blank">Martin Ebner</a> wieder, der Twitter als (reines?) Kommunikationsmittel betrachtet.</p>
<p>Die umfangreiche Gedankenaufstellung von <a href="http://www.ifeb.uni-bremen.de/wordpress_staedtler/?p=687" target="_blank">Helge Städtler</a> zum Thema gibt klar zu verstehen zu welch unterschiedlichen Anwendungen Twitter genutzt wird. Aber auch hier wird wieder ersichtlich, mit welcher neuen Informationsflut der Mensch konfrontiert wird.</p>
<p>Als Resümee muss wohl tatsächlich &#8211; wie nicht selten &#8211; zwischen den Vor- und Nachteilen des Tools abgewogen werden und evaluiert werden, ob ein Einsatz gerechtfertigt ist. Die Entwicklung wird kritisch mitzuverfolgen sein. Und: Erste Ansätze Twitter in <a href="http://medienpaedagogik.phil.uni-augsburg.de/randnotizen/?p=545" target="_blank">Lehrveranstaltungen einzusetzen</a> gibt es.</p>
<p>Eine Möglichkeit im Bereich des E-Learning ist es, populäre Lernmanagementsysteme um weitere Kommunikationsmöglichkeiten (außer E-Mail, Instant Messaging, Chat, Foren) wie Twitter zu ergänzen und so über neue Inhalte und Aktualisierungen zu informieren. Denn die Erfahrung zeigt nicht selten, dass sich Lernende über längere Zeiträume hinweg nicht in E-Learning-Kurse einloggen und so über wichtige Ankündigungen bzw. Inhalte uninformiert sind, aber vielleicht schafft ein entsprechender Twitter-Channel Abhilfe!?</p>
<p>Viele Fragen gepaart mit Skepsis und der Befürchtung einer weiteren Quelle der Reizüberflutung hinterlassen einen nüchternen Eindruck; dennoch sollten wir Twitter eine Chance geben &#8211; frei nach dem Motto: Twitterst Du schon?</p>
<p>Literatur:</p>
<p>[1] Maresch, R.: Wissensgesellschaft 2.0; in Iglhaut, S., Kapfer, H., Rötzer, F. (Hrsg.); What if? Zukunftsbilder der Informationsgesellschaft; Telepolis -Buchreihe; Heise Zeitschriften Verlag Hannover; 1. Auflage 2007; S. 31 ff.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Information zu den Kategorien</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Jan 2009 18:30:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dorit Günther</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus dem Medienalltag]]></category>
		<category><![CDATA[Aus der Wissenschaft]]></category>
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		<description><![CDATA[Das Bloghaus 2.0 bietet folgende Inhaltskategorie für Beiträge an: Pinnwand: hier werden Kurznachrichten rund um das Blogprojekt selbst, Aufrufe zur Mitarbeit und Informationen zu Systemupdates veröffentlicht Aus dem Medienalltag: Fallbeispiele und Konzepte aus der (hochschulischen) E-Learning-Praxis (eigene Erfahrungen, Erfahrungen von Kollegen, Erfahrung von Studierenden) Aus der Wissenschaft: Berichte und Diskussion  zu wissenschaftlichen Tagungen, Veröffentlichungen bzw. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Bloghaus 2.0 bietet folgende Inhaltskategorie für Beiträge an:</p>
<ul>
<li><strong>Pinnwand</strong>: hier werden Kurznachrichten rund um das Blogprojekt selbst, Aufrufe zur Mitarbeit und Informationen zu Systemupdates veröffentlicht</li>
<li><strong>Aus dem Medienalltag</strong>: Fallbeispiele und Konzepte aus der (hochschulischen) E-Learning-Praxis (eigene Erfahrungen, Erfahrungen von Kollegen, Erfahrung von Studierenden)</li>
<li><strong>Aus der Wissenschaft</strong>: Berichte und Diskussion  zu wissenschaftlichen Tagungen, Veröffentlichungen bzw. Fragestellungen zum Thema E-Learning</li>
<li><strong>Veranstaltungen</strong>: Berichte über diverse fachbezogene Veranstaltungen</li>
<li><strong>Cybertrends</strong>: aktuelle Praktiken der Netzkultur</li>
<li><strong>Tool-Check</strong>: E-Werkzeuge selber besprechen oder auf andere gute Quellen verweisen</li>
<li><strong>Bloghaus-Publikationen</strong>: der Ort für formalere „Publikationen“ von Stamm-/Gastautoren, z. B. Studien, Essays, Themenspecial (Dokumente auch zum Download)</li>
<li><strong>Für &amp; Wider</strong>: regelmäßiges Format mit Unterhaltungswert: Zwei Autoren „streiten“ durch einen Pro- und Contra-Beitrag über ein Thema und liefern somit den Ausgangspunkt für eine Diskussion unter den Bloglesern/-autoren.</li>
<li><strong>Dies &amp; Das</strong>: Kategorie für Beiträge, die in keine der vorgegebenen Kategorien passen</li>
</ul>
<p>Bei Bedarf können die Kategorien verändert oder erweitert werden.</p>]]></content:encoded>
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