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	<title>Bloghauszweinull &#187; Veranstaltungen</title>
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	<description>mitten im e-Learning; Treffen im virtuellen Wald</description>
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		<title>Grenz-überschreitende Kooperation? – Kommunikation und Moodle machen es möglich!</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Apr 2010 08:17:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Tesar und Stefanie Sieber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus dem Medienalltag]]></category>
		<category><![CDATA[Aus der Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Bloghaus-Publikationen]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein etwas anderer Rückblick auf einen Workshop Die Moodlemoot 2009 war schon lange Geschichte als neu entstandene Kontakte und Verbindungen begannen erste Früchte zu tragen. Eine erfolgreiche Kooperation zur Erstellung eines E-Books von Studierenden und jungen WissenschafterInnen (http://bloghauszweinull.net/e-book/) machte Lust auf mehr… So wurde im November 2009 die Idee geboren, mit einer Alpen-übergreifenden Kooperation (Bamberg [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><em>Ein etwas anderer Rückblick auf einen Workshop</em></p>
<p>Die <img class="alignright size-full wp-image-568" title="MoodleMoot2010_klein_neu" src="http://bloghauszweinull.net/wp-content/uploads/2010/02/MoodleMoot2010_klein_neu.jpg" alt="Moodlemoot 2010 Berlin" width="230" height="282" />Moodlemoot 2009 war schon lange Geschichte als neu entstandene Kontakte und Verbindungen begannen erste Früchte zu tragen. Eine erfolgreiche Kooperation zur Erstellung eines E-Books von Studierenden und jungen WissenschafterInnen (<a title="E-Book &quot;E-Learning: Hexenkessel oder Zauberstube&quot;" href="http://bloghauszweinull.net/e-book/" target="_blank">http://bloghauszweinull.net/e-book/</a>) machte Lust auf mehr…</p>
<p>So wurde im November 2009 die Idee geboren, mit einer Alpen-übergreifenden Kooperation (Bamberg – Wien) einen Beitrag zur deutschen<a title="Dt. Moodlemoot 2010" href="http://www.moodlemoot.de" target="_blank"> Moodlemoot 2010 in Berlin</a> zu leisten. Den Gedanken der grenzüberschreitenden Kooperation wollten wir in unseren Workshop mitnehmen – <em>Blended Learning mit Moodle-Unterstützung, die Übertragung klassischer Lehrkonzepte und Lerninhalte in Blended Learning Szenarien</em>.<br />
Anfänger, Fortgeschrittene  und Experten aus den Bereichen Schule, Hochschule, Erwachsenenbildung und Wirtschaft sollten die Möglichkeit bekommen sich in Kleingruppen zusammensetzen um sich gegenseitig – auch durch neue Blickwinkel auf die eigenen Inhalte – bei der Kurserstellung und der Übertragung ihrer existenten Konzepte in Blended Learning Szenarien zu unterstützen.</p>
<p><strong>Die Vorbedingungen</strong></p>
<p>Knapp drei Wochen vor der Moodlemoot erreichte uns dann der entscheidende Anruf. Wir hatten mit unserem Workshop buchstäblich „den Vogel abgeschossen“. 45 Anmeldungen waren aufgelaufen und weitere Anfragen trudelten immer noch ein. Wir standen vor der Entscheidung – Absage oder Konzeptanpassung.</p>
<p>Nach kurzem Nachdenken entschieden wir uns schließlich dafür, die entstandene Herausforderung anzunehmen und unser Konzept umzustellen, so dass eine derartige Gruppengröße möglich war. Natürlich war ab diesem Zeitpunkt nicht mehr an eine individuelle Kurserstellung zu denken, doch durch die größere Gruppe erhofften wir uns einen umso intensiveren Dialog unter den einzelnen Gruppenmitgliedern und vor allem einen breiteren Erfahrungsschatz aus dem die einzelnen Gruppenmitglieder – uns eingeschlossen – profitieren konnten.</p>
<p>Wir informierten die Gruppe über die Veränderungen und freuten uns auf einen intensiven Workshop in Berlin! Unser Motto war offensichtlich –<em> The more, the more intense, the better!</em></p>
<p><strong>Der Workshop</strong></p>
<p>Am 24. März 2010 um 10.00 Uhr fanden sich ca. 40 Personen im Erwin-Schrödinger-Zentrum in Berlin Adlershof ein – begierig die Voraussetzungen, Grundlagen und Besonderheiten des Blended Learning zu diskutieren. Der Workshop begann mit dem, was uns alle zusammengeführt hatte – dem <em><strong>Aufeinandertreffen von klassischem Lernen und E-Learning</strong></em>. Mithilfe eines kleinen – lustig aufgezogenen, aber durchaus ernsthaften – Rollenspiels gaben wir einen kurzen Überblick zu Vorteilen der einzelnen Extrempunkte und kamen schließlich zu unserem Thema – <em>Blended Learning</em> – als Kombination der Vorteile beider Sichtweisen. Gleichzeitig versuchten wir natürlich so alle TeilnehmerInnen aktiv in den Workshop zu holen und eventuelle Müdigkeit zu vertreiben. Im Anschluss wurden wir etwas konkreter – Michael stellte Kommunikation als einen der wichtigsten Erfolgsfaktoren des Blended Learning heraus und wir zeigten einige Praxisbeispiele, einerseits zur Abbildung der Kommunikation in virtuellen Kursräumen mit entsprechender Verknüpfung zu Präsenzphasen, andererseits als Einstieg in den Hauptteil des Workshops – die Gruppenphasen!<br />
Wir stellten für die Gruppenphase fünf Themen bereit, die sich im Vorfeld durch Diskussion im Forum als die dringlichsten erwiesen hatten.</p>
<ol>
<li>Grundlagen des Blended Learning</li>
<li>Verzahnung des Präsenzunterrichts mit dem virtuellen Kursraum</li>
<li>Gruppenarbeit in Moodle</li>
<li>Selbständiges Lernen</li>
<li>Beurteilungskonzepte im Blended Learning</li>
</ol>
<p>Jede(r) TeilnehmerIn konnte zwei Themen frei wählen. Die Gruppenarbeit selbst lief in drei verschiedenen, aufeinander aufbauenden Phasen ab. Nach zwei intensiven Phasen zur eigentlichen Arbeit an den Themen, bildete eine Phase zur Dokumentation und Zusammenfassung der Ergebnisse für alle TeilnehmerInnen als Paket zum „mit nach Hause nehmen“ den Abschluss.<br />
Es waren alles in allem sehr interessante und auch konstruktive sechs Stunden, so dass sich die Ergebnisse dieses Workshops schlecht umfassend zusammenfassen lassen. Sicherlich werden sich die persönlichen Ergebnisse auch individuell stark unterscheiden. Um dennoch einen Eindruck der entstandenen Impulse zu gewinnen hier eine Gesamt-Tag Cloud der fünf Arbeitsgruppen:</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://bloghauszweinull.net/wp-content/uploads/2010/04/gesamt_tagcloud.jpg"><img class="size-medium wp-image-694  aligncenter" title="gesamt_tagcloud" src="http://bloghauszweinull.net/wp-content/uploads/2010/04/gesamt_tagcloud-300x201.jpg" alt="" width="300" height="201" /></a></p>
<p>Die vorgesehene Zeit war natürlich zu viel kurz um alle Themen mit der angebrachten Ausführlichkeit zu diskutieren und vor allem zu einem abschließenden Ergebnis oder gar zu einer Lösung der Problematik zu kommen. Die Plenumsdiskussion zeigte aber deutlich auf, dass wir alle mit ähnlichen Problemen im „Blended Learning-Alltag“ zu kämpfen haben und der Erfahrungsaustausch diesbezüglich sehr wichtig ist.</p>
<p><strong>Die Schlüsselfaktoren</strong></p>
<p>Zahlreiche Schlüsselfaktoren wären im Zusammenhang mit Blended Learning zu nennen, jedoch wollen wir uns an dieser Stelle auf die, unserer Meinung nach, drei wichtigsten beschränken: Kommunikation, Medienkompetenz und selbstgesteuertes Lernen.</p>
<p>Die grenzübergreifende <strong><em>Kommunikation</em> </strong>über die Alpen hinweg verlief zwar – von einigen, offensichtlich durch zu hohe Berge verursachten, Skype-Aussetzern abgesehen <img src='http://bloghauszweinull.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  – reibungslos und äußerst effizient. Die Kommunikation innerhalb der Gruppe konnten wir leider trotz des Bewusstseins für diesen Erfolgsfaktor nicht immer zielführend steuern. Obwohl alle TeilnehmerInnen Erfahrung als Lehrende mitbrachten und Kommunikation zu Beginn des Workshops als einer der Erfolgsfaktoren des Blended Learning hervorgehoben wurde, konnte dieses Wissen in unserem Blended Learning Szenario (dem stattfindenden Workshop) nicht immer erfolgreich eingebracht werden. Rückblickend gelang es trotz Erfahrung aller Anwesenden mit Gruppenarbeiten (aus Sicht der Lehrenden) nicht immer die unterschiedlichen Interessengruppen (Schule, Hochschule, Erwachsenenbildung, Wirtschaft) und Erfahrungslevels so zusammenzubringen, dass alle Einzelpersonen gleichermaßen beteiligt waren und vor allem wie gewünscht profitieren konnten.</p>
<p>Mit dem Voranschreiten des Workshops wurde ebenso klar, dass neben Kommunikation auch die <strong><em>Medienkompetenz der Lehrenden und Lernenden</em></strong> als ein kritischer Erfolgsfaktor betrachtet werden muss. Das war uns zwar als Workshopleitern bereits im Vorfeld durchaus bewusst, aber dennoch überraschend zu beobachten. Irritiert waren wir, als kaum eine Wissensweitergabe der TeilnehmerInnen in den Gruppen stattfand, als neue Technologien (z.B. das Erstellen von Tag Clouds) eingesetzt wurden. Es gab hier leider kein „Miteinander-Erarbeiten“, sondern nur ein „Wer es kann, der/die macht es“. Dabei wäre diese kleine Lerneinheit prädestiniert gewesen voneinander und miteinander zu lernen. Diese Beobachtungen sind sehr kritisch zu betrachten und weiter zu hinterfragen.</p>
<p>Auch unser Gedanke, der eigenständigen praktische Umsetzung punktueller Aspekte oder des Einbringens vorhandener Praxisbeispiele innerhalb der Gruppe klappte ohne expliziten Hinweis und Anleitung leider nicht. Das zeigte klar auf, dass <strong><em>selbstgesteuertes Lernen</em></strong> ebenso ein gewisses Maß an Steuerung verlangt, denn ganz ohne ging es nicht.</p>
<p>Die beinahe omnipräsente Forderung nach Handlungsvorgaben oder Kursvorlagen können wir einerseits verstehen, die Erfahrung hat uns aber gelehrt, dass eine allgemeingültige Vorgabe nicht möglich ist – zu individuell sind die Anforderungen an die einzelnen Kurse / Lehrveranstaltungen. Jedoch kann man sich mit Erfahrung (Ausprobieren sowie durch Diskussionen mit KollegInnen) und Geduld Schritt für Schritt an ein Best-Case-Szenario heranwagen, das eingebettet wird in entsprechende Rahmenbedingungen.</p>
<p><strong>Fazit </strong></p>
<p>Mit unserem Workshopangebot haben wir einen immensen Bedarf aufgedeckt. Trotz dieses teils kritischen Rückblicks sind wir überzeugt, dass mit dem Workshop für alle TeilnehmerInnen – uns eingeschlossen – ein Schritt in die richtige Richtung gegangen wurde. Auch wurden die Schlüsselfaktoren in der Praxis sehr deutlich aufgezeigt (positiv wie negativ). Und am besten lernt man noch immer nach der Methode: <em><strong>„Learning by Doing“</strong></em>.<br />
Weiters sind wir der Meinung – und Rückmeldung der TeilnehmerInnen bestätigen uns hier – dass durchdachte Blended Learning-Szenarien einen positiven Einfluss auf das Lernen und Lehren für alle Beteiligten haben können. Erste Fortführungen der Diskussionen und Ideen fanden bereits auf der anschließenden Hauptkonferenz der Moodlemoot 2010 statt.</p>
<p>Die Früchte des Workshops werden hoffentlich für alle TeilnehmerInnen nach und nach im Arbeitsalltag zum Tragen kommen! Wir hoffen mit diesem Workshop einen Erfahrungsaustausch auf längere Sicht angeregt zu haben und freuen uns selbst auf weitere interessante, intensive und erfahrungsreiche Diskussionen.</p>
<p><strong>Weitere Rückblicke auf die Moodlemoot:</strong></p>
<p><a title="Johannes Maurek" href="http://elearning4me.wordpress.com/2010/03/26/moodlemoot-berlin-2010-day-one/" target="_blank">Johannes Maurek &#8211; elearning4me</a></p>
<p><a title="Maik Riecken" href="http://riecken.de/index.php/2010/03/moodlemoot2010-in-berlin/" target="_blank">Maik Riecken</a></p>
<p><a title="Ulrich Weber" href="http://ulrichweberuw.blogspot.com/2010/03/nachlese-moodlemoot-2010-berlin.html" target="_blank">Ulrich  Weber</a></p>
<p><a title="ETC Heidelberg" href="http://elearning.blog.uni-heidelberg.de/2010/03/31/bericht-zur-moodlemoot-berlin/" target="_blank">http://elearning.blog.uni-heidelberg.de</a></p>
<p><a title="TU Darmstadt" href="http://blog.e-learning.tu-darmstadt.de/2010/03/29/eindrucke-von-der-moodlemoot-2010-in-berlin/" target="_blank">http://blog.e-learning.tu-darmstadt.de</a></p>]]></content:encoded>
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		<title>&#8220;Wer abschreibt,&#8230;&#8221; &#8211; Über den Umgang mit studentischen Plagiaten in der universitären Lehre</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Mar 2010 07:00:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Hainzel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus dem Medienalltag]]></category>
		<category><![CDATA[Aus der Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Für & Wider]]></category>
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		<description><![CDATA[So lautete der Titel eines Vortrags von DI Mag. Dr. Michael Tesar, Stammautor und Initiator des Bloghaus 2.0, beim E-Learning-Impuls des E-Learning-Zentrums der Technischen Universität Wien am vergangenen Donnerstag (18. März 2010). In einem etwa 25-minütigen Impulsreferat wurden Rahmenbedingungen und Gründe für Plagiate skizziert sowie Forderungs-, Präventions- und Aufklärungsmaßnahmen im universitären Kontext vorgestellt: Was ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="size-full wp-image-621 alignleft" src="http://bloghauszweinull.net/wp-content/uploads/2010/03/wer_abschreibt.jpg" alt="Wer abschreibt..." hspace="10" width="145" height="99" />So lautete der Titel eines Vortrags von <a title="DI Mag. Dr. Michael Tesar" href="http://bloghauszweinull.net/uber-uns/" target="_blank">DI Mag. Dr. Michael Tesar</a>, Stammautor und Initiator des Bloghaus 2.0, beim <a title="E-Learning Zentrum der Technischen Universität Wien" href="http://elearning.tuwien.ac.at" target="_blank">E-Learning-Impuls des E-Learning-Zentrums der Technischen Universität Wien</a> am vergangenen Donnerstag (18. März 2010).</p>
<p>In einem etwa 25-minütigen Impulsreferat wurden Rahmenbedingungen und Gründe für Plagiate skizziert sowie Forderungs-, Präventions- und Aufklärungsmaßnahmen im universitären Kontext vorgestellt:</p>
<ul>
<li> Was ist überhaupt ein Plagiat und welche gesetzlichen Rahmenbedingungen gibt es?</li>
<li>Welche Eigenschaften sollten studentische Arbeiten im Hinblick auf den Wesenskern aufweisen?</li>
<li> Wo liegen praktische Probleme für Plagiate und welche Lösungsansätze bzw. Präventionsmaßnahmen für Lehrende gibt es?</li>
</ul>
<p>In einer anschließenden Diskussion stellte das Auditorium (Lehrende aus unterschiedlichsten Fachbereichen) Fragen zu Definition und Erkennung von Plagiaten aber auch zu möglichen Maßnahmen und internationalen Vorbildern.</p>
<p>Lesen Sie alle Details zum Impulsvortrag sowie der Publikumsdiskussion im Artikel<br />
<a href="http://bloghauszweinull.net/wp-content/uploads/2010/03/wer_abschreibt_article.pdf">&#8220;Wer abschreibt,&#8230;&#8221; Über den Umgang mit studentischen Plagiaten in  der universitären Lehre&#8230;</a> (PDF-Dokument, 130 KB)</p>]]></content:encoded>
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		<title>GML² 2010 in Berlin</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Feb 2010 15:35:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Tesar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus der Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Und noch eine interessante Konferenz findet im März 2010 in Berlin statt: Die &#8220;GML² &#8211; Grundfragen Multimedialen Lehrens und Lernens&#8221; wird zum achten Mal veranstaltet und zwar im Konrad-Zuse-Zentrum in Berlin-Dahlem. Diesen Grundfragen widmen sich auch meine Kollegen, Alexander Hofmann und Robert Pucher (beide FH Technikum Wien, Institut für Informatik), gemeinsam mit mir in unseren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Und noch eine interessante Konferenz findet im März 2010 in Berlin statt: Die &#8220;<a title="GML 2010" href="http://www.gml-2010.de/index.html" target="_blank">GML² &#8211; Grundfragen Multimedialen Lehrens und Lernens</a>&#8221; wird zum achten Mal veranstaltet und zwar im Konrad-Zuse-Zentrum in Berlin-Dahlem.</p>
<p>Diesen Grundfragen widmen sich auch meine Kollegen, Alexander Hofmann und Robert Pucher (beide FH Technikum Wien, Institut für Informatik), gemeinsam mit mir in unseren Beiträgen zum QUADRO Projekt, das sich u.a. mit Web 2.0 Techniken in der Lehre beschäftigt. So freut es uns, dass wir ein Forum zum Thema: &#8220;<a title="Das QUADRO Projekt. Gründe für Dropout-Raten und Möglichkeiten zur Senkung" href="http://www.gml-2010.de/programm/tesar/index.html">Das QUADRO Projekt. Gründe für Dropout-Raten und Möglichkeiten zur Senkung</a>&#8221; anbieten dürfen, das viel Raum zur Diskussion zur Verfügung stellen wird.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Moodlemoot 2010 in Berlin</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Feb 2010 09:01:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Tesar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus dem Medienalltag]]></category>
		<category><![CDATA[Aus der Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Die deutsche Moodlemoot 2010 steht vor der Türe &#8211; diesmal vom 25. bis 26. März in Berlin Adlershof. Diese Konferenz hat wieder einiges zu bieten! Neben einer sehr netten Community auch ein dicht gefülltes Programm, wo es sicher schwer sein wird, sich für einzelne Beiträge zu entscheiden &#8211; bei bis 9 Tracks parallel kein Wunder! [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-full wp-image-568" title="MoodleMoot2010_klein_neu" src="http://bloghauszweinull.net/wp-content/uploads/2010/02/MoodleMoot2010_klein_neu.jpg" alt="Moodlemoot 2010 Berlin" width="230" height="282" />Die deutsche Moodlemoot 2010 steht vor der Türe &#8211; diesmal vom <strong>25. bis 26. März in Berlin Adlershof</strong>. Diese Konferenz hat wieder einiges zu bieten! Neben einer sehr netten Community auch ein dicht gefülltes Programm, wo es sicher schwer sein wird, sich für einzelne Beiträge zu entscheiden &#8211; bei bis 9 Tracks parallel kein Wunder!</p>
<p>Da wären mal die Pre-Conference-Workshops am 23. und 24. März: Neben dem schon  beinahe obligatorischen<strong> Entwicklerworkshop</strong> mit David Mudrak und Petr Skoda vom Moodle Core Team,  geht es in den Workshops heiß zur Sache! Bei Sieglinde Jakob-Kuehn wird im <strong>Moodle Basiskochkurs kein Fast Food</strong> gekocht, sondern Moodlegerichte höchster Güte. Bei Stefanie Sieber und mir kann man sich so richtig austoben und gemeinsam mit uns sein bestehendes Lehrkonzept Moodle-tauglich machen: <strong>Blended Learning mit Moodle-Unterstützung</strong> &#8211; Übertragung klassischer Lehrkonzepte und Lerninhalte in Blended Learning Szenarien. Wir zeigen, wie man mit wenig Aufwand rasch zu guten Ergebnissen kommt.  Darüber hinaus steht die Pre-Conference ganz im Zeichen von Kollaboration &#8211; bei Gisela Hillenbrand et al. kann man <strong>Kollaborativ Arbeiten mit Moodle</strong> und Stefan Rinke zeigt auf: <strong>Teams sind Trumpf. Moodle für effektives kooperatives Lernen einsetzen</strong>.</p>
<p>Die Hauptkonferenz wird mit einer Keynote eröffnet, die nicht spannender sein könnte:</p>
<p>Gilly Salamon wird über <strong>E-Moderating: The Key to Teaching und Learning Online</strong> sprechen. Gilly beschäftigt sich bereits seit Jahren mit dem Thema. Bekannt ist sie vielen wahrscheinlich durch Ihr <a title="Buch &quot;e-Moderation&quot; bei Amazon" href="http://www.amazon.de/gp/product/0415335442?ie=UTF8&amp;tag=seeitat-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=0415335442" target="_blank">gleichnamiges Buch</a> oder einem der Standardwerke im Bereich e-Learning: <a title="Buch e-Tivities bei Amazon" href="http://www.amazon.de/gp/product/0749436867?ie=UTF8&amp;tag=seeitat-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=0749436867" target="_blank">e-Tivities, The Key to Active Online Learning</a> (oder auch auf Deutsch: <a title="Buch e-Tivities auf deutsch bei Amazon" href="http://www.amazon.de/gp/product/3280040264?ie=UTF8&amp;tag=seeitat-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3280040264" target="_blank">e-Tivities, der Schlüssel zu aktivem Online-Lernen</a>).</p>
<p>Weiter geht es mit einer Vielzahl an Vorträgen und kleineren Workshops. Die Tracks sind in Themenbereiche unterteilt, die eine leichtere Orientierung bieten sollen, so zum Beispiel: Moodle an Hochschulen; Technik, Groß-Systeme; Didaktik und Spezielle Szenarien; Internationale Projekte; Moodle und externe Tools; Weiterbildung; Tests und Prüfungen; u.v.m.</p>
<p>Mein Kollege Gerd Holweg (FH Technikum Wien) und ich werden im Track &#8220;Tests &amp; Prüfungen&#8221; über <strong>e-Prüfungen mit Moodle, Vorteile, Nachteile, Erfahrungen und Motive</strong> berichten. Wir werden aus unserem langjährigen Erfahrungsschatz berichten und freuen uns auf spannende Diskussionen mit dem Auditorium.</p>
<p><a title="Ralf Hilgenstock" href="http://dialoge.info/b2/index.php/2010/01/30/moodlemoot-berlin-2010-anmeldung-gestart" target="_blank">Ralf Hilgenstock</a> berichtet über <strong>MiniMoodle oder Moodle Extended</strong> und stellt Moodlesysteme vor, die ganz nach Ihren Bedürfnissen adaptiert werden.</p>
<p>Passend dazu berichte ich über <strong>Rapid e-Learning mit Moodle </strong>und stelle Tools und Tricks vor, wie man ohne allzu großem Aufwand zu technisch gutem Content kommt.</p>
<p>Ein Highlight für uns selbst ist der Freitag, wo wir am Vormittag die <strong><a title="Die dt. MoodleDocs" href="http://docs.moodle.org/de" target="_blank">MoodleDocs</a> &#8211; Das Moodle-Community-Projekt live erleben</strong> einerseits vorstellen, andererseits &#8220;Recruiting&#8221; betreiben und aktiv auf die Suche nach neuen Mitgliedern sein werden. Damit sich ein jeder vorstellen kann, wie wir zusammenarbeiten, stellen wir uns im Rahmen dieses Mini-Workshops persönlich vor. Gisela Hillenbrand, Jörg Weissenhorner, Manfred Roos und ich freuen uns auf Sie!</p>
<p>Das vollständige Programm finden Sie auf <a title="Moodlemoot" href="http://www.moodlemoot.de" target="_blank">http://www.moodlemoot.de</a>.</p>
<p>Ich freue mich auf ein Wiedersehen mit der Community in Berlin! <img src='http://bloghauszweinull.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>2. E-Learning-Tag der TU Kaiserslautern</title>
		<link>http://bloghauszweinull.net/2009/11/08/2-e-learning-tag-der-tu-kaiserslautern/</link>
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		<pubDate>Sun, 08 Nov 2009 15:06:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Monika Haberer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Veranstaltungshinweis: Das eTeaching Service Center (DISC/eTSC) veranstaltet am am 18.11.2009 den 2. E-Learning-Tag der TU Kaiserslautern. Die Veranstaltung zeigt einen Querschnitt der E-Learning-Aktivitäten, die in den letzten Semestern in verschiedenen Fachbereichen der TU entstanden sind, und bietet einen Einblick in ausgewählte E-Learning-Entwicklungen anderer Hochschulen. Präsentiert werden Blended-Learning-Konzepte, kollaborative E-Szenarien, interaktive Lernmaterialien und Studierendenprojekte, die mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Veranstaltungshinweis:</p>
<p>Das <a href="http://www.uni-kl.de/eteaching.html" target="_blank">eTeaching Service Center</a> (DISC/eTSC) veranstaltet am am 18.11.2009 den <strong><a href="http://www.etsc.uni-kl.de/etag" target="_blank">2. E-Learning-Tag der TU Kaiserslautern</a>.<br />
</strong></p>
<p>Die Veranstaltung zeigt einen Querschnitt der E-Learning-Aktivitäten, die in den letzten Semestern in verschiedenen Fachbereichen der TU entstanden sind, und bietet einen Einblick in ausgewählte E-Learning-Entwicklungen anderer Hochschulen.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" title="2. E-Learning-Tag der TU Kaiserslautern" src="http://www.etsc.uni-kl.de/etag/wp-content/uploads/2009/09/Bild_eTeaching09_unregelmae.jpg" alt="" width="486" height="304" /></p>
<p>Präsentiert werden Blended-Learning-Konzepte, kollaborative E-Szenarien, interaktive Lernmaterialien und Studierendenprojekte, die mit verschiedenen Tools &#8211; vom Learning-Management-System bis hin zu Web 2.0-Anwendungen wie Podcasts, Blogs und Wikis &#8211; umgesetzt werden und an spezifische Lehrkontexte angepasst sind.</p>
<p>Die Teilnahme am E-Learning-Tag ist kostenlos, weitere Informationen zur Tagung und Anmeldung sind hier zu finden:</p>
<p><a href="http://www.etsc.uni-kl.de/etag" target="_blank">http://www.etsc.uni-kl.de/etag</a></p>
<p><strong>Alle Interessierten sind herzlich zur Teilnahme eingeladen!</strong></p>]]></content:encoded>
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		<title>MoodleMoot 2009: Keynote über die Gesellschaft im Medienmodell</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Sep 2009 19:02:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Romana Feichtinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus der Wissenschaft]]></category>
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		<category><![CDATA[wirklichkeitskonstruktion]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieser Artikel liefert eine Zusammenfassung der philosophischen und interessanten Keynote der MoodleMoot 2009 von o. Univ. Prof. Dr. Thomas A. Bauer. Über die Erreichung von Kompetenzen in einer Gesellschaft, die durch Kommunikation in einer selbstkonstruierten Wirklichkeit lebt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 24. und 25.9.2009 fand in der <a href="http://www.tuwien.ac.at/" target="_blank">TU Wien</a> die <a href="http://www.moodlemoot.at/" target="_blank">MoodleMoot 2009</a> statt.</p>
<p>Die heutige Keynote wurde von <a href="http://www.thomasbauer.at" target="_blank">o. Univ. Prof. Dr. Thomas A. Bauer</a>, Professor der <a href="http://www.univie.ac.at/" target="_blank">Universität Wien</a>, vorgetragen. Damit hinterließ er sicherlich nicht nur bei mir einen bleibenden Eindruck, weswegen ich hier ein paar seiner Theorien festhalten möchte.</p>
<p>Mehr als die Folien die eigentlich als Einleitung geplant waren, konnte Bauer in der gegebenen Zeit zwar nicht vortragen, diese hatte es jedoch bereits in sich: Von der ontischen Ebene des Seins, bis hin zu dem Fakt dass eine Zeitung von uns nur deshalb als Zeitung angesehen wird weil wir sie dafür halten, schnitt Bauer eine Vielzahl von philosophischen Themen an, die meist nur im weiteren Sinne mit der Thematik des Lernens zu tun haben. Einen wesentlichen Teil seines Vortrages machte die Konstruktion eigener Wirklichkeiten aus.</p>
<p>Bauer startete mit der Theorie, dass eine Gesellschaft kein in sich geschlossenes Gebilde darstellt, sondern durch Kommunikation unter Individuen definiert wird. Er legt Kommunikation dabei jedoch nicht als die klassisch-technische Variante aus, bei der eine Nachricht sich über ein Medium von Sender zu Empfänger bewegt. Er definiert das Medium nicht als das Mittel sondern als den Ort der Kommunikation. Weiters beschreibt er <strong>Kommunikation als</strong> den <strong>Ort zur Konstruktion der Wirklichkeit</strong>. Durch die Kommunikation und Interaktion mit anderen Personen können wir also eine eigene Wirklichkeit erzeugen und uns in dieser bewegen.</p>
<p>Eine weitere Theorie war, dass <strong>mediale Inhalte</strong> für die aktuelle Gesellschaft eine höhere Relevanz aufweisen als Themen, die nicht in den Medien vertreten sind. Dies könnte man meiner Ansicht nach allerdings auch vice versa betrachten, Inhalte die in den Medien dargestellt werden, werden schließlich als für die Allgemeinheit wichtig betrachtet und aus eben diesem Grund publiziert. Bauer spricht hier jedoch von einer „favorisierten Wahrnehmung“ der möglichen Themenbereiche. So gewinnen auch soziale Netzwerke, die über das Internet gebildet und aufrecht erhalten werden, stets an Relevanz. Sie werden sogar so wichtig, dass sich manche Personen rein dadurch definieren und der Weg zurück in die nicht-virtuelle Wirklichkeit immer schwieriger wird. Hieraus ergibt sich schlussendlich auch die Suchtgefahr, man wird Gefangener seiner <strong>selbstkonstruierten Wirklichkeit</strong>.</p>
<p>Um doch noch direkter auf das Thema Lernen einzugehen, sprach Bauer davon, dass Lehrer den „inneren Schüler“ in sich zu finden versuchen sollten. Versetzt man sich in die Lage anderer Personen, was durch eine offene Gesellschaft und somit auch eine offene Kommunikation erleichtert wird, so gelingt auch das <strong>Rekonstruieren und Verstehen anderer Wirklichkeiten</strong>.</p>
<p>Bauer erläutert <strong>Wissen als eine kommunikative Konstruktion</strong>. Er meint, man müsse Optionen wahrnehmen und ausprobieren. Scheitern ist hierbei ein „notwendiges Mittel zur Wirklichkeitskonstruktion“. Weiterführend entsteht Kompetenz aus dem Ausprobieren von Konstruktionen, die man sich dann zu Eigen machen kann. Was Bauer an den Möglichkeiten der neuen Medien stört, ist die Betitelung von Infotainment und Edutainment, die seiner Meinung nach das Vergnügen an Information und Ausbildung herabwürdigt. Diese Art des Lernens stellt schließlich einen Fortschritt dar und sollte besser genützt werden, um es den Menschen weiterhin in den unterschiedlichsten Varianten zu ermöglichen, sich <strong>Kompetenzen</strong> anzueignen.</p>
<p>Fazit: o. Univ. Prof. Dr. Thomas A. Bauer hielt einen hoch philosophischen Vortrag, der in den Räumlichkeiten einer technischen Universität und vor einem großteils technischen Publikum manchem sicherlich als fehl am Platze erscheinen mag. Meiner Meinung nach stellte dies allerdings nicht nur eine Einführung mit vielen Dankanstößen dar, der Vortrag erinnerte auch daran dass es stets mehrere Sichtweisen auf ein und dasselbe Themengebiet gibt. Technische, psychologische und philosophische Ansätze führen schlussendlich alle zum selben Schluss: die Kommunikation ist der Schlüssel des Miteinanders, ob reell oder virtuell.</p>
<p>Die komplette Präsentation von <a href="http://www.thomasbauer.at" target="_blank">o. Univ. Prof. Dr. Thomas A. Bauer</a> ist auf seiner Website zu finden: <a href="http://www.thomasbauer.at/images/stories/vortraege/Moodle_Conf_TU_9-09_Medienkompetenz.ppt">Moodle_Conf_TU_9-09_Medienkompetenz.ppt</a></p>]]></content:encoded>
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		<title>E-Learning 2009 in Berlin</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Sep 2009 12:23:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Tesar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus der Wissenschaft]]></category>
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		<description><![CDATA[Erstmals sind heuer zwei Konferenzen und eine Veranstaltung zusammengelegt unter dem Dach der &#8220;E-Learning 2009&#8243;:  Die 14. Europäische Jahrestagung der Gesellschaft für Medien in der Wissenschaft, die 7. e-Learning Fachtagung Informatik der Gesellschaft für Informatik und die 10. Verleihung des mediendidaktischen Hochschulpreises Medida-Prix. Diese Tatsache soll sich nicht zum Nachteil des Publikums erweisen, wie das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Erstmals sind heuer zwei Konferenzen und eine Veranstaltung zusammengelegt unter dem Dach der <a title="E-Learning 2009" href="http://www.e-learning2009.de" target="_blank">&#8220;E-Learning 2009&#8243;</a>:  Die 14. Europäische Jahrestagung der Gesellschaft für Medien in der Wissenschaft, die 7. e-Learning Fachtagung Informatik der Gesellschaft für Informatik und die 10. Verleihung des mediendidaktischen Hochschulpreises Medida-Prix. Diese Tatsache soll sich nicht zum Nachteil des Publikums erweisen, wie das durchaus sehr interessante und umfangreiche Programm beweist. Da ist es wahrlich schwierig sich aus den bis zu 6 parallel stattfindenden Vorträgen die spannendsten heraus zu suchen.</p>
<p>Die Vielzahl an Beiträgen, die ich besucht habe hier zusammenzufassen würden den Rahmen sprengen; Ich möchte jedoch durchaus den ein oder anderen Gedanken / Impressionen anführen:</p>
<p>Nach der Abwrackprämie kommt die <strong>Notebookprämie</strong>. Nicht um die IT-Industrie zu stützen, sondern um allen SchülerInnen und Studierenden die Möglichkeit zu bieten, mit modernen und zeitgemäßen Medien am Unterricht zu partizipieren. Auf <a title="Notebookprämie" href="http://www.notebookpraemie.de" target="_blank">www.notebookpraemie.de</a> sollen in Kürze weitere Informationen zu dem von der FU Berlin initiierten Aktion verfügbar sein &#8211; man darf gespannt sein.</p>
<p>Ein zentrales Thema der Konferenz war sicher, in wie weit <strong>Social-Networks als Wissensressource</strong> betrachtet werden können bzw. zum Einsatz kommen. Das am häufigsten gebrauchte Beispiel für weitere Web 2.0 Anwendungen war die Wikipedia, die in fast keiner Keynote fehlen durfte. Durchaus beeindruckend ist der Werdegang des Projektes und die Vielzahl der Artikel übersteigt jede Enzyklopädie. Somit stellt die Wikipedia sicher eine sehr umfangreiche Wissensressource dar. Doch muss auch leider an dieser Stelle darauf hingewiesen werden, dass gerade die neuen Medien, wie das Internet, sehr verleiten, fremdes geistiges Eigentum als eigenes auszugeben. Entsprechende Hinweise darauf habe ich vermisst, ist doch gerade diese Thematik eine leider vorhandene Begleiterscheinung, die nicht ignoriert werden darf.</p>
<p>Sicher sehr spannend waren die Aussichten auf den<strong> Hörsaal der Zukunft</strong>, wenn Tafeln durch große, wenn nicht sogar riesen Displays (OLED) ersetzt werden. Die Interaktionsmöglichkeiten sind sehr interessant und viel versprechend, wobei ich &#8211; trotz Technikerwurzeln &#8211; etwas skeptisch bin, ob denn dies dann so funktionieren wird, wie wir uns es heute erträumen lassen&#8230; Wenn ich nur denke, wie viel wir alle heute noch mit Konnektivitätsproblemen von Notebooks und Beamern  kämpfen, wünsche ich mir, dass wir zuerst dieses Problem in den Griff bekommen sollten&#8230; Den auch in Zukunft müssen die Inhalte irgendwie auf die Displays geliefert werden.</p>
<p>Inwieweit <strong>personalisierte Vorlesungsunterlagen</strong> zu begrüßen sind, bin ich mir noch nicht im Klaren. Ob nicht dadurch Studierende das Gefühl bekommen, dass ihr Lernfortschritt aktiver kontrolliert wird? Klar, dass das mit den bereits zur Verfügung stehenden Techniken leicht realisierbar wäre, aber die Frage ist, welche Emotionen das bei den EndanwenderInnen, den Studierenden, auslöst&#8230;</p>
<p>Ebenso häufig war zu hören, dass es deutlich mehr <strong>Kommunikation</strong> miteinander geben muss. Damit sind nicht nur die Lehrenden untereinander, sondern auch die Lehrenden mit den Studierenden gemeint. Gerade durch die oftmals große örtliche Distanz zwischen Lernenden und Lehrenden, gehen viele informelle Inhalte verloren, die in der Vergangenheit ein Gefühl von Sicherheit und guter Planung vermittelt haben.</p>
<p><strong>&#8220;Von der Distribution zur Reflexion und Kollaboration&#8221;</strong>, das könnte durchaus die Zukunft des e-Learnings bedeuten, wie im Vortrag von<a title="Reflexion im Netz" href="http://www.e-learning2009.de/home/programm/konferenztag1/ehlers_adelsberger_teschler/index.html" target="_blank"> Ulf-Daniel Ehlers et al.</a> zu hören war. Dazu passend und einen Bogen spannend fand ich den <a title="Content != Learning" href="http://twitter.com/WeWuWiWo/status/4050435407" target="_blank">Twitter Beitrag</a> von Prof. Weber-Wulff zur Podiumsdiskussion am Schluss: &#8220;Content != Learning&#8221;.</p>
<p>Ein weiterer Beitrag, der mein Interesse geweckt hat und viel interessanten Input für weitere Aktivitäten in meinen Projekten geliefert hat und noch liefern wird, war das <a title="&quot;Teamtermin&quot;" href="http://www.e-learning2009.de/home/programm/konferenztag1/ramm_wichelhaus/index.html" target="_blank">&#8220;Projekt „Teamtermin“: Maßnahmen gegen Abbrecherquoten und Stresssymptome&#8221;</a>. Ähnliche Probleme sind in vielen Studiengängen und Hochschulen zu finden und hier werden gute Ansätze gezeigt, wie man diesen entgegen wirken kann.</p>
<p><a title="Studierende, Internet, eLearning und Web 2.0 " href="http://www.e-learning2009.de/home/programm/konferenztag2/schulmeister/index.html" target="_blank">Rolf Schulmeister</a> lies mit vier Thesen aufhorchen, die auch zum Teil <a title="Twitterfeed zur bel09" href="http://twitter.com/search?q=-RT%20%23bel09" target="_blank">via Twitter</a> kommentiert wurden. Gerade in Verbindung mit den zuvor schon angesprochenen Social Networks, passt seine erste These:</p>
<p><em>&#8220;Lernen ist in der subjektiven Wahrnehmung der Studierenden etwas Anderes als das soziale Alltagsmanagement der Freundschaften.&#8221;</em> &#8211; Wie wahr. Daher ist auch genau zu überlegen, inwieweit die Lehre sich mit e-Learning-Aktivitäten und Web 2.0 Anwendungen in die &#8220;Privatsphäre&#8221; der Studierenden vor wagen soll: Stichwort Lehrkoordination via Facebook o.ä.</p>
<p>These 2 konnte ich leider nicht vollständig mitschreiben &#8211; vielleicht kann mir jemand diese nachreichen? Danke.</p>
<p>These 3: <em>&#8220;Möglicherweise sind Web 2.0 Methoden in institutionellen Kontexten überhaupt nicht für das formale Lernen geeignet.&#8221;</em> &#8211; Eine provokante These, die doch sehr zum Nachdenken anregt, ging es doch drei Tage lang um nichts anderes als E-Learning in Verbindung mit Web 2.0.</p>
<p>These 4: <em>&#8220;Wir brauchen Lernphasen, in denen um des Lernens willen gelernt werden kann und in denen keine Bewertung stattfindet.&#8221;</em> &#8211; Stimmt. Der Druck für beide Seiten (Lehrende und Studierende) Noten zu geben muss meiner Meinung nach gesenkt werden und es gehört mehr Freiraum geschaffen für eine aktivere Auseinandersetzung mit den Lehrinhalten, in der auch Fehler gemacht werden dürfen. Denn bekanntlich lernt man aus Fehlern.</p>
<p>Passend zur letzten These beschäftigten sich Michael Striewe und Michael Goedicke mit <a title="Effekte automatischer Bewertungen" href="http://www.e-learning2009.de/home/programm/konferenztag2/striewe_goedicke/index.html" target="_blank">&#8220;Effekte[n] automatischer Bewertungen für Programmieraufgaben in Übungs- und Prüfungssituationen&#8221;</a>. Diese Thematik ist gerade für uns Informatiker von großem Interesse, wird doch oftmals versucht so Zeit in der Korrektur von Aufgaben zu sparen. Die zentrale Aussage, die ich für mich mitgenommen habe: Bewertungen alleine sind zu wenig, Erklärungen werden gewünscht bzw. beinahe schon gefordert. Und um automatisiert zielgerichtete Erklärungen zu geben, bedarf es schon eines sehr komplexen Systems.</p>
<p>Am letzten Tag wurde viel über die Trends und Zukunftsaussichten der<strong> Hochschullehre 2.0</strong> diskutiert, wobei gleich zwei Schlagworte dominierten: Einfachheit und Kooperation. Alles was einfach ist wird gerne bedient oder genutzt. Software, die über eine gute und einfache Usability verfügt ebenso, wie Lernangebote, die klar strukturiert und deren Sinn sowie Ziel bekannt sind. Auch müssen Konzepte entwickelt werden, die eine Kooperation und ein gewinnbringendes Miteinander der Studierenden fördern, nicht immer eine leichte Herausforderung.</p>
<p>Als Vorteil sehe ich die <strong>gemeinsame Abhaltung der beiden Konferenzen</strong>. So war es nun für viele möglich zwischen den Vorträgen der beiden Tagungen zu wechseln und sich neben der Didaktik auch einmal mit der Technik zu beschäftigen und vice versa. Ein gelungener Versuch aus meiner Sicht, dessen Fortsetzung wünschenswert ist.</p>
<p>Der <a title="Medida-Prix Webseite" href="http://www.medidaprix.org/" target="_blank">Medida-Prix</a> ging heuer nach Bremen und Zürich: Das Projekt &#8220;eAssessment&#8221; der Uni Bremen (einer meiner beiden Favoriten) und das Projekt &#8220;DOIT – Dermatology Online with Interactive Technology“ der Uni Zürich konnten die Jury überzeugen und beide dürfen sich über je 50.000 EUR Projektmittel freuen. Herzliche Gratulation. Weitere Informationen dazu sind auf der <a title="E-Learning 2009: Medida-Gewinner" href="http://www.e-learning2009.de/news/gewinner_medida-prix.html" target="_blank">Tagungswebseite</a> oder auch auf <a title="Medida-Prix Gewinner" href="http://www.e-teaching.org/news/eteaching_blog/et_showComments?entryid=blogentry.2009-09-17.0165684210" target="_blank">e-teaching.org</a>, einem der Vorjahresgewinner-Projekte, verfügbar.</p>
<p><a title="Joachim Wedekind: Twitter Gewitter" href="http://konzeptblog.joachim-wedekind.de/?p=381" target="_blank">Joachim Wedekind</a> fast ganz gut die Eindrücke zur TwitterWall zusammen, die auf der Tagung vorhanden war. Ich muss zugeben, gerade bei der Podiumsdiskussion musste ich doch dem Getwittere am Notebook folgen &#8211; die Anzeige der Twittereinträge auf der Konferenzleinwand war leider viel zu klein und die Kommentare aber durchaus gut und inspirierend.</p>
<p>Als sehr hilfreich und sicher in der Praxis gut brauchbar (Ein PDF ist leicht mitgenommen und gut durchsuchbar) erweist sich der Open Access Gedanke der Tagung: Beide Tagungsbände sind via Open Access verfügbar: Tagungsband der GMW (Link folgt) und <a title="Tagungsband der Delfi 2009" href="http://www.e-learning2009.de/media/GI_P153.pdf" target="_blank">Tagungsband der Delfi</a>.</p>
<p>Und trotz Twitter, Blogs und sonstigen virtuellen Communities, oder wahrscheinlich gerade deswegen, finde ich es toll, all die Menschen persönlich zu Treffen, mit denen man unter dem Jahr E-Mails austauscht oder Skype-Gespräche führt. Es geht doch nichts über ein<strong> Face-To-Face Treffen</strong> <img src='http://bloghauszweinull.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Und dies spätestens bei der <a title="GMW 2010" href="http://www.gmw10.ch/" target="_blank">GMW 2010</a> in Zürich oder der<a title="Delfi 2010" href="http://www.interaktive-kulturen.de" target="_blank"> Delfi 2010</a> in Duisburg.</p>
<p>PS: Weitere Beiträge zur Konferenz sind u.a. zu finden bei: <a title="e-Denkarium GMW 2009 – altmodischer Rückblick" href="http://gabi-reinmann.de/wp-trackback.php?p=1360" target="_blank">Gabi Reinmann</a>, <a title="Michael Kerres: Gedanken zur Bel09" href="http://blog.kerres.name/2009/09/gedanken-zu-bel09.html" target="_blank">Michael Kerres</a>, <a title="Mandy Schiefner: GMW 09 Blick(e) zurück" href="http://2headz.ch/blog/2009/09/gmw-09-blicke-zurueck/" target="_blank">Mandy Schiefner, </a>&#8230;</p>]]></content:encoded>
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		<title>Unser Beitrag zur Delfi 2009</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Sep 2009 10:38:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Tesar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus der Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Barrierefreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[E-Learning]]></category>
		<category><![CDATA[Open Source]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf der diesjährigen 7. e-Learning Fachtagung Informatik der Gesellschaft für Informatik, im Rahmen der E-Learning 2009, haben meine Kolleginnen Romana Feichtinger, Anna Kirchweger und ich, unseren Beitrag &#8220;Evaluierung von Open Source Lernmanagementsystemen in Bezug auf eine barrierefreie Benutzerschnittstelle&#8221; präsentiert. E-Learning ist ein integraler Bestandteil der Hochschullehre geworden. Lehrende sollten barrierefreie Lernmaterialien erstellen, jedoch geschieht dies [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Auf der diesjährigen  7. e-Learning Fachtagung Informatik der Gesellschaft für Informatik, im Rahmen der <a title="E-Learning 2009" href="http://www.e-learning2009.de" target="_blank">E-Learning 2009</a>, haben meine Kolleginnen Romana Feichtinger, Anna Kirchweger und ich, unseren Beitrag &#8220;<a title="Unser Beitrag" href="http://www.e-learning2009.de/home/programm/konferenztag1/tesar_feichtinger_kirchweger/index.html" target="_blank">Evaluierung von Open Source Lernmanagementsystemen in Bezug auf eine barrierefreie Benutzerschnittstelle</a>&#8221; präsentiert.</p>
<p style="text-align: left;"><em>E-Learning ist ein integraler Bestandteil der Hochschullehre geworden. Lehrende sollten barrierefreie Lernmaterialien erstellen, jedoch geschieht dies selten und meist nicht um den gesetzlichen Anforderungen gerecht zu werden, sondern um tatsächlich auf die Bedürfnisse spezieller Zielgruppen einzugehen. Doch wie sieht es mit Lernmanagementsystemen aus, die diese Materialien zur Nutzung bereit stellen? Die vorliegende Untersuchung populärer Open-Source Lernmanagementsysteme zeigt auf, wie es um einen barrierefreien Einsatz derselbigen bestellt ist und ob ein sinnvoller Einsatz von Sprachausgabe möglich ist.</em></p>
<p style="text-align: left;">Leider werden die Aspekte der barrierefreien Gestaltung von Lernmaterialen und Systemen immer wieder &#8220;vergessen&#8221; oder nicht beachtet, Prioritäten in der Entwicklung anders gesetzt oder aus Kostengründen Prüfungen und Tests der Software / E-Learning-Inhalte auf Barrierefreiheit unterlassen.</p>
<p style="text-align: left;">Eine Sensibilisierung auf diese Thematik ist notwendig und umso mehr freut es, dass sich in einigen interessanten Gesprächen gezeigt hat, dass der Bedarf an barrierefreien Systemen groß ist, nur die Realisierung noch zu wünschen übrig lässt. Für einen weiteren Diskurs zu diesem Thema stehen wir gerne jederzeit zur Verfügung.</p>
<p><center></p>
<div id="__ss_2016951" style="width: 425px; text-align: left;"><object style="margin: 0px;" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="355" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=tesarfeichtingerkirchwegerbarrierearmelms-090918052852-phpapp01&amp;rel=0&amp;stripped_title=barrierearme-lms" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed style="margin: 0px;" type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="355" src="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=tesarfeichtingerkirchwegerbarrierearmelms-090918052852-phpapp01&amp;rel=0&amp;stripped_title=barrierearme-lms" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></div>]]></content:encoded>
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		<title>KinderuniTechnik 2009</title>
		<link>http://bloghauszweinull.net/2009/07/22/kinderunitechnik-2009/</link>
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		<pubDate>Wed, 22 Jul 2009 11:32:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Tesar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus dem Medienalltag]]></category>
		<category><![CDATA[Dies & Das]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Klimaschutz &#8211; was ist das? Das Kyoto-Protokoll für Kinder So lautet der Titel einer unserer Beiträge vom Fachbereich Rechtswissenschaften für die heurige Kinderuni an der Technischen Universtität Wien. Da es diesmal einen Klima-Schwerpunkt gibt, eignet sich dieser Beitrag umso mehr, Kindern etwas über Klimaschutz und die ambitionierten Ziele des Kyoto-Protokolls zu erzählen. Klar, dass das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Klimaschutz &#8211; was ist das? Das Kyoto-Protokoll für Kinder</strong></p>
<p>So lautet der Titel einer <a title="Link zum Programm der Kinderuni" href="http://www.kinderuni-anmeldung.at/event.php?event_id=330&amp;field_id=54" target="_blank">unserer Beiträge</a> vom Fachbereich Rechtswissenschaften für die heurige <a title="Kinderuni 2009" href="http://www.kinderuni.at" target="_blank">Kinderuni</a> an der Technischen Universtität Wien. Da es diesmal einen Klima-Schwerpunkt gibt, eignet sich dieser Beitrag umso mehr, Kindern etwas über Klimaschutz und die ambitionierten Ziele des Kyoto-Protokolls zu erzählen.</p>
<p>Klar, dass das zwar wissenschaftlich passiert, aber eben kindgerecht aufbereitet. Das verlangt einiges an Umdenken beim Lehrenden &#8211; kindgerechte Formulierungen wollen geübt sein <img src='http://bloghauszweinull.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Und wie es sich für &#8220;moderne Lehrveranstaltungen&#8221; gehört, dürfen neben der Standard-Präsentation via Beamer Videos, Animationen und Podcasts auf keinen Fall fehlen&#8230;</p>
<p>Zu unserer Überraschung waren die Kids von dem Medien-Mix sehr begeistert &#8211; die meisten kannten multimedialen Unterricht überhaupt nicht. Da gab es plötzlich bunte und mit Bildern versehene Folien zu lesen, da gab es Animationen, die den Treibhauseffekt erklärten und einen Podcast, der klar machte, dass auch Erwachsene nicht immer wissen, was der Treibhauseffekt eigentlich ist.</p>
<p>Wir haben hier die wichtigsten Quellen, die wir verwendet haben, zusammengetragen &#8211; selbst für uns Erwachsene sind hier noch sehr spannende Dinge zu finden <img src='http://bloghauszweinull.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><a title="Klimatissimo" href="http://www.klimatissimo.at/index.php" target="_blank">Klimatissimo</a> &#8211; Die Kinder-Plattform für Klimaschutz</p>
<p><a title="BMU" href="http://www.bmu.de/klimaschutz/aktuell/aktuell/1675.php" target="_blank">Klimaschutz aktuell</a> &#8211; Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, D</p>
<p><a title="BMU Kids" href="http://www.bmu-kids.de/Themen/Klimaschutz/" target="_blank">BMU-Kinderseite</a> &#8211; Kinderseite des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, D</p>
<p><a title="Schappfisch Podcast" href="http://schnappfisch.net/?p=91" target="_blank">Schnappfisch</a> &#8211; der Treibhauseffekt einfach erklärt (Podcast)</p>
<p><a title="Tagesschau, Animation zum Treibhauseffekt" href="http://www.tagesschau.de/multimedia/animation/animation114.html" target="_blank">Animation zum Treibhauseffekt</a> &#8211; ARD, Tagesschau</p>
<p>Leider ging sich aus Zeitgründen der allseits beliebte Klassiker: <a title="Sendung mit der Maus" href="http://www.wdrmaus.de" target="_blank">&#8220;Die Sendung mit der Maus&#8221;</a> nicht mehr aus, zu sehr wurde mit den Kindern die Problematik des Treibhauseffektes, der globalen Erwärmung und die Maßnahmen dagegen diskutiert&#8230; Dennoch, hier zwei spannende Links&#8230;</p>
<p><a title="Batterierecycling - Sendung mit der Maus" href="http://www.wdrmaus.de/sachgeschichten/sachgeschichten/sachgeschichte.php5?id=78" target="_blank">Batterierecycling </a></p>
<p><a title="Biotonne - Sendung mit der Maus" href="http://www.wdrmaus.de/sachgeschichten/sachgeschichten/sachgeschichte.php5?id=323" target="_blank">Biotonne</a></p>
<p><strong>Lernen mit dem MP3-Player, geht das?</strong></p>
<p>Zur Abrundung der heurigen KinderuniTechnik bieten wir auch wieder unseren Workshop<a title="KinderuniTechnik Programm 2009" href="http://www.kinderuni-anmeldung.at/event.php?event_id=331&amp;field_id=54" target="_blank"> &#8220;Lernen mit dem MP3-Player, geht das?&#8221;</a> an. Dieser Workshop war letztes Jahr bereits zweimal ausgebucht und ist es auch heuer wieder <img src='http://bloghauszweinull.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Im Rahmen dieser Veranstaltung werden einfach und verständlich alle Schritte der professionellen Podcast-Produktion erläutert &#8211; von der Idee, über das Brainstorming, ersten Skizzen, dem Storyboard bis hin zur Aufnahme, dem Schnitt und der Veröffentlichung ist alles dabei.</p>
<p>Das Ergebnis des letzten Jahres kann auf <a title="KinderuniTechnik 2008" href="http://www.el3.at/kinderuni" target="_blank">www.el3.at/kinderuni</a> nachgehört werden. Natürlich dürfen auch hier Demo-Beispiele nicht fehlen, so haben wir einen interessanten <a title="Radio Lilipuz - Internet ABC" href="http://www.wdr5.de/nachhoeren/lilipuz-internet-abc.html" target="_blank">Podcast zur Thematik Spam</a> gefunden und sehr beliebt ist der Vidcast &#8220;<a title="Blitzer - Sendung mit der Maus" href="http://www.wdrmaus.de/sachgeschichten/sachgeschichten/sachgeschichte.php5?id=82" target="_blank">Blitzer</a>&#8221; aus der &#8220;Sendung mit der Maus&#8221; zum Abschluss des Workshops.</p>]]></content:encoded>
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		<title>E-Learning und Fernstudium &#8211; zwei Welten?</title>
		<link>http://bloghauszweinull.net/2009/06/03/e-learning-und-fernstudium-zwei-welten/</link>
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		<pubDate>Wed, 03 Jun 2009 19:19:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dorit Günther</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus dem Medienalltag]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Distance Education]]></category>
		<category><![CDATA[E-Learning Literatur Klassiker]]></category>
		<category><![CDATA[Fernstudium]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Seminar]]></category>

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		<description><![CDATA[Dass im Fernstudium die elektronischen Medien sinnvolle Möglichkeiten liefern, räumliche Distanz zu überwinden, den Informationsfluss sowie Kommunikationsprozesse zu vereinfachen und gar gemeinsames Lehren &#38; Lernen im virtuellen Raum zu ermöglichen, scheint auf der Hand zu liegen. Die Realität zeichnet jedoch ein anderes Bild: In der Praxis des Fernstudiums konnten sich E-Learning-Konzepte bislang nicht durchsetzen. Viele [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dass im Fernstudium die elektronischen Medien sinnvolle Möglichkeiten liefern, räumliche Distanz zu überwinden, den Informationsfluss sowie Kommunikationsprozesse zu vereinfachen und gar gemeinsames Lehren &amp; Lernen im virtuellen Raum zu ermöglichen, scheint auf der Hand zu liegen. Die Realität zeichnet jedoch ein anderes Bild: In der Praxis des Fernstudiums konnten sich E-Learning-Konzepte bislang nicht durchsetzen.</p>
<p>Viele etablierte Fernstudienanbieter im deutschsprachigen Raum setzen &#8211; mit Erfolg &#8211; auf ein altbewährtes Konzept bestehend aus dem postalischen Versand gedruckter Studienbriefe und &#8211; als (benotete) Lernübung für die Fernstudenten &#8211; aus Einsendeaufgaben per Papier &amp; Post. Für die Lehre (Vorträge, Workshops,  u. ä.), persönliche Interaktion sowie Klausuren werden pro Semester einige (selten mehr als 2) Präsenztreffen angeboten. (So das Konzept &#8211; auf eine bewusst vereinfachte Formel gebracht.) Und das trotz 10 Jahren &#8220;E-Learning-Hype&#8221; (die ja bekanntlich bei einigen Early Adopters mittlerweile in Desillusionierung umgeschlagen ist).</p>
<p>Funktioniert das Fernstudium also auch ohne E-Learning-Anteil? Warum sollte man an dem bewährten Konzept etwas ändern?</p>
<p>Im Sommer 2008 stand die FernUniversität Hagen in der Kritik, rückständige Lehre zu betreiben, was sich durch fehlende Integration des Internets manifestiere (WDR-Bericht, basierend auf einer Vergleichsstudie zur Internetnutzung an deutschen Hochschulen; siehe Artikel dazu in der &#8220;<a title="Fernstudium Rundschau - Artikel: FernUni Hagen in der Kritik" href="http://www.fernstudium-rundschau.de/fernuni-hagen-in-der-kritik-1625" target="_blank">Fernstudium Rundschau</a>&#8220;, Online-Magazin von &#8220;Fernstudium-Infos.de&#8221; von Markus Jung).  (Interessant ist auch die Resonanz von Fernstudenten im Blog &#8220;<a title="Blog Meine Fernuni" href="http://www.fernuni.me/blog/fernuni-hagen-in-der-kritik-was-ist-dran.html" target="_blank">Meine Fernuni</a>&#8220;.)</p>
<p>Für die &#8220;<strong>Arbeitsgemeinschaft für das Fernstudium an Hochschulen</strong>&#8221; (AG-F) war diese Diskussion einer der Auslöser, sich wissenschaftlich mit dem Thema auseinanderzusetzen. So lautet das Thema der diesjährigen Frühjahrstagung (s. <a title="AG-F Frühjahrstagung 2009" href="http://ecampus.zfuw.uni-kl.de/Plone/news/programm-der-fruhjahrstagung/" target="_blank">AG-F Frühjahrstagung in Hagen</a>, 25. bis 26. Mai 2009) &#8220;<strong>Wie viel E-Learning braucht das Fernstudium</strong>?&#8221;.</p>
<p>Eine interessante Eröffnung der Tagung bot der AG-F Vorsitzende Dr. Burkhard Lehmann mit dem Hinweis auf die Eigenart der deutschsprachigen Fachwelt rund um Didaktik &amp; Medien, die sich in das Lager &#8220;E-Learning&#8221; und das Lager &#8220;Distance Education&#8221; aufspalte &#8230; bzw. deutlich weniger Bezugnahme aufeinander zeige, als die vergleichbare englischsprachige Community. Deutlich wird dies mit Blick auf die Fachliteratur: Jochen Robes hat in seinem &#8220;Weiterbildungsblog&#8221; eine Zusammenstellung der Standard-<strong>Literatur zu E-Learning</strong> veröffentlich: <a title="Unsere e-Learning Klassiker (Weiterbildungsblog von Jochen Robes)" rel="bookmark" href="http://www.weiterbildungsblog.de/2009/05/22/unsere-e-learning-klassiker/" target="_blank">Unsere e-Learning Klassiker</a> &#8211; die Liste basiert auf einer Umfrage bei ausgewählten Experten im Bereich E-Learning. Bei diesen Klassikern spielt das Thema Distance Education kaum eine Rolle. &#8211; Anknüpfungspunkt war eine ähnliche Liste des  E-Learning bezogenen Literaturkanons im englischsprachigen Raum:  Im Blog &#8220;e-learning &amp; distance education&#8221; von Tony Bates sind &#8220;<a title="Blog von Tony Bates" href="http://www.tonybates.ca/2009/05/07/the-eight-classic-e-learning-publications/" target="_blank">The Eight Classic e-Learning publications</a>&#8221; im Vergleich zu betrachten. Auffällig ist, dass hier das Thema Distance Education viel prominenter diskutiert wird &#8211; d.h. Distance Education <em>ist </em>Ausgangspunkt und zentrales Anwendungsfeld für  E-Learning.</p>
<p>Mit der Frage nach den zwei Welten bzw. warum &#8220;E-Learning&#8221; nur in eingeschränktem Ausmaße Eingang in die Fernstudienkonzepte gefunden hat, beschäftigen sich auch die Referenten auf der Tagung (z. B.: &#8220;Die Zukunft des Fernstudiums liegt im E-Learning&#8221;, &#8220;E-Learning und Distance Education &#8211; kein Widerspruch&#8221; oder die empirische Studie &#8220;E-Learning im Kontext der internationalen Fernstudienforschung&#8221;).</p>
<p>Bei der AG-F Tagung blieb die Antwort auf die Frage, wie viel E-Learning das Fernstudium braucht, offen. Es fehlte &#8211; zumindest in dieser Runde &#8211; auch die Darstellung der Position &#8220;mehr E-Learning ist nicht erforderlich&#8221;.</p>
<p>In den Vorträgen und Diskussionsrunden herrschte der Konsens, dass E-Learning-Anteile wertvoll &#8211; und auszubauen -  sind, um z. B. mehr <strong>soziale Präsenz</strong> zu erreichen. Zudem müssen sich die Anbieter auf die zukünftige Kundschaft einrichten, die mit mehr digitaler Mediennutzung sozialisiert wurden (siehe zur <strong>Frage der Netgeneration</strong>: Rolf Schulmeister: <a title="Rolf Schulmeister: Gibt es eine Netgerneration?" href="http://www.zhw.uni-hamburg.de/uploads/schulmeister-net-generation_v2.pdf" target="_blank">Gibt es eine &#8220;Netgeneration&#8221;?</a>).</p>
<p>Wobei zu berücksichtigen ist, dass die Anbieter postgradualer Fernstudiengänge es (derzeit noch) mit einer Generation von &#8220;Digitalen Immigranten&#8221; (meist Berufstätige in den 30ern und 40ern) zu tun haben, während die Anbieter grundständiger Studiengänge (bald) eine heranwachsende Generation &#8220;Digitaler Eingeborener&#8221; zu bedienen hat, die (vermutlich) eine größere Affinität zu digitalen Medien hat (z. B. Gewohnheit, soziale Netzwerke im virtuellen Raum zu bilden) und von einem Bildungsanbieter sogar erwartet, über diese Kanäle angesprochen zu werden.</p>
<p>An dieser Stelle eine Klarstellung: Was natürlich bei allen Fernstudienanbietern praktiziert wird, ist eine Nutzung von E-Mail und von Online-Plattformen zur Kommunikation und Organisation sowie zur Materialbereitstellung (Text im digitalen Format). Versteht man &#8220;E-Learning&#8221; im weit gefassten Sinne &#8211; nämlich als Einsatz von digitalen Medien im Lehr-/Lernkontext in den Bereichen E-Kommunikation, E-Kommunikation, E-Kollaboration, Online-Assessment sowie als Bereitstellung digitaler Materialien (s. <a title="Schaubild zu Einsatzfeldern von E-Learning ( (c) eTeaching Service Center, TU Kaiserslautern)" href="http://www.uni-kl.de/wcms/showpic.php?file=uploads%2Fpics%2Felearning.jpg&amp;width=800m&amp;height=600m&amp;bodyTag=%3Cbody%20bgcolor%3D%22black%22%3E&amp;wrap=%3Ca%20href%3D%22javascript%3Aclose()%3B%22%3E%20|%20%3C%2Fa%3E&amp;md5=6a8c5beeaed569bd1e299efc4a8cae6a" target="_blank">Schaubild des eTSC</a> ; siehe auch die <a title="Definition von E-Learning (Bildungsserver Wiki)" href="http://wiki.bildungsserver.de/index.php/E-Learning" target="_blank">E-Learning-Definition</a> im Bildungsserver-Wiki, die das weite Spektrum aufzeigt) &#8211; dann ist E-Learning im o.g. &#8220;altbewährten&#8221; Fernstudiumskonzept bereits verankert.</p>
<p>Von einem &#8220;E-Learning&#8221;-Angebot im engeren Sinne &#8211; nämlich einem didaktischen Szenario, das digitale (multimediale) Bildungsmedien und/oder Interaktionstechnologien für Lehr-Lernprozesse fruchtbar macht &#8211; kann jedoch nur dann gesprochen werden (da sind sich die meisten Vertreter der E-Learning und Distance Education Community einig), wenn <em>mehr</em> als die Bereitstellung von digitalisiertem Lehrtext nebst Info-Webseiten vorliegt, z. B. wenn im Rahmen eines Online-Seminars Lehr-Lern-<em>Interaktion</em> im virtuellen Raum stattfindet oder wenn medial aufbereitete Lerneinheiten wie Podcast, Animationen/Simulationen, WBTs oder Online-Quizzes angeboten werden. Dazu zählen auch fachlicher Austausch in moderierten Diskussionsforen sowie Online-Treffen in Virtuellen Klassenzimmern.</p>
<p>Die o.g. Szenarien werden von den Fernstudienanbietern (in unterschiedlichem Ausmaße) auch angeboten &#8211; meistens jedoch als freiwilliges Zusatzangebot (z. B. Teilnahme an einem mehrwöchigen Online-Seminar als Ersatz für eine Einsendeaufgabe).</p>
<p>Das Problem bei einem flächendeckenden Angebot von Online-Seminaren ist:  Aus didaktischer Sicht ist für ein produktives Interagieren eine Gruppengröße von ca. 30 Teilnehmern nicht zu überschreiten. Für Studiengänge mit weit mehr Fernstudenten müssten also ein Vielzahl solcher Online-Arbeitsgruppen/Seminare eingerichtet sowie technisch und fachlich betreut werden, was für den Anbieter einen &#8211; oftmals <em>zu</em> &#8211; hohen Organisationsaufwand sowie Kostenfaktor darstellt.</p>
<p>In der praktischen Umsetzung bringen E-Szenarien nämlich häufig neue Probleme mit sich &#8211; sei es die Qualitätssicherung der E-Tutorenarbeit (z. B. Copyrightfragen von Material, das Tutoren online bereitstellen), oder sei es das Konfliktpotential, das entsteht, wenn Fernstudenten unterschiedlicher Studiengänge oder Arbeitsgruppen (unmoderiert) online in Kontakt treten und z. B. Lernmaterial oder Serviceleistungen vergleichen.</p>
<p>Trotz der angesprochenen Probleme (Mehraufwand/Kosten, Qualitätssicherung, Medienkompetenz, Schulungsbedarf) wurde von den anwesenden Repräsentanten deutscher Fernstudienanbieter der Trend artikuliert &#8220;Künftig sollen im Fernstudium mehr E-Learning-Anteile angeboten werden&#8221;. &#8211; Man kann also gespannt sein auf die weitere Entwicklung des Fernstudienmarktes.</p>
<p><em>Noch ein persönliche Fußnote: Der Frage nach den zwei &#8211; getrennten? &#8211; Welten werde ich in nächster Zeit in der Praxis nachgehen können, da ich von der Welt des E-Learning (konzeptionelle und praktische E-Teaching-Unterstützung von Lehrenden der TU Kaiserslautern) in die Welt des Fernstudiums wechsele (Koordination eines postgradualen Fernstudienganges am DISC der TU Kaiserslautern). Ob die Schnittmenge doch größer ist, als vermutet? Ein E-Teaching-Kollege riet mir jedenfalls, im Kontext der <strong>D</strong>istance Education einfach von &#8220;D-Learning&#8221; zu sprechen, wenn ich E-Learning meine &#8211; dann versteht mich die Fernstudiumswelt gleich. <img src='http://bloghauszweinull.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /><br />
</em></p>]]></content:encoded>
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