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	<title>Bloghauszweinull &#187; lernen</title>
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	<description>mitten im e-Learning; Treffen im virtuellen Wald</description>
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		<title>MoodleMoot 2009: Keynote über die Gesellschaft im Medienmodell</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Sep 2009 19:02:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Romana Feichtinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus der Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
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		<category><![CDATA[wirklichkeitskonstruktion]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieser Artikel liefert eine Zusammenfassung der philosophischen und interessanten Keynote der MoodleMoot 2009 von o. Univ. Prof. Dr. Thomas A. Bauer. Über die Erreichung von Kompetenzen in einer Gesellschaft, die durch Kommunikation in einer selbstkonstruierten Wirklichkeit lebt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 24. und 25.9.2009 fand in der <a href="http://www.tuwien.ac.at/" target="_blank">TU Wien</a> die <a href="http://www.moodlemoot.at/" target="_blank">MoodleMoot 2009</a> statt.</p>
<p>Die heutige Keynote wurde von <a href="http://www.thomasbauer.at" target="_blank">o. Univ. Prof. Dr. Thomas A. Bauer</a>, Professor der <a href="http://www.univie.ac.at/" target="_blank">Universität Wien</a>, vorgetragen. Damit hinterließ er sicherlich nicht nur bei mir einen bleibenden Eindruck, weswegen ich hier ein paar seiner Theorien festhalten möchte.</p>
<p>Mehr als die Folien die eigentlich als Einleitung geplant waren, konnte Bauer in der gegebenen Zeit zwar nicht vortragen, diese hatte es jedoch bereits in sich: Von der ontischen Ebene des Seins, bis hin zu dem Fakt dass eine Zeitung von uns nur deshalb als Zeitung angesehen wird weil wir sie dafür halten, schnitt Bauer eine Vielzahl von philosophischen Themen an, die meist nur im weiteren Sinne mit der Thematik des Lernens zu tun haben. Einen wesentlichen Teil seines Vortrages machte die Konstruktion eigener Wirklichkeiten aus.</p>
<p>Bauer startete mit der Theorie, dass eine Gesellschaft kein in sich geschlossenes Gebilde darstellt, sondern durch Kommunikation unter Individuen definiert wird. Er legt Kommunikation dabei jedoch nicht als die klassisch-technische Variante aus, bei der eine Nachricht sich über ein Medium von Sender zu Empfänger bewegt. Er definiert das Medium nicht als das Mittel sondern als den Ort der Kommunikation. Weiters beschreibt er <strong>Kommunikation als</strong> den <strong>Ort zur Konstruktion der Wirklichkeit</strong>. Durch die Kommunikation und Interaktion mit anderen Personen können wir also eine eigene Wirklichkeit erzeugen und uns in dieser bewegen.</p>
<p>Eine weitere Theorie war, dass <strong>mediale Inhalte</strong> für die aktuelle Gesellschaft eine höhere Relevanz aufweisen als Themen, die nicht in den Medien vertreten sind. Dies könnte man meiner Ansicht nach allerdings auch vice versa betrachten, Inhalte die in den Medien dargestellt werden, werden schließlich als für die Allgemeinheit wichtig betrachtet und aus eben diesem Grund publiziert. Bauer spricht hier jedoch von einer „favorisierten Wahrnehmung“ der möglichen Themenbereiche. So gewinnen auch soziale Netzwerke, die über das Internet gebildet und aufrecht erhalten werden, stets an Relevanz. Sie werden sogar so wichtig, dass sich manche Personen rein dadurch definieren und der Weg zurück in die nicht-virtuelle Wirklichkeit immer schwieriger wird. Hieraus ergibt sich schlussendlich auch die Suchtgefahr, man wird Gefangener seiner <strong>selbstkonstruierten Wirklichkeit</strong>.</p>
<p>Um doch noch direkter auf das Thema Lernen einzugehen, sprach Bauer davon, dass Lehrer den „inneren Schüler“ in sich zu finden versuchen sollten. Versetzt man sich in die Lage anderer Personen, was durch eine offene Gesellschaft und somit auch eine offene Kommunikation erleichtert wird, so gelingt auch das <strong>Rekonstruieren und Verstehen anderer Wirklichkeiten</strong>.</p>
<p>Bauer erläutert <strong>Wissen als eine kommunikative Konstruktion</strong>. Er meint, man müsse Optionen wahrnehmen und ausprobieren. Scheitern ist hierbei ein „notwendiges Mittel zur Wirklichkeitskonstruktion“. Weiterführend entsteht Kompetenz aus dem Ausprobieren von Konstruktionen, die man sich dann zu Eigen machen kann. Was Bauer an den Möglichkeiten der neuen Medien stört, ist die Betitelung von Infotainment und Edutainment, die seiner Meinung nach das Vergnügen an Information und Ausbildung herabwürdigt. Diese Art des Lernens stellt schließlich einen Fortschritt dar und sollte besser genützt werden, um es den Menschen weiterhin in den unterschiedlichsten Varianten zu ermöglichen, sich <strong>Kompetenzen</strong> anzueignen.</p>
<p>Fazit: o. Univ. Prof. Dr. Thomas A. Bauer hielt einen hoch philosophischen Vortrag, der in den Räumlichkeiten einer technischen Universität und vor einem großteils technischen Publikum manchem sicherlich als fehl am Platze erscheinen mag. Meiner Meinung nach stellte dies allerdings nicht nur eine Einführung mit vielen Dankanstößen dar, der Vortrag erinnerte auch daran dass es stets mehrere Sichtweisen auf ein und dasselbe Themengebiet gibt. Technische, psychologische und philosophische Ansätze führen schlussendlich alle zum selben Schluss: die Kommunikation ist der Schlüssel des Miteinanders, ob reell oder virtuell.</p>
<p>Die komplette Präsentation von <a href="http://www.thomasbauer.at" target="_blank">o. Univ. Prof. Dr. Thomas A. Bauer</a> ist auf seiner Website zu finden: <a href="http://www.thomasbauer.at/images/stories/vortraege/Moodle_Conf_TU_9-09_Medienkompetenz.ppt">Moodle_Conf_TU_9-09_Medienkompetenz.ppt</a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Lehre und Lernen im Umbruch</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Jan 2009 10:16:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Tesar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pinnwand]]></category>
		<category><![CDATA[lehren]]></category>
		<category><![CDATA[lernen]]></category>
		<category><![CDATA[video]]></category>

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		<description><![CDATA[Auch wenn unser &#8220;Richtfest&#8221; noch aussteht: Im e-Learning Blog von Martin Ebner finden sich zwei interessante Videos (Werbespots der Kaplan University), die auch ansatzweise beschreiben, worum es im Bloghaus 2.0 in Zukunft gehen wird: Lehre und Lernen mit neuen Methoden, Medien, Ideen -- Eine kritische Hinterfragung sowie Diskussion derselbigen sowohl durch Lehrende, als auch Lernende.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch wenn unser &#8220;<a title="Richtfest" href="http://bloghauszweinull.net/2008/12/19/ankundigung/#comments">Richtfest</a>&#8221; noch aussteht: Im e-Learning Blog von <a title="Martin Ebner" href="http://elearningblog.tugraz.at/archives/1642">Martin Ebner</a> finden sich zwei interessante Videos (Werbespots der Kaplan University), die auch ansatzweise beschreiben, worum es im Bloghaus 2.0 in Zukunft gehen wird:</p>
<p>Lehre und Lernen mit neuen Methoden, Medien, Ideen -- Eine kritische Hinterfragung sowie Diskussion derselbigen sowohl durch Lehrende, als auch Lernende.</p>
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